Urlaub in Schwaben: Elf Tipps für einen perfekten Abenteuertag mit Kindern
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Urlaub in Schwaben: Elf Tipps für einen perfekten Abenteuertag mit Kindern

Zwischen dem Ries und dem Allgäu gibt es jede Menge Spielmöglichkeiten für Kinder – zum Beispiel im Walderlebniszentrum Ziegelwies bei Füssen.
Foto: Manuela Bauer
Serie: Raus in den Sommer

Alles außer Freibad und Freizeitpark: Elf Tipps für einen perfekten Abenteuertag mit Kindern

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    Sechs Wochen Ferien. Da können einem schon mal die Ideen ausgehen, wie man die Kinder beschäftigt. Es muss ja nicht immer Freibad oder Badesee sein. Und auch nicht jedes Mal ein teurer Ausflug in den Freizeitpark. Wir haben Ausflugstipps zwischen Ries und dem Allgäu zusammengestellt – für einen perfekten Abenteuertag mit Kindern.

    Ist das die böse Hexe und das Zuckerkuchenhaus? Unterwegs auf dem Märchenweg in Harburg.
    Ist das die böse Hexe und das Zuckerkuchenhaus? Unterwegs auf dem Märchenweg in Harburg. Foto: Sonja Dürr
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    Zwischen Märchen und Ritterburgen in Harburg

    Wer sich in Harburg auf den Märchenweg macht, von der Steinernen Brücke über den Marktplatz hinauf Richtung Burg, die hoch über der Stadt thront, kann jede Menge Geschichten entdecken. Im Wald warten Bilder von Dornröschen, Rotkäppchen und dem tapferen Schneiderlein. In den Bäumen finden sich Spuren vom Pumuckl und Räuber Hotzenplotz und man kann am „Tischlein deck dich“ Platz nehmen. Hoch oben auf der Burg, wo Frau Holle die Kissen ausschüttelt, kann man in die Welt der Ritter eintauchen und den bezaubernden Ausblick über die Stadt genießen. Zurück an der Steinernen Brücke, sollte man sich Zeit für den Wöritzstrand nehmen, wo man wunderbar entspannen kann, während die Kinder (am besten mit Badeschuhen) durchs Wasser waten.

    Eintritt: Märchenweg und Wörnitzstrand sind frei, der Burghof kostet für Kinder 2,50 Euro, für Erwachsene 3,50 Euro Eintritt. (sok)

    In Mindelheim gibt es seit Kurzem eine Bike-Area mit Pumptracks und Trails in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.
    In Mindelheim gibt es seit Kurzem eine Bike-Area mit Pumptracks und Trails in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Foto: Schanzenwerk
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    Bikeabenteuer am Fuße der Mindelburg

    Direkt unterhalb der Mindelburg auf der Schwabenwiese in Mindelheim gibt es seit Kurzem die „Bike-Area“ Auf einer Fläche von 5500 Quadratmetern bieten der Pumptrack und der Trailbereich Anfängern und Fortgeschrittenen jede Menge Bikespaß. Der Asphalt- und der Kidspumptrack dürfen auch mit Inlineskates, Tretrollern und Skateboards befahren werden. Austoben können sich Kinder und Erwachsene in der „Bike-Area“ donnerstags bis dienstags von 8 bis 20 Uhr sowie mittwochs von 8 bis 16 Uhr. Ein Helm, am besten mit Vollvisier, ist Pflicht, Schutzausrüstung wird empfohlen. Wer mag, kann noch einen Abstecher auf die Mindelburg verbinden und dort vom Burgfried aus die Aussicht über Mindelheim bis zum Alpenrand genießen.

    Eintritt: Die „Bike-Area“ kostet keinen Eintritt. (baus)

    Unter dem Motto „An der See" können Kinder auf dem Wasserspielplatz in Königsbrunn pritscheln, matschen und klettern.
    Unter dem Motto „An der See" können Kinder auf dem Wasserspielplatz in Königsbrunn pritscheln, matschen und klettern. Foto: Manuela Bauer
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    Auf Spielplatztour durch Königsbrunn

    Schaukel, Wippe, Rutsche – das kennt man ja. Doch in Königsbrunn gibt es außergewöhnliche Spielplätze und davon gleich mehrere. Der schönste und größte ist der Wasserspielplatz an der Mindelheimer Straße. Unter dem Motto „An der See“ können Kinder vom Leuchtturm rutschen, auf einem Delfin wippen, zwischen Schilf und Möwen klettern, sich in skandinavischen Häuschen verstecken – und matschen und pritscheln (Wechselkleidung und Sonnenschutz nicht vergessen!). Wer noch mehr entdecken will, kann eine ganze Spielplatz-Tour durch die Stadt machen: zum Bauernhof- (Grüntenstraße), Krankenhaus- (Robert-Koch-Straße), Seegurken- (Dietrich-Bonhoeffer-Straße), Ritter- (Simpertstraße) und Rapunzel-Spielplatz (Pfr.-Martin-Bummele-Weg).

    Eintritt: Die Spielplätze sind kostenlos. Kleingeld ist ratsam, der Eiswagen kommt fast jeden Tag spätnachmittags am Wasserspielplatz vorbei. (manu)

    Im Walderlebniszentrum Ziegelwies bei Füssen gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel die Riesenschaukeln zwischen den Bäumen.
    Im Walderlebniszentrum Ziegelwies bei Füssen gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel die Riesenschaukeln zwischen den Bäumen. Foto: Manuela Bauer
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    Ein besonderes Walderlebnis bei Füssen

    Im Walderlebniszentrum Ziegelwies bei Füssen ist die Natur der Spielplatz. Auf zwei Erlebnispfaden gibt es für Kleine und Große viel zu entdecken, auszuprobieren und zu lernen. Der Auwaldpfad führt bis zum Lech hinunter, der dort türkisgrün leuchtet. Unterwegs kann man sich übers Wasser hangeln und einen Bach mit dem Floß überqueren. Auf dem Weg gibt es Spiel-, Kletter- und Balancierstationen aus Holz. Wer nach der 1,5 Kilometer langen Runde noch mehr möchte, gelangt durch einen abenteuerlichen Tunnel unter der Bundesstraße hinauf zum Bergwaldpfad, an dessen Start sich ein toller Spielplatz mit hohen Schaukeln zwischen den Bäumen befindet. Achja, einen Baumkronenweg und ein kleines Museum gäbe es auch noch.

    Eintritt: Die Erlebnispfade sind kostenlos. Der Baumkronenweg (von 9 bis 19.30 Uhr geöffnet) kostet fünf Euro, Kinder bis 15 Jahre sind kostenfrei. (manu)

    Auf dem Kuhnigundenweg in Diepolz hat Familie Staudenmayer mit Mama Judith, Papa Andreas und den Kindern Pauline und Leon viel zu entdecken.
    Auf dem Kuhnigundenweg in Diepolz hat Familie Staudenmayer mit Mama Judith, Papa Andreas und den Kindern Pauline und Leon viel zu entdecken. Foto: Benjamin Liss
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    Auf Kuhnigundes Spuren bei Immenstadt

    Wie motiviert man Kinder zum Wandern? Die Stadt Immenstadt macht das auf dem Kuhnigundenweg mit einer Schatzsuche rund um das Allgäuer Bergbauernmuseum in Diepolz. Die Kuh Kuhnigunde, das Maskottchen des Museums, nimmt Kinder und Erwachsene mit auf einen fünf Kilometer langen Erlebnisweg. Er dauert zwei Stunden, ist kinderwagentauglich und führt durch Schluchten, Wälder, Weiden und Moore, vorbei an Spielplätzen und Mitmach-Stationen. Start ist am Parkplatz des Bergbauernmuseums. Zum Mitmachen benötigt man einen Schatzkartenfächer (Kosten: 2,50 Euro), der im Museum erhältlich ist.

    Eintritt: Das Museum selbst kostet 8 Euro Eintritt für Erwachsene, Kinder ab acht Jahren zahlen 4,50 Euro. (bil)

    Durch die Feuersteinschlucht geht es hinauf auf den Auerberg. Der Weg führt an kleinen Wasserfällen entlang.
    Durch die Feuersteinschlucht geht es hinauf auf den Auerberg. Der Weg führt an kleinen Wasserfällen entlang. Foto: Claudia Goetting
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    Jede Menge Abenteuer am Auerberg

    Wer Abkühlung, Natur und Panorama verbinden möchte, findet zwischen Bernbeuren und dem Auerberg eine der wohl schönsten Wanderungen im Ostallgäu: Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz am westlichen Ortsrand von Bernbeuren. Von dort führt der Weg in die Feuersteinschlucht, mit kleinen Brücken, Stufen und Wasser ein kleines Abenteuer. Dazu kommen Erlebnisstationen. Der junge Römer Crispus begleitet die großen und kleinen Wanderer etwa eineinhalb Stunden hinauf auf den Auerberg, der auch der Balkon des Allgäus genannt wird. Auf 1055 Metern angekommen, warten die Wallfahrtskirche St. Georg, ein Berggasthof und ein Panorama, das bei klarer Sicht von den Ammergauer bis zu den Allgäuer Alpen reicht (gst)

    Soccergolf und Schloss Scherneck: Zwei Abenteuertipps, die sich gut kombinieren lassen.
    Soccergolf und Schloss Scherneck: Zwei Abenteuertipps, die sich gut kombinieren lassen. Foto: Josef Abt (Archiv)
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    Erst Kletterwald, dann Fußballgolf

    Nur ein paar Minuten trennen den Fußballgolf-Parcours in Rehling und den Hochseilgarten bei Schloss Scherneck. Im Kletterwald (Ferien: 9 bis 18 Uhr) bewegt man sich in verschiedenen Schwierigkeitsgraden von einem Baumwipfel zum anderen, zwischendurch auch auf einem Skateboard oder anderen Hilfsmitteln. Kinder ab sechs Jahren und 1,20 Metern dürfen mit einem Erwachsenen klettern, die Kleinen (ab zwei) kraxeln auf Bodenhöhe. Wer danach noch Kondition hat, ist im Soccerpark Rehling bestens aufgehoben. Idyllisch am Waldrand gelegen, gilt es, auf 18 Bahnen mit dem Fuß das Runde ins Runde zu kicken. Ideale Uhrzeit ist der frühe Abend (letzter Start um 19.30 Uhr). Ein bisschen Fußballerfahrung sollte man mitbringen, Stollenschuhe sind nicht erlaubt.

    Eintritt: Im Kletterwald zahlen Kinder von 6 bis 13 Jahren 22 Euro, ab 14 Jahren 27 Euro. Eine Runde Fußballgolf kostet für Kinder (6-15 Jahre) 11 Euro, ab 16 sind es 15 Euro.

    Im Lindauer Maislabyrinth können sich Besucher verirren, außerdem gilt es dort, sechs versteckte Stationen zu suchen.
    Im Lindauer Maislabyrinth können sich Besucher verirren, außerdem gilt es dort, sechs versteckte Stationen zu suchen. Foto: Lukas Huber (Archiv)
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    Durchs Maislabyrinth an den Bodensee

    Ein Ausflug nach Lindau lohnt sich in vielerlei Hinsicht – man kann die Insel besuchen und am Hafen entlang flanieren, in eines von mehreren Strandbädern gehen oder Schiff fahren. Mit Kindern verspricht zudem das Maislabyrinth des Hammerhofs (täglich 9 bis 18 Uhr) viel Spaß. Es hat eine Fläche von knapp zwei Fußballfeldern und besitzt ein rund anderthalb Kilometer langes Wegenetz mit Abzweigungen und Sackgassen. Damit der Aufenthalt im Irrgarten nicht eintönig wird, können die Gäste insgesamt sechs versteckte Stationen suchen. Dort kann man Motive in den Laufzettel stanzen, den zu Beginn jeder in die Hand bekommt. Wer am Ende alle Verstecke findet, bekommt eine Belohnung.

    Eintritt: Kinder ab drei zahlen 5 Euro, ab 16 Jahren kostet der Irrgarten 6 Euro.

    Über Steine balancieren, Staudämme bauen und im Matsch waten – das ist vor dem Ortseingang von Heimpersdorf in der Kleinen Paar möglich.
    Über Steine balancieren, Staudämme bauen und im Matsch waten – das ist vor dem Ortseingang von Heimpersdorf in der Kleinen Paar möglich. Foto: Stefanie Brand
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    Pritscheln an der Kleinen Paar

    Sonnenschein, Wasser, Steine, Matsch, Kies und jede Menge Gestrüpp – das ist das, was Kinderherzen höherschlagen lässt. Im Landkreis Aichach-Friedberg ist das seit ein paar Jahren möglich. Vor dem Baarer Ortsteil Heimpersdorf, östlich der Staatsstraße 2047, ist ein Ort entstanden, der wie gemacht dafür ist, um in den Ferien ein Abenteuer in der Natur zu erleben. Seit die Kleine Paar – einst ein schmaler Bach – renaturiert wurde, können Kinder hier über Steine balancieren, Staudämme bauen und im Matsch waten. Auch in Baar gibt es drei zugängliche Wasserstellen – hinter der Grundschule, hinter dem Feuerwehrhaus und an der Ecke Dorfstraße/Bachweg. (brast)

    Im Tiergarten Ulm gibt es unter anderem Kängurus zu sehen.
    Im Tiergarten Ulm gibt es unter anderem Kängurus zu sehen. Foto: Tiergarten Ulm
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    Durch den Donautunnel im Ulmer Tiergarten

    Die Friedrichsau liegt direkt an der Donau und ist Ulms grüne Lunge. Mittendrin liegt der Tiergarten Ulm. Besucher erwartet dort ein begehbarer, 18 Meter langer „Donautunnel“ mit heimischen Fischen, Anemonenfischen wie „Nemo“, Affen, Alligatoren, Fröschen, Schlangen, Schildkröten, Erdmännchen und Kängurus. Wer genug von all den Tieren hat, kann sich auf dem Biberspielplatz in der Friedrichsau austoben oder in der Minigolfanlage nebenan die sportliche Herausforderung suchen.

    Eintritt: Erwachsene zahlen im Tiergarten (täglich von 10 bis 18 Uhr) 6,50 Euro Eintritt, Kinder ab 4 sind 3,50 Euro fällig. (krom)

    Trittsicherheit ist notwendig auf dem Wanderweg mit Kletterei im Altmühltal.
    Trittsicherheit ist notwendig auf dem Wanderweg mit Kletterei im Altmühltal. Foto: Touristinfo Altmühltal
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    Für Kletterer: Der Felsensteig bei Wellheim

    Der Felsensteig in Konstein/Aicha im Wellheimer Trockental bietet eine hervorragende Gelegenheit, erste Erfahrungen am Fels zu sammeln. Die rot markierte Route mit Schwierigkeitsgrad I wartet mit leichten kurzen Klettereien, gutes Schuhwerk und Trittsicherheit ist erforderlich. Der vier Kilometer lange Steig führt unter anderem über die Hintere Konsteiner Wand, den Dohlenfelsen, die Aichaer Wand bis hin zum Oberländer Klettergebiet und zur Lochwand. Über den Urdonautalweg kommt man wieder an den Ausgangspunkt zurück, den Parkplatz Oberlandsteig beim Dohlenfelsen in Konstein. Danach kann man beim Naturfreundehaus eine Brotzeit mit herrlichem Blick genießen (Mittwoch bis Sonntag ab 11 Uhr geöffnet). (fene)

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