Speicher-Zwitter
LGA1700-Mainboard Asrock H610M Combo II für DDR4- und DDR5-RAM
Sparen in der Speicherkrise: Das H610M Combo II nimmt DDR4- oder DDR5-RAM auf. Wir testen, ob das 70-Euro-Board mit beiden Typen für günstige Office-PCs taugt.
Die Speicherpreise kennen derzeit nur eine Richtung und die zeigt nach oben. Wer einen günstigen Office-PC bauen möchte, kann mit dem Asrock H610M Combo II der RAM-Krise ein Schnippchen schlagen. Das mit 70 Euro recht günstige Mainboard für Intel-Prozessoren der 12. bis 14. Core-i-Generation bietet als Besonderheit Steckplätze sowohl für DDR4- als auch für DDR5-RAM.
Zwar funktionieren die verschiedenen Speichersorten nicht gleichzeitig, aber man ist mit dem Asrock H610M Combo II nicht auf einen RAM-Typ festgelegt. Das klappt, weil die Speichercontroller von Core i-12000, -13000 und -14000 jeweils beide Speichertechniken unterstützen. Dadurch lässt sich ein DDR4-Modul aus einem ausrangierten System weiterverwenden. Oder man kauft zunächst ein DIMM mit der älteren Technik statt doppelt so teures DDR5-RAM und wechselt später bei günstigeren Preisen auf den moderneren Speichertyp.