Digitaler Euro: Wie Wallet und Offlineguthaben funktionieren sollen | heise online

Digitaler Euro: Wie Wallet und Offlineguthaben funktionieren sollen

Mit dem digitalen Euro sollen Menschen wie mit Bargeld offline, nahezu anonym und ohne Girokonto bezahlen können. Wir klären die Vorteile und die Pläne der EU.

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Eine Hand haelt ein Smartphone mit Geldbonussymbol ueber verschiedenen Alltagsszenen.

(Bild: Jessica Nachtigall / KI / heise medien)

Lesezeit: 14 Min.
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Kurz vor dem Bezahlen bricht die Internetverbindung zum Zahlungsdienstleister zusammen. Das Smartphone hat kaum Netz und Bargeld steckt keines im Geldbeutel. Mit dem digitalen Euro sollte nun jeder Bürger trotzdem zahlen können – direkt vom Smartphone oder von einer Karte auf das Gerät des Händlers, fast wie mit Bargeld. Denn die Offlinezahlung soll mit dem digitalen Zentralbankgeld immer möglich sein und kaum mehr Datenspuren als Bargeld hinterlassen.

c’t kompakt
  • Mit dem digitalen Euro sollen Bürger per Smartphone oder Karte mit Zentralbankgeld zahlen können: online, offline und sogar ohne eigenes Girokonto.
  • Die konkreten Konzepte für Wallet, Karte, Guthaben und Zahlungen sind zum Teil noch Gegenstand politischer Verhandlungen.
  • Datenschutz, Haltegrenze, Kosten und Annahmepflicht werden entscheidend dafür sein, ob Verbraucher und Händler das digitale Geld nutzen.

Das könnten zwei der wichtigsten Vorteile gegenüber Girocard, PayPal oder Wero werden. Doch nur wenige wissen, was der digitale Euro bringen soll. In diesem Artikel erklären wir mit Blick auf den Alltag die aktuellen Konzepte zu Offlinenutzung, Inklusion, Privatsphäre und zu den Kosten. Welche dieser Möglichkeiten die Europäische Zentralbank, das EU-Parlament, der EU-Rat und die EU-Kommission letztlich umsetzen, ist aber noch offen.

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Geben sie politisch grünes Licht, sollen 2027 Pilotversuche starten und 2029 könnte der digitale Euro in den Regelbetrieb gehen. Wir zeichnen den geplanten Weg vom Aufladen über Online- und Offlinezahlungen bis zum Datenschutz, den Kosten und der Annahmepflicht entlang des praktischen Nutzens nach und gehen auf mögliche Knackpunkte ein.

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