Kamerainterne Objektivkorrekturen für Canons Weitwinkel
Wer in Lightroom einen bestimmten Haken entfernt, erlebt eine Überraschung: schwarze Ecken, starke Verzeichnung und ein anderer Bildwinkel. Canon korrigiert bei den VCM-Objektiven mehr, als mancher Nutzer weiß. Was genau, zeigen wir am Beispiel des Canon RF 24 mm F1.4L VCM.
Zu DSLR-Zeiten gab es für Canon-Besitzer die wohl breiteste Auswahl an Objektiven auf dem gesamten Kameramarkt. Auf der einen Seite standen die hochwertigen L-Linsen des Herstellers selbst, auf der anderen Seite hatten sie regelmäßig ernst zu nehmende Konkurrenz von Drittherstellern wie Sigma, Tamron oder Tokina. Das sieht heute für spiegellose Vollformatkameras von Canon etwas anders aus. Entweder adaptieren Fotografen frühere EF-Objektive, das geht auch mit vielen Modellen von Drittherstellern, oder sie greifen auf die herstellereigenen RF-Objektive zurück. Canon gibt die RF-Schnittstelle inklusive Elektronik für Fremdhersteller bisher lediglich für ihre APS-C-Kameras (RF-S-Bajonett) frei.