Es muss nicht immer Laser sein
Zwei Tintenmultifunktionsdrucker mit Büroausstattung
Am Arbeitsplatz taugen bürotaugliche Tintenmultifunktionsdrucker besser als Lasergeräte. Sie arbeiten leiser, brauchen weniger Energie und verursachen keine Kopfschmerzen durch Ausdünstungen. Wir haben zwei Büroprofis getestet, deren Tinte es mit Tonerpulver aufnehmen kann.
Multifunktions-Tintendrucker mit mehreren Papierfächern, schnellem Duplexdruckwerk und vor allem einer schnelltrocknenden, lichtstabilen und dokumentenechten Pigmenttinte haben längst das Büro erobert. Sie eignen sich besonders für Arbeitsplätze, weil sie keine Fixiereinheit haben, aus der Emissionen, der typischen Lasergeruch, entweichen können. Dazu kommen bei Duplex-Einzugsscanner autonomes Scannen auf ein NAS oder an eine Mailadresse. Wer es noch braucht, kann auch Faxe verschicken.
Zwei aktuelle Multifunktionsgeräte mit je zwei Papierkassetten à 250 Blatt, LAN und WLAN, Flachbettscanner, Duplexeinzug und großem Touchscreen mussten im c’t-Labor gegeneinander antreten und ihre Fähigkeiten in verschiedenen bürotypischen Disziplinen beweisen: Brother MFC-J5110DW und HP OfficeJet Pro 9132e. Das wuchtige Brother-Gerät versorgt auch kleinere Mehrplatzbüros. Der HP OfficeJet Pro taugt eher für den Einzelplatz-Einsatz oder für das Homeoffice, so es hier genug Platz und viel zu drucken und kopieren gibt. Beide bewältigen laut Herstellerempfehlung 2000 Druckseiten pro Monat, kommen also auch dann nicht ins Schwitzen, wenn es mal mehr zu tun gibt.