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iPhone Ultra: Produktion trotz Schwierigkeiten „on track“

Trotz Berichten über diverse Fertigungsschwierigkeiten beginnt die Herstellung des ersten Apple-Foldable vermutlich kommenden Monat. Es bleiben aber Fragen.

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iPhone-Verpackungen

iPhone-Verpackungen: Bei Apple ist ein neuer Formfaktor in der Pipeline.

(Bild: Sebastian Trepesch / heise medien)

Lesezeit: 2 Min.
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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Kommt Apples erstes Foldable wie geplant im September? In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Berichte und Andeutungen aus Asien über angebliche Produktionsprobleme beim iPhone Ultra, wie das Gerät in der Gerüchteküche genannt wird. Doch zuletzt soll es gut ausgesehen haben.

Laut einem Bericht im China Securities Journal, ein Wirtschaftsblatt, das unter Parteiverantwortung in Peking erscheint, bleibe es beim von Apple angestrebten Termin. Die Meldung, die vom taiwanischen Elektronikfachblatt DigiTimes aufgegriffen wurde, bezieht sich auf informierte Personen aus der Lieferkette. Diese teilten mit, dass das Foldable wie vorgesehen zusammen mit iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max vorgestellt wird. Auch eine Auslieferung sei im Herbst geplant, es war nicht einmal von einer leichten Verschiebung in den Oktober die Rede.

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Im Mai hatten chinesische Leaker zuletzt behauptet, Apple habe Schwierigkeiten mit der Herstellung des wichtigen Klappscharniers, es gebe „Haltbarkeitsbedenken“, die Apple sehr ernst nimmt. Das Ultra soll durch das Scharnier ein besonders faltenfreies Display erhalten, wenn es aufgeklappt wird. Im Frühjahr gab es zudem einen Bloomberg-Bericht, laut dem Apple keinen Termin im September anpeilt, Analysten behaupteten gar Dezember. Ein Beispiel dafür gibt es schon: 2017 war das iPhone X zwar zusammen mit zwei weiteren Modellen vorgestellt worden, kam aber erst im November und nicht im September.

Unterdessen heißt es aus Korea, Apple habe der Bildschirmfertigung bei Samsung Display grünes Licht gegeben. Bis Ende des Jahres sollen Fabriken unter anderem in Vietnam drei Millionen Panels liefern. Die Yield-Rate (also die Produktion, die kein Ausschuss ist) liegt bei mindestens 70 Prozent, Samsung Display soll aber über 80 Prozent erreichen. Der Hersteller ist Exklusivpartner beim Ultra, heißt es. Kapazität sei genug da.

Ebenso aus Korea kommt die Nachricht, dass Apple die Massenproduktion des Ultra spätestens Ende Juli beginnen lassen will. Das Gerät dürfte über 2000 US-Dollar kosten, kommt mit einem 7,8-Zoll-Screen im Inneren und einem Pass-Format, ist also weniger hoch als ein normales iPhone. Das Außendisplay landet bei 5,5 Zoll, es gibt einen A20-Chip, Touch-ID im Einschaltknopf (keine Gesichtserkennung) und Apples neuen Modemchip C2, hieß es. Der Klappmechanismus könnte mindestens eine Million Klapp-Vorgänge verkraften, zumindest soll Apple dies getestet haben.

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(bsc)