RAM-Riese
Nvidia RTX Pro 6000 Blackwell: 96 GByte und 600 Watt pure Power
Mit ihren enormen 96 GByte Grafikspeicher ist die RTX Pro 6000 Blackwell für lokale KI-Anwendungen geradezu prädestiniert. Ganz nebenbei ist sie auch die schnellste herkömmliche 3D-Grafikkarte.
Wer 5000 Euro für eine Nvidia GeForce RTX 5090 zu viel findet, dem dürfte bei der RTX Pro 6000 Blackwell das Oberstübchen explodieren. Rund 16.000 Euro werden für das schlanke Schlachtschiff fällig, dafür bekommt man beinahe schon ein kleines Elektroauto. Mit vollem Namen heißt die Profi-Grafikkarte RTX Pro 6000 Blackwell Workstation Edition, kurz BWE. Überaus opulente 96 GByte GDDR7-Speicher trägt das Board und setzt damit die derzeitige Höchstmarke für mehr oder weniger herkömmliche Grafikkarten. Dasselbe gilt auch für ihre Thermal Design Power von 600 Watt, die nur spezielle Overclocking-Designs der RTX 5090 toppen. Das Ganze lässt sich Nvidia nicht fürstlich, sondern eher kaiserlich bezahlen.
Dafür gibt es einige Punkte in den Datenblättern, die sich in Nerd-Debatten trefflich anbringen lassen, zum Beispiel 24.064 Shader-Rechenkerne. Lassen wir die Häme beiseite, stellt sich die Frage, wer überhaupt mit so viel Leistung etwas Sinnvolles anfangen kann. Dass Gamer nie genug Bilder pro Sekunde haben können, ist bekannt, und es gibt reichlich Grafikoptionen in den Spielmenüs, um Dutzende Extra-TFlops an Rechenleistung zu versenken. Sind es also nur die KI-Enthusiasten oder Firmen, die sich einen Abteilungsserver für KI hinstellen, die von solchen Karten profitieren? Finden wirs heraus.