Weg damit!
Secure-Boot-Desaster: Was Sie tun können
Wenn Microsofts Secure Boot-Zertifikate ablaufen, drohen auf vielen Windows- und Linux-Computern Bootprobleme. Hier finden Sie Tipps, wie Sie sich davor schützen können.
Secure Boot soll, so lautet das Versprechen, Computer davor schützen, dass sich Schadsoftware in den Bootprozess einnistet. Doch auslaufende Microsoft-Zertifikate und gravierende Schwachstellen steigern die Gefahr, dass Ihre Rechner stattdessen gar nicht mehr booten. Sie können sich aber in vielen Fällen davor schützen – sofern Microsoft und die Hardwarehersteller mitspielen. Was konkret zu tun ist, beschreibt das Nachfolgende für Windows. Der Maßnahmenkatalog beginnt bei der Kontrolle des aktuellen Zustands, wobei die c’t-Skripte aus den voranstehenden Teilen dieser Artikelstrecke helfen. Der Beitrag, den Sie gerade lesen, geht davon aus, dass Sie die anderen gelesen haben.
Wenn Sie dabei feststellten, dass Ihr PC bislang nur die alten Secure-Boot-Zertifikate kennt, spielen Sie Windows-Updates ein, mitunter ist auch ein BIOS-Update erforderlich. Falls es dabei Probleme gibt, versuchen Sie die Updates manuell anzustoßen oder dafür zu sorgen, dass Ihre Installation wieder Support erhält. Eventuell sind Bootmanager zu tauschen. Falls alles nichts hilft, bleibt notfalls noch der radikale Schritt: Abschalten. Doch der Reihe nach.