Funk am Bau
Ein Sprechfunkratgeber fürs Handwerk
Kommunikationsschwierigkeiten auf der Baustelle kosten massiv Zeit. Die kann man sich auch als kleiner Handwerksbetrieb sparen, und zwar mit günstigen Handfunkgeräten für lizenzfreie Frequenzbänder. Wir erklären die wichtigsten Grundlagen.
Ob über das Trommeln einer Schlagbohrmaschine hinweg, aus dem Fenster herunter zum Kollegen am Transporter oder quer durch den Rohbau, um irgendwen zu finden, mit dem man etwas klären muss: Täglich wird auf Baustellen gebrüllt, was die Kehlköpfe aushalten. Häufig mit mittelmäßigem Erfolg, denn wenn der Lärm die Stimme übertönt oder jemand außer Rufweite ist, muss der Handwerker eben doch alles liegenlassen und loslaufen. In Konsequenz verliert er Zeit, Nerven und Energie, die er auch fürs Arbeiten einsetzen könnte.
Während große Bauunternehmen die Lösung – ein Handfunkgerät für jeden – seit Jahrzehnten kennen, scheinen viele kleinere Handwerksbetriebe noch nicht mitbekommen zu haben, dass auch sie zum günstigen Kurs und ohne Papierkram Sprechfunk einführen können. Der große Vorteil: Alle Beteiligten sind unmittelbar erreichbar, um Anliegen schnell zu klären – ganz anders als per Handy. Dank allgemein freigegebener Frequenzbereiche und europäischer Harmonisierung ist man heute nur eine Onlinebestellung davon entfernt, die Kommunikation auf der Baustelle erheblich zu verbessern – unabhängig davon, wo in Europa gerade der Hammer geschwungen wird.