Verschlusssache
Mit Linux und LUKS USB-Sticks und Festplatten verschlüsseln
Gerade bei externen Datenträgern ist Verschlüsselung unerlässlich. Denn verlieren Sie einmal Ihre Backupfestplatte oder einen USB-Stick, sind die Daten in der Hand der Diebe. Unter Linux ist die Verschlüsselung mit Bordmitteln nicht schwer.
Die Verschlüsselung externer Datenträger – SSDs, Festplatten oder USB-Sticks – wird vielfach vernachlässigt. Das stellt ein Risiko dar: Egal ob Backups, Urlaubsfotos oder berufliche Dokumente – gelangt das Speichermedium einmal in falsche Hände, sind alle Inhalte sofort zugänglich. Sind geheime oder private Daten darunter, kann das fatale Folgen haben. Verschlüsselung löst dieses Problem, indem es die Daten in Zeichensalat verwandelt; erst mit dem richtigen Schlüssel werden sie wieder lesbar.
Unter Linux ist LUKS (Linux Unified Key Setup) das Standardwerkzeug für diesen Zweck. Dem Namen entsprechend ist es hauptsächlich für die Verwaltung von Schlüsseln zuständig; die eigentliche Verschlüsselung erledigt, für Sie unsichtbar, der Linux-Kernel, genauer das Subsystem dm-crypt.