Einlasskontrolle
Was im UEFI-Zertifikatsspeicher Ihres PCs steckt
Ein PC mit aktivem Secure Boot vergleicht die Signaturen von Bootmanagern mit Zertifikaten, die in der Firmware stecken. Welche genau das sind, zeigt ein c’t-Skript.
Die beiden voranstehenden Beiträge erläuterten, was es mit Secure Boot auf sich hat und woran es derzeit hakt. In Kurzform: Secure Boot soll als Schutzmaßnahme gegen manipulierte Bootmanager und Bootkits dienen, indem die Firmware prüft, ob das, was sie starten soll, mit einem ihr bereits bekannten Zertifikat signiert ist. Doch diese Zertifikate laufen ab und müssen daher getauscht werden. Unter Windows versucht sich die bordeigene Update-Funktion an dieser Aufgabe.
Doch inwieweit ist der Austausch gelungen, sprich: Welche Zertifikate kennt die UEFI-Firmware denn derzeit? Unter Linux gibt das Kommandozeilenwerkzeug mokutil die nötigen Informationen aus, doch unter Windows fehlt ein entsprechendes Werkzeug. Also haben wir mit KI-Unterstützung ein PowerShell-Skript entwickelt, das Ihnen den Inhalt des UEFI-Zertifikatsspeichers auf einen Schlag in Form einer sortierbaren Tabelle anzeigt.