So machen Sie den Gaszähler smart: Home Assistant und ein 17-Euro-Sensor genügen
Mit einem simplen Trick finden viele Gaszähler nachträglich ins Smart Home. So können Sie den Verbrauch überwachen und den Effekt von Sparmaßnahmen beurteilen.
(Bild: Jessica Nachtigall / KI / heise medien)
Laut Umweltbundesamt entfiel in den Jahren 2008 bis 2024 in Privathaushalten rund zwei Drittel des Energieverbrauchs aufs Heizen. Andere Verbräuche etwa für Kochen, Waschen, Kühlen und Beleuchtung folgen erst mit großem Abstand. Wer Geldbeutel und Ressourcen schonen will, findet also beim Heizen das größte Sparpotenzial.
Zu niedrigeren Heizkosten führen mehrere Wege. Wer bislang sorglos heizt, kann schon allein dadurch viel sparen, dass er Heizkörperthermostate vor dem Verlassen der Wohnung konsequent herunterdreht. Smarte Thermostate erledigen das automatisch, zum Beispiel mithilfe einer Anwesenheitserkennung und flexiblen Heizplänen. Je nach Art der Heizung und der Dämmung des Gebäudes versprechen smarte Heizkörperthermostate jährliche Einsparungen bis in dreistellige Höhen.
Ohne smarte Thermostate kann man die Nachtabsenkung und die Vorlauftemperatur anpassen. Allerdings ist es nicht leicht, zu erkennen, welchen Einfluss das auf den Gasverbrauch hat. Wer solche Fragen vor der nächsten Jahresabrechnung beantworten will, kann zu Stift und Zettel greifen und täglich den Gasverbrauch ablesen, um Tendenzen zu erkennen. Komfortabel ist das jedoch nicht. Weit besser funktioniert die Verbrauchsüberwachung mit Home Assistant. Die Smart-Home-Software bringt ein Energie-Dashboard mit, das neben Strom- und Wasserverbräuchen auch den Gasverbrauch erfasst und optisch anschaulich aufbereitet.
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