Mit Redestab und Kaffeepause
Die deutsche Videokonferenzsoftware OpenTalk im Test
Videokonferenzen funktionieren auch ohne US-Dienste. OpenTalk aus Deutschland war ursprünglich für Behörden gedacht, die Software spricht mit praktischen Moderationsfunktionen und einer Gratisversion aber auch Privatnutzer an.
Eine Berliner IT-Firma entwickelte eigens für die öffentliche Verwaltung einer deutschen Großstadt die Videokonferenzsoftware OpenTalk. Ziel war es, dass die Beschäftigten in der Coronakrise sicher und zuverlässig miteinander kommunizieren. Entstanden ist ein Open-Source-Tool, das längst nicht mehr nur für Behörden interessant ist.
Dass OpenTalk ursprünglich für die öffentliche Verwaltung konzipiert worden ist (und nach wie vor in diesem Bereich genutzt wird), merkt man dem Werkzeug teils an. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, während einer Videokonferenz revisionssichere Abstimmungen durchzuführen oder vertraulich mit anderen beteiligten Personen zu sprechen, ohne die Konferenz dafür zu verlassen. Doch auch für private oder betriebliche Meetings bietet OpenTalk nützliche Funktionen wie beispielsweise einen Redestab und kleine Umfragen.