IAM-Anbieter für die Identity Fabric
IAM ist heute ein Flickenteppich aus Funktionen, verteilt über Cloud, SaaS und on Premises. Über eine Identity Fabric verbindet man die einzelnen Bausteine über APIs, Standards und Orchestrierung zu einer konsistenten Architektur, statt sie bei einem einzigen Hersteller einzukaufen. Ein Vergleich von sieben Plattformen zeigt, dass der Weg dorthin recht unterschiedlich aussehen kann.
IAM besteht längst nicht mehr nur aus Benutzerverwaltung und Anmeldung. Identity Governance and Administration (IGA), Access Management, Privileged Access Management (PAM), Authorization und weitere Identity Services müssen über Cloud-, SaaS-, On-Premises- und Legacy-Landschaften hinweg zusammenspielen. Parallel wächst die Zahl der Identitätstypen: Partner, Kunden, Workloads, Geräte, Services und autonome Agenten folgen eigenen Lebenszyklen und benötigen teils ganz andere Kontrollmechanismen als Mitarbeiteridentitäten.
Diese Heterogenität adressiert die Identity Fabric als Architekturprinzip (siehe Abbildung 1) [1]. Der Ansatz beschreibt kein einzelnes Produkt und verlangt auch nicht, sämtliche IAM-Funktionen von einem Hersteller zu beziehen. Stattdessen ordnet er Fähigkeiten, Dienste und Werkzeuge so, dass Anwendungen und digitale Dienste Identitätsfunktionen konsistent nutzen können. APIs, Standards, Konnektoren und Orchestration bilden die verbindenden Elemente zwischen bestehenden und neuen Komponenten.