iPhone 18 Pro und 18 Pro Max: Neuer Chip und bessere Kamera
Sanfte Modellpflege bei den Flaggschiffen: Fotografen erhalten mehr Kontrolle – andere will Apple durch längere Akkulaufzeiten und lokale KI locken.
(Bild: Apple)
Auf seinem Special-Event hat Apple Nachfolger für einen Teil seiner Smartphones vorgestellt. Während das iPhone 17 und das iPhone Air vorerst unverändert weiter im Portfolio bleiben, werden iPhone 17 Pro und 17 Pro Max abgelöst. Eine News über das neue iPhone Duo finden Sie hier.
Neuer A20 Pro mit einem zusätzlichen GPU-Kern
Die Weiterentwicklung findet beim iPhone 18 Pro und 18 Pro Max vor allem unter der Haube statt. Hier ist zunächst der Prozessor A20 Pro zu nennen, den TSMC in der neuen 2-Nanometer-Technik fertigt. Er besitzt wie der A19 Pro zwei Performance-Kerne – die nun Super-Cores heißen – und vier Effizienz-Kerne, dazu eine Raytracing-fähige GPU mit nun sieben statt sechs Kernen. Letztere enthalten wieder eigene KI-Einheiten. Die separate Neural-Engine besitzt nun zweimal 16 Kerne und ist laut Apple schneller beim Berechnen lokaler KI-Aufgaben. iPhone 18 Pro und 18 Pro Max beherrschen laut Apple herstellereigene On-Device-KI-Modelle. Die Speicherbandbreite soll um 50 Prozent gewachsen sein. Der Akku soll 34 respektive 43 Stunden (Pro/Pro Max) beim Videogucken durchhalten. Verbessert wurde auch das Schnellladen: Mit dem entsprechenden Netzteil soll der Ladestand in 15 Minuten 50 Prozent erreichen. Vorher waren es 30 Minuten.
iPhone 18 Pro und 18 Pro Max (17 Bilder)

Apple
)Kamera mit variabler Blende
Größte Neuerung bei der rückwärtigen Hauptkamera ist eine variable Blende. Anders als bei der festen Blendenöffnung bisheriger iPhones kann die Kamera damit die einfallende Lichtmenge mechanisch regeln. Das verbessert die Belichtung bei wenig Licht. Außerdem erlaubt es mehr Kontrolle über die Hintergrundunschärfe, die (etwa bei Portraitaufnahmen mit Bokeh) nicht mehr nur errechnet werden muss. Apple verwendet per Laser geschnittene Lamellen und Speziallinsen, damit alle Blendenbereiche schön scharf sind. Für Ultraweitwinkel und Tele bleibt es bei der festen Blende.
„Apple Reference Image“ in Fotos von iPhone 18 Pro/Max soll es ermöglichen, das Bild als Original, das nicht durch KI bearbeitet wurde, zu erkennen. Der Sensor der Hauptkamera signiert Fotodaten dabei auf Pixelebene. Mit einer Art digitalem Negativ in der iCloud soll der Fotograf jederzeit die Echtheit nachweisen können. Diese Technik kommt vorerst aber offenbar nicht in die EU. Für KI-bearbeitete Bilder integriert Apple die Bildkennzeichnung SynthID.
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Neue Farben
Äußerlich hat sich bei den Pro-Modellen wenig getan. Das iPhone mit 6,3-Zoll-Bildschirm misst weiterhin 15,0 mal 7,19 Zentimeter, bei einer Dicke (ohne Kamerahügel) von 8,75 Millimeter. Beim Max mit 6,9-Zoll-Display bleibt es bei 16,34 mal 7,80 Zentimeter und ebenfalls 8,75 Millimeter Dicke. Statt der Farben Cosmic Orange und Tiefblau gibt es nun Burgunder, Polar und Schwarz – Silber bleibt.
Die Aussparungen für Frontkamera und Sensoren im Display wurden kleiner. Die ovale Dynamic Island kann dadurch weniger Pixel in der Breite vereinnahmen. Sie kann nun bis zu drei Live-Aktivitäten anzeigen.
Auch den Chip für den Mobilfunk hat Apple erneuert. Der Hersteller verbaut den vorwiegend in München entwickelten C2-Chip, der weniger Strom benötigt und eine breitere 5G-Unterstützung mitbringt. iPhone Pro und Pro Max behalten in Europa auch ihren Slot für klassische SIM-Karten im Nano-Format.
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Erhöhte Preise
Wie schon lange vorhergesagt (und bei allen anderen Produktkategorien mit Speicher bei Apple längst geschehen), erhöhen sich nun auch bei den iPhones die Preise. Haben die Basisvarianten des iPhone 17 Pro und Pro Max mit 256 GByte Flash bislang 1299 und 1449 Euro gekostet, liegen die Preise für die Nachfolger nun bei 1449 und 1599 Euro. Die Verdoppelung des Speichers auf 512 GByte schlägt weiterhin mit 250 Euro zu Buche, die Vervierfachung von 256 GByte auf 1 TByte kostete ehemals 500 Euro, künftig sind es 750 Euro. iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max können ab Samstag, den 12. September vorbestellt werden, ausgeliefert werden sie ab dem 18. September. Mac & i wird einen Test der neuen Modelle im nächsten Heft und vorher online veröffentlichen.
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(jes)