Pfirsiche gibt es zwar grundsätzlich das ganze Jahr über im Handel, doch aus heimischem Anbau sind sie nur für einen begrenzten Zeitraum verfügbar. Ihre Hauptsaison liegt in den Sommermonaten von Juli bis September, informiert WWF. Genau dann haben die Früchte ihr volles Aroma, sind besonders saftig und schmecken intensiv süß.
Doch Pfirsiche sind nicht nur wegen ihres Geschmacks beliebt: Die Sommerfrucht gilt auch als kalorienarm und gesund. Aber wie gesund sind Pfirsiche eigentlich wirklich? Und welche Vitamine und Mineralstoffe stecken in ihnen?
Nährwerte: Wie viele Kalorien haben Pfirsiche?
Der Pfirsich gehört laut dem öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs zur Familie der Steinfrüchte und zeichnet sich durch seine samtige, leicht behaarte Haut aus. Genau das unterscheidet ihn von der Nektarine, die eine glatte und glänzende Haut hat. Typisch sind außerdem seine rundliche Form, die intensiv gelbe bis rötliche Schale und das saftige Fruchtfleisch, das je nach Sorte gelb bis rot marmoriert sein kann.
An heißen Sommertagen ist ein Pfirsich die perfekte Erfrischung. Die süße Frucht schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch kalorienarm. Laut der Schweizer Nährwertdatenbank stecken in 100 Gramm lediglich 43 Kilokalorien. Das liegt vor allem am hohen Wassergehalt. Ein frischer Pfirsich besteht zu mehr als 87 Prozent aus Wasser. Gleichzeitig liefert die Frucht weitere Nährstoffe.
Nährwerte von Pfirsichen pro 100 Gramm:
| Kalorien | 43 kcal |
| Kohlenhydrate | 8,9 g |
| Fett | 0,1 g |
| Protein | 0,8 g |
| Wasser | 87,3 g |
Im Vergleich: Auch wenn Pfirsiche als kalorienarm gelten, gibt es einige Obstsorten, die noch weniger Kalorien enthalten. Dazu zählen vor allem Beeren. Himbeeren enthalten beispielsweise nur 33 Kilokalorien pro 100 Gramm. Erdbeeren kommen laut der Schweizer Nährwertdatenbank auf 38 Kilokalorien. Mit 43 Kilokalorien liegen Aprikosen gleichauf mit Pfirsichen. Etwas kalorienreicher sind hingegen Kirschen: Sie liefern bei derselben Menge rund 62 Kilokalorien.
Vitamine und Mineralstoffe: Wie gesund sind Pfirsiche?
Ob pur genascht, im Joghurt, als Smoothie oder verarbeitet in Kuchen, Torte oder Marmelade – Pfirsiche sind vielseitig einsetzbar und liefern zugleich eine Reihe wichtiger Vitamine. Insbesondere Vitamin A und Vitamin C sind laut der Schweizer Nährwertdatenbank in der beliebten Sommerfrucht enthalten.
Ebenso versorgen Pfirsiche den Körper mit verschiedenen Mineralstoffen. Dazu zählen unter anderem Kalium, Kalzium und Magnesium. Auch Eisen steckt in der Frucht, wenn auch nur in geringer Menge.
Vitamine im Pfirsich pro 100 Gramm – Tabelle
| Vitamin A | 12 µg |
| Betacarotin | 147 µg |
| Vitamin B1 | 0,01 mg |
| Vitamin B2 | 0,03 mg |
| Vitamin B6 | 0,02 mg |
| Niacin | 0,63 mg |
| Folat | 4,5 µg |
| Pantothensäure | 0,18 mg |
| Vitamin C | 6,1 mg |
| Vitamin E | 0,96 mg |
Mineralstoffe im Pfirsich pro 100 Gramm – Tabelle
| Kalium | 190 mg |
| Natrium | 1,3 mg |
| Chlorid | 2,6 mg |
| Kalzium | 7,3 mg |
| Magnesium | 9 mg |
| Phosphor | 21 mg |
| Eisen | 0,2 mg |
| Jod | 3 µg |
| Zink | 0,1 mg |
| Selen | 1,3 µg |
Decken Pfirsiche den Tagesbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen?
Auch wenn Pfirsiche verschiedene Vitamine und Mineralstoffe enthalten, decken sie jeweils nur einen Teil des täglichen Bedarfs. Laut den Referenzwerten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liefern 100 Gramm Pfirsich mit 6,1 Milligramm Vitamin C etwa fünf bis sechs Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Bei Vitamin A sind es rund zwei Prozent, bei Kalium etwa fünf Prozent und bei Magnesium knapp drei Prozent. Pfirsiche können damit einen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten, reichen allein aber nicht aus, um den täglichen Bedarf an allen nötigen Vitaminen und Mineralstoffen zu decken.
Pfirsiche kaufen: Worauf sollte man beim Kauf und bei der Lagerung achten?
Wer süße und aromatische Pfirsiche kaufen möchte, sollte auf einige Merkmale achten. Nach Angaben des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) sollten die Früchte angenehm duften und nicht zu hart sein. Pfirsiche haben nämlich eine Mindestpflückreife. Ist diese noch nicht erreicht, reifen sie später nur schlecht nach.
Sind die Früchte noch etwas fest, können sie bei Zimmertemperatur nachreifen. Wer den Reifeprozess beschleunigen möchte, legt sie einfach neben einen Apfel oder eine Banane. Diese Früchte geben Öko-Test zufolge Ethylen ab – ein natürliches Reifegas, das Pfirsiche schneller weich werden lässt.
Bereits reife Pfirsiche sollten im Kühlschrank gelagert werden. Dort bleiben sie noch einige Tage haltbar. Das öffentliche Gesundheitsportal Österreich empfiehlt jedoch, die Früchte möglichst innerhalb von ein bis zwei Tagen zu verzehren. Wer Pfirsiche länger aufbewahren möchte, kann sie auch einfrieren: Dafür die Früchte waschen, entsteinen und in Stücke oder Spalten schneiden. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu zehn Monate.
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