Papierflutdämme
Dokumenten-Einzugscanner bis 500 Euro
Kompakte Einzugscanner digitalisieren größere Aktenberge in Minuten, sorgen mit flexibler Software für Ordnung in der digitalen Ablage und brauchen nach getaner Arbeit nur wenig Platz. Einige scannen ohne PC-Hilfe zu NAS-Ordnern oder Mailadressen.
Wenn sich Briefe, Rechnungen, Manuskripte oder Protokolle auf dem Schreibtisch anhäufen, kommt der Wunsch nach einem flotten Digitalisierer auf. Auf Dokumente aller Art spezialisierte Einzugscanner für Einzelblattstapel bis 100 Blatt bekommt man für weniger als 500 Euro. Die Geräte sind in der Regel klein und brauchen zusammengeklappt wenig Stellfläche. Im Betrieb belegen sie wegen der ausgezogenen oder ausgeklappten Einzüge und Ablagen viel Platz nach vorne und hinten – doch nur kurz: Hundert Blatt sind nach zwei bis fünf Minuten eingelesen, und zwar beidseitig. Möglicherweise muss der Büro-PC noch etwas rechnen, aber dann liegen 200 Seiten in Form von durchsuchbaren PDFs im voreingestellten Verzeichnis. Mit zwei Handgriffen ist der Scanner wieder eingeklappt und harrt in der Schreibtischecke auf seinen nächsten Einsatz.
Fünf kompakte Einzugscanner fanden den Weg in unser Testlabor: Avision AD345GN, Brother ADS-4550W, Canon ImageFormula DR-C350, Epson WorkForce ES-590W und der HP ScanJet Pro 4200 s1. Einige Scanner brauchen zum Scannen nicht unbedingt einen Rechner mit Scansoftware: Der ADS-4550W von Brother und Epsons ES-590W verbinden sich mit dem lokalen Netzwerk, lassen sich per Touchscreen bedienen und per Webbrowser einrichten. Ohne weitere PC-Hilfe scannen sie dann direkt an Freigaben auf dem Bürorechner, einem Server oder einem NAS, auf Wunsch auch in einen SharePoint-Ordner oder an andere Clouddienste. Zudem können sie mit SMTP-Mailservern kommunizieren und Scans per E-Mail versenden.