Teneriffa-Urlaub im Norden oder Süden? Diese Unterschiede sollten Reisende kennen
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Teneriffa-Urlaub im Norden oder Süden? Diese Unterschiede sollten Reisende kennen

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Teneriffa-Urlaub im Norden oder Süden? Diese Unterschiede sollten Reisende kennen

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    Grün und üppig bewachsen: Der Norden Teneriffas unterscheidet sich landschaftlich deutlich vom sonnigeren Süden der Insel.
    Grün und üppig bewachsen: Der Norden Teneriffas unterscheidet sich landschaftlich deutlich vom sonnigeren Süden der Insel. Foto: neirfy, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Teneriffa ist nicht nur die größte der Kanarischen Inseln, sondern gilt landschaftlich betrachtet laut Merian auch als die vielseitigste. Insbesondere der Norden und Süden könnten kaum unterschiedlicher sein. Während die eine Inselhälfte mit üppiger Vegetation und ursprünglichen Orten lockt, stehen auf der anderen Seite sonniges Wetter, lange Strände und touristische Infrastruktur im Vordergrund. Welche Region besser für den Urlaub geeignet ist, hängt daher vor allem von den eigenen Vorlieben ab. Was Urlauber über die Unterschiede im Norden und Süden Teneriffas wissen sollten, lesen Sie hier.

    Teneriffa-Urlaub: Wie unterscheidet sich das Wetter im Norden und Süden?

    Während viele Urlaubsdestinationen wie etwa Kreta oder die Türkei vor allem in den Sommermonaten beliebte Reiseziele sind, zieht Teneriffa auch im Herbst und Winter noch zahlreiche Touristen an. Denn aufgrund des ozeanisch-tropischen Klimas sind die Temperaturen auf der Insel das ganze Jahr über angenehm mild. Häufig wird Teneriffa daher auch als die „Insel des ewigen Frühlings“ bezeichnet. Nichtsdestotrotz kann es im Norden und Süden der Kanaren-Insel zu großen Wetterunterschieden kommen, informiert reise-klima.de.

    Ein Grund dafür ist der dort wehende Passatwind. Während sich der Inselnorden auf der dem Passatwind zugewandten Seite befindet, liegt der Süden auf der dem Passatwind abgewandten Seite. Eine weitere entscheidende Rolle spielt die hohe Gebirgskette, welche sich fast über die ganze Insel erstreckt. Rund um den 3718 Meter hohen Pico del Teide erhebt sich eine beeindruckende Vulkanlandschaft, die die Wolken blockiert. Wie das Tourismusportal webtenerife.de berichtet, sieht man von höher gelegenen Standorten auf der Insel häufig ein gigantisches Wolkenmeer. Dabei handelt es sich um nichts anderes, als die Wolken, die auf die Berghänge stoßen und dadurch im Norden der Insel hängen bleiben.

    Genau dieses Zusammenspiel aus Passatwind und Gebirge sorgt für eine höhere Luftfeuchtigkeit und mehr Niederschlag im Norden. So ist es laut reise-klima.de keine Seltenheit, dass am populären Playa de las Americas im Süden Teneriffas die Sonne scheint, während in Puerto de la Cruz im Norden eine dichte Wolkendecke hängt. Aufgrund der geografischen Bedingungen gilt der Inselnorden im Vergleich zum Süden daher als kühler und regenreicher.

    Norden und Süden von Teneriffa: So vielseitig ist die Landschaft

    Die klimatischen Bedingungen spiegeln sich auch in der Landschaft Teneriffas wider. Dadurch, dass sich der Niederschlag vermehrt im Norden abregnet, ist dieser auch der deutlich grünere Teil der Insel, erklärt reise-klima.de. Wie das Informationsportal kanaren-heute.de übereinstimmend berichtet, zeichnet sich der Inselnorden durch seine üppige, grüne Vegetation aus. Charakteristisch für die Region sind zerklüftete Klippen, ausgedehnte Bananenplantagen und schwarze Vulkanstrände. Zudem hat man von vielen Orten aus einen spektakulären Blick auf den Teide, Spaniens höchsten Berg, der im Winter sogar schneebedeckt ist. Im nördlich gelegenen Anaga-Gebirge befindet sich Merian zufolge außerdem einer der letzten Lorbeerwälder Europas.

    Der trockenere Süden ist laut kanaren-heute.de von einer kargen und wüstenartigen Landschaft mit nur wenig natürlicher Vegetation geprägt. Die Strände bestehen meist aus hellem Sand, der häufig extra importiert wurde. Gleichzeitig findet man hier die am besten entwickelte touristische Infrastruktur der Insel. Insgesamt ist die Region deutlich weniger ursprünglich und zeichnet sich durch zahlreiche Hotelanlagen, Einkaufs- und Unterhaltungszentren sowie lange Strandpromenaden aus.

    Teneriffa-Urlaub: Welche Inselhälfte eignet sich für wen?

    Nach Angaben des Reiseportals portal-de-canarias.com befindet sich im Süden der Insel das größte Tourismusgebiet. Wie kanaren-heute.de ergänzend erklärt, wurden viele Orte innerhalb der Region speziell für den Tourismus entworfen, weshalb sie die meisten Attraktionen und Annehmlichkeiten für Urlauber bietet. Besonders Wassersportarten erfreuen sich hier großer Beliebtheit. Das vergleichsweise ruhigere Wasser und die vielen Sonnentage machen den Süden zudem zu einem idealen Ort für einen Bade- und Strandurlaub. Zu den beliebtesten Touristenspots zählen Orte wie Adeje, Los Cristianos und Las Americas.

    Laut kanaren-heute.de ist der Norden Teneriffas deutlich weniger kommerziell als der Süden. Demnach hat sich die Region ihren authentischen Charakter stärker bewahrt. Das wirkt sich nicht nur auf die Atmosphäre aus, sondern macht sich auch in Form von günstigeren Preisen bemerkbar. Wie das Portal weiter informiert, leben hier allen voran Kanarier und diejenigen, die ein ruhigeres Leben abseits des touristischen Trubels bevorzugen. Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehören Orte wie die Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife, Puerto de la Cruz oder die UNESCO-Kulturerbe-Stadt San Cristóbal de La Laguna.

    Ob der Norden oder Süden Teneriffas die bessere Wahl ist, lässt sich daher nicht pauschal beantworten. Ob es Urlauber eher in den grünen Norden oder den sonnigen Süden zieht, hängt letztlich von den persönlichen Vorlieben und den individuellen Bedürfnissen der Reisenden ab.

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