Verbotene Frucht | c't | heise magazine
c't 22/2026
S. 162
Praxis
Raspberry Pi
Bild: Jessica Nachtigall / KI / heise medien
Bild: Jessica Nachtigall / KI / heise medien

Verbotene Frucht

Proxmox auf dem Raspberry Pi 5 installieren

Die Virtualisierungsplattform Proxmox VE gibt es jetzt zwar für ARM-Systeme, aber eigentlich nicht für den Raspberry Pi. Wir zeigen, wie Sie sie trotzdem darauf nutzen können.

Von Niklas Dierking

Proxmox Virtual Environment ist eine Open-Source-Virtualisierungsplattform, die sowohl bei Homelabbern als auch in der Unternehmens-IT längst kein Geheimtipp mehr ist. Seit Broadcom, der Eigentümer von VMware, die Preisschraube angezogen und die kostenlose Variante von VMware ESXi abgekündigt hat, erfährt Proxmox verstärkt Zulauf. Es macht mittels Virtualisierung aus einem Computer mehrere und lässt sich dabei bequem über den Browser bedienen.

Anfang August haben die Entwickler aus Wien Proxmox Virtual Environment erstmals für ARM-Systeme (arm64) veröffentlicht. Aus einer Kooperation mit Nvidia und dem Serverhersteller Supermicro ist offizieller Support für Systeme mit Nvidias Vera- und Grace-Chips hervorgegangen. Damit ist das vorgesehene Einsatzgebiet klar abgesteckt: Rechenzentren.

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