Wackelnde Fenster
Ausprobiert: Haptisches Feedback in Windows 11
Microsoft hat Windows 11 haptisches Feedback spendiert. Wir haben mit geeigneter Hardware getestet, wann diese vibriert – und wie sinnvoll das ist.
Über Vibrationen lassen sich physische Interaktionen simulieren, ohne dass menschliche Finger einen Unterschied spüren. Bei MacBooks ist das ein alter Hut: Seit etlichen Generationen baut Apple in sämtliche MacBook Air und MacBook Pro Touchpads ein, deren Sensorflächen man für Klicks nicht mechanisch herunterdrücken kann. Stattdessen misst das Touchpad den Druck der Finger. Wird ein gewisser Schwellwert überschritten, so wird dies als Klick gewertet – und damit es der Nutzer mitbekommt, bekommt er über einen Vibrationsmotor haptisches Feedback. Das Vibrationsprofil hat Apple dabei so geschickt gewählt, dass es sich „wie früher“ anfühlt, als der Druck auf die Sensorfläche einen mechanischen Schalter betätigte und danach noch leicht nachfederte.
In der Windows-Welt gibt es ebenfalls Notebooks mit haptischen Touchpads, aber nicht flächendeckend wie im Apple-Kosmos: Selbst bei teuren Edelnotebooks sind sie alles andere als selbstverständlich. Wohl auch, um den Notebookherstellern einen Anreiz zu bieten, künftig verstärkt Touchpads mit Vibrationsmotoren einzusetzen, ergänzt Microsoft neuerdings Windows 11 um haptisches Feedback.