Wo man auch hinsieht: KI
Google setzt auf KI-Agenten und präsentiert smarte Brillen
Agenten, Brillen, Suchen: Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O stellten Google-CEO Sundar Pichai und seine Kollegen etliche neue Werkzeuge und Funktionen vor. Fast alle arbeiten in irgendeiner Form mit KI.
Googles jährliche Entwicklerkonferenz I/O dreht sich seit 2023 um KI, so auch bei der diesjährigen Ausgabe im Mai. Mithilfe von Googles KI-Modell Gemini solle unter anderem die Suche intelligenter, „agentisch“ und personalisiert werden, verkündete Googles CEO Sundar Pichai zu Beginn der Veranstaltung. Damit folgen Google und er dem allgemeinen Trend, dass nicht nur KI-Antworten akkurater und auf den Nutzer zugeschnitten sein sollen, sondern die KI als „Agent“ auch komplexere Aufgaben erledigen soll.
KI-Agenten sind für Google „Systeme, die KI-Modelle mit Tools verbinden“, um für den Nutzer in dessen Namen Aktionen auszuführen. In Gemini 2.5 Pro steckt dafür das Reasoning Model „Deep Think“, mit dessen Hilfe die Google-KI „parallele Denkansätze“ verfolgen kann. Außerdem unterstützt Google jetzt das Model Context Protocol (MCP) von Anthropic. Mithilfe dieses Protokolls können KI-Agenten auf fremde Dienste zugreifen und zum Beispiel Websites „lesen“. Mit Googles eigenem Agent2Agent-Protokoll können Agenten miteinander kommunizieren. Der Prototyp für Google-Agenten war „Project Mariner“, das im Dezember startete.