Künstliche Intelligenz: Merz schließt KI-Pakt mit Nvidia

Berlin, Düsseldorf, München, San Francisco. Die Bundesregierung plant eine umfangreiche Kooperation mit dem amerikanischen Chipentwickler Nvidia
Die Initiative verfolgt zwei Ziele: Zum einen geht es darum, ein Fundament für den Einsatz von physischer KI zu legen, die etwa zum Training von Robotern und autonomen Fahrzeugen benötigt wird. Zum anderen sollen leistungsstarke KI‑Modelle für die Fabriken der Zukunft entwickelt werden.
Nvidia ist mit seinen leistungsfähigen KI-Chips und der darauf abgestimmten Software zum wichtigsten Anbieter für das Training moderner KI-Modelle geworden. Es gibt nur wenige Alternativen. Auch die führenden KI-Entwicklerfirmen Anthropic und OpenAI trainieren ihre Modelle auf Nvidia-Technologie.
Dem Vernehmen nach ist die Bundesregierung bereit, einen dreistelligen Millionenbetrag zu investieren, um das Projekt voranzutreiben. Das Geld soll dafür eingesetzt werden, Rechenkapazität einzukaufen und neue KI-Modelle zu trainieren. Auch Nvidia will offenbar einen Beitrag leisten, etwa indem es Ingenieure abstellt. Knapp ein Dutzend deutscher Unternehmen wollen sich nach Handelsblatt-Informationen an dem Projekt beteiligen, darunter Siemens





