BUCHTIPP
GAME of CHAIRS
Wer in den letzten Jahren aufmerksam eine Tages- oder Wochenzeitung oder eine Zeitschrift aufgeschlagen hat, dem sind früher oder später die ungewöhnlichen Bilder von Nikita Teryoshin aufgefallen. Der Fotograf zählt zu den eigenwilligsten Stimmen der jüngeren Dokumentarfotografie in Deutschland und konnte seine Fotos bereits in unzähligen Medien publizieren.
Nikita Teryoshin (* 1986) wurde in Leningrad geboren, wuchs in St. Petersburg und Dortmund auf und studierte Fotografie an der dortigen Fachhochschule. Er selbst beschreibt seine Arbeit als eine Mischung aus „Street Photography, Dokumentation und Alltagshorror“. International bekannt wurde er durch sein Langzeitprojekt Nothing Personal über den globalen Waffenhandel und seine eigenwilligen Messeveranstaltungen. Die entsprechende Monografie erschien 2024. Teryoshin arbeitet als freier Fotograf unter anderem für den Spiegel, die ZEIT, die New York Times, den Stern und das SZ-Magazin.