Schadcode-Scanner
Ausführbare Dateien mit Desinfec’t-Tools analysieren
Sie möchten mit Desinfec’t Windows-Schadcode analysieren, um dessen Funktionsweise zu verstehen und angemessen auf einen potenziellen Virenfund zu reagieren? Kein Problem, genau dafür hält der Profi-Werkzeugkasten eine vielfältige Sammlung leistungsstarker Tools bereit. Anhand des Erpressungstrojaners WannaCry zeigen wir, wie es geht.
Ein unüberlegter Doppelklick auf eine via E-Mail zugeschickte Datei genügt, um PCs mit Schadcode zu verseuchen. Doch es gibt Wege, verdächtige Dateien zu untersuchen, ohne sie zu öffnen. Dieser Artikel erklärt, welche Werkzeuge sich speziell für die Analyse ausführbarer Dateien, aber auch für Schadcode-Komponenten etwa im Textformat eignen und wo Sie diese in Desinfec’t finden. Zum Ausprobieren dient ein konkretes Anwendungsbeispiel, das Sie herunterladen können (siehe ct.de/y7pm).
Bei unserer Beispiel-Malware handelt es sich um echten Windows-Schadcode, konkret: um die berühmt-berüchtigte WannaCry-Ransomware. Entpacken Sie das mit dem Passwort infected gesicherte Archiv also keinesfalls in Ihrem Windows-System! Laden Sie es aus Sicherheitsgründen direkt in Desinfec’t herunter. Im Linux-System kann der auf Windows zugeschnittene Schadcode kein Unheil anrichten.