Regen ohne Wolke
Bluetooth-Gartenpumpe ohne Cloud-Zwang von Gardena im Test
Der Gardena Haus- & Gartenautomat 5000 SilentComfort bietet smarte Gießautomatiken ohne Umweg über das Internet, erledigt dies aber nicht so leise, wie es der Hersteller verspricht.
Damit möglichst wenig Wasser verdunstet, gießt man durstige Gartenpflanzen am besten kurz vor Sonnenaufgang. Wer sich zu dieser Zeit noch nicht aus dem Bett quälen mag beziehungsweise im Urlaub keine Nachbarschaftsvertretung hat, kann Beet und Rasen aber auch automatisch bewässern lassen. Der Haus- & Gartenautomat 5000 SilentComfort von Gardena hat dafür eine per Smartphone programmierbare Zeitschaltuhr an Bord. So fließt in definierten Zeitfenstern das Wasser über Schlauchleitungen zum Rasensprinkler oder zu Tröpfchenschläuchen im Beet. Zum Preis von 230 Euro erfüllt das Gerät zwei Jobs: den einer „dummen“ Elektropumpe, die Wasser aus einem Brunnen oder einer Regenwasserzisterne verteilt, sowie den eines Bewässerungscomputers, der in der Urlaubszeit das Ventil eines Außenwasserhahns öffnet und schließt.
Mechanisch in Betrieb nimmt man die Pumpe wie viele andere auch: Vorne befestigt man einen Saugschlauch, der das Wasser aus maximal acht Meter Tiefe ansaugt. Oben verbindet man einen Gartenschlauch, der zum Bewässerungssystem führt. Beide Anschlüsse haben ein 1-Zoll-Außengewinde, akzeptieren also gängige Verbindungsstücke, die nicht zwangsläufig von Gardena stammen müssen. Danach kippt man in eine separate Einfüllöffnung bis zur Oberkante Wasser, steckt das Netzkabel in die Steckdose, schaltet die Pumpe an einer Gehäusetaste ein und lässt sie Wasser ansaugen. Ist auf der Saugseite alles dicht und ausreichend Wasser vorhanden, baut sie automatisch den nötigen Förderdruck auf.