Schwarze Sandstrände, tiefe Schluchten und ein buntes Treiben in der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife: Teneriffa besticht durch eine besondere Vielfalt. Besonders der schroffe Süden der Insel stellt einen starken Kontrast zum grünen Norden mit seiner üppigen Vegetation und seinen grünen Tälern dar, informiert das Reiseportal Merian. Dank dieser Vielseitigkeit erwartet Teneriffa-Urlauber eine Bandbreite an möglichen Aktivitäten wie Schwimmen, Wandern oder verschiedene Touren zu Sehenswürdigkeiten.
Wie groß ist die kanarische Insel Teneriffa? Und wie groß sind die anderen Inseln im Vergleich? Die Antworten auf die Fragen erfahren Sie in diesem Artikel.
Kanarische Inseln: Wie groß ist Teneriffa?
Flächenmäßig ist Teneriffa kleiner als das Saarland, das sich dem Bundesland zufolge auf 2569 Quadratkilometer erstreckt. Dagegen kommt Teneriffa auf gut 2000 Quadratkilometer. Dennoch ist sie die größte kanarische Insel mit den meisten Einwohnern. Im Jahr 2025 hatte Teneriffa 966.469 Einwohnerinnen und Einwohner, informiert das spanische Nationale Institut für Statistik (INE). Dazu lebten im Vergleich 11.993 Menschen auf der kleinsten Insel der Gruppe namens El Hierro, so das INE. Insgesamt leben auf den Kanarischen Inseln, die alle einen vulkanischen Ursprung haben, auf einer Fläche von 7500 Quadratkilometern etwa zwei Millionen Menschen, informiert die WDR-Seite Planet Wissen.
Auf Teneriffa – die Insel ist laut dem Reiseanbieter Airtours etwa 83 Kilometer lang und bis zu 54 Kilometer breit – finden sich subtropische Wälder, aber gleichzeitig auch karge Wüsten, informiert die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Daher bietet die Insel laut Merian die meiste Vielfalt der Kanaren: Während der Süden zerklüftet ist, herrscht im Norden viel Grün. Helle Sandstrände prägen die Landschaft ebenso wie Badebuchten, die vom Vulkansand gefärbt sind.
Bekannt ist Teneriffa auch für den Teide. Der Vulkan hat eine Höhe von über 3700 Metern und ist somit höher als die meisten Gipfel der Alpen. Gleichzeitig ist der Teide auch Spaniens höchster Berg. Rund um den Teide, der sich im Zentrum der Insel befindet, erstreckt sich zudem der gleichnamige Nationalpark. Dieser umfasst eine Fläche von fast 190 Quadratkilometern und nimmt somit 9,5 Prozent der Insel ein, informiert das Ministerium für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung (MITECO). Besonders Wanderer sind gern im Nationalpark unterwegs, so die dpa.
Kleiner als Teneriffa: Wie groß sind die anderen Kanarischen Inseln?
Die Kanaren gliedern sich laut der WDR-Seite Planet Wissen in sieben Hauptinseln:
- Gran Canaria
- Lanzarote
- Fuerteventura
- Teneriffa
- La Gomera
- El Hierro
- La Palma
Die Inseln machen zusammen etwa eine Fläche von 7500 Quadratkilometern aus. Dabei befinden sie sich 100 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt, aber mehr als 1000 Kilometer vom Festland Spaniens, informiert Planet Wissen.
Die kleinste kanarische Insel, die touristisch erschlossen ist, ist El Hierro. Sie umfasst 278 Quadratkilometer. Dorthin kommt man etwa mit dem Flieger von Teneriffa oder Gran Canaria. Wer entschleunigend unterwegs sein will, nimmt von Teneriffa aus die Fähre, informiert dpa. Mehr als doppelt so groß wie El Hierro ist La Palma. Die Insel heißt auch „La Isla Verde“, die „grüne Insel“, da über die Hälfte von La Palma unter Naturschutz steht, so Planet Wissen.
Laut der WDR-Seite glieder sich die Kanarischen Inseln flächenmäßig in dieses Schema:
- Teneriffa ist mit 2000 Quadratkilometern die größte Insel des Archipels
- Fuerteventura ist mit 1660 Quadratkilometern die zweitgrößte Insel
- Gran Canaria ist mit 1560 Quadratkilometern die drittgrößte Insel
- Fuerteventura ist mit 795 Quadratkilometern die viertgrößte Insel
- La Palma landet mit 708 Quadratkilometern auf Platz fünf, informiert das Portal Cabildo de La Palma
- La Gomera belegt mit 367 Quadratkilometern den sechsten Platz, informiert das MITECO
- El Hierro ist mit 278 Quadratkilometern die kleinste Kanarische Insel
Übrigens: Als beste Reisezeit gilt besonders die Spanne zwischen April und Oktober. Reisende sollten aber beachten, dass es immer wieder zu einer Calima kommen kann. Dabei handelt es sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) um ein besonderes Wetterphänomen auf den Kanaren, wobei heiße Wüstenwinde Staubwolken auf den Atlantik tragen. Auf den kanarischen Inseln kann der trockene Wüstenstaub die Sicht einschränken oder den Flugverkehr behindern.
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