Modularer Kleincomputer
Flipper One wird universelles Linux-Cyberdeck
Der Flipper One soll kein bloßer Nachfolger des erfolgreichen Hacking-Gadgets Flipper Zero werden, sondern vielmehr ein vielseitiger mobiler Begleiter. Die Community soll mitentwickeln.
Der Flipper Zero ist Tamagotchi und Hacker-Werkzeug in einem: Das Gadget beherrscht diverse (Nah-)Funkprotokolle und lässt sich um Zusatzmodule wie SDR (Software-Defined Radio), eine SSD oder ein Modem erweitern. Der jetzt vorgestellte Flipper One trägt alle Merkmale einer Fortsetzung: Name plus erhöhte Versionsnummer, ähnliches Aussehen und Bedienkonzept. Doch er wird, so kündigte der Hersteller jetzt an, ein vollkommen anderes Gerät sein. Vor allem wird der „One“ eines: offen – für Erweiterungen, Mitarbeit und Weiterentwicklung.
Flipper-Devices-Chef Pavel Zhovner bittet die weltweite Entwicklergemeinde um Mithilfe bei seinen Zielen: Der Flipper One soll der offenste und bestdokumentierte ARM-Computer der Welt werden und ein innovatives Bedienkonzept umsetzen. Außerdem sollen alle Komponenten ohne Binärtreiber auskommen. Das sind ambitionierte Ziele, gesteht Zhovner ein, und konstatiert im Flipper-Blog: „Ehrlich? Wir haben höllisch Angst.“