Challenge accepted
HTTPS-Zertifikate für das Heimnetz besorgen
Wer Dienste im Heimnetz hostet, klickt sich meist durch Zertifikatswarnungen. Mit einer eigenen Domain, Pi-hole und Caddy bekommen alle Dienste durch DNS-01-Challenge das begehrte Schloss in der Adressleiste.
Kennt man: „Diese Seite ist nicht sicher, wollen Sie eine Ausnahme hinzufügen und sie trotzdem aufrufen?“ Wer Dienste im Heimnetz selbst hostet, ist es gewohnt, sich durch Warnungen vor selbst signierten Zertifikaten zu klicken und lässt sich durch das fehlende Schloss in der Adressleiste nicht beunruhigen. Ist ja schließlich alles lokal, also braucht es nicht unbedingt eine Transportverschlüsselung.
Könnte man meinen, aber das gilt nicht immer. Diverse Anwendungsfälle setzen zwingend einen sicheren Kontext voraus, also das Übertragungsprotokoll Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS). Dazu gehören Dienste, die besonders sensible Daten verarbeiten, wie der Passwortmanager Vaultwarden (eine Implementierung des Bitwarden-Servers in Rust). WebAuthn, der Webstandard hinter Passkeys, funktioniert nur, wenn man eine Seite via HTTPS aufruft. Einige Passwortmanager weigern sich außerdem, Zugangsdaten automatisch auszufüllen, wenn die Verbindung nicht verschlüsselt ist.