Offene Standards sind das Fundament
Noch ist das Projekt des IT-Planungsrats für mehr Sicherheit und Standards in der föderalen API-Infrastruktur in einer frühen Phase. Ein Interview mit den Projektleitern Andreas Altmann und Alexander Hoose über Hürden und Pläne.
iX: Einheitliche API-Sicherheitsstandards in die deutsche Verwaltungs-IT zu bringen, klingt wie eine Herkulesaufgabe. Mit welchem Zeitraum planen Sie, was soll das kosten?
Die föderale API-Autorisierungsinfrastruktur ist eines der 27 ersten Umsetzungsvorhaben der Föderalen Digitalstrategie des IT-Planungsrats. In der im Juni 2026 beschlossenen Weiterentwicklung muss man die folgenden zwei Schwerpunkte des Vorhabens unterscheiden. Im ersten Schwerpunkt geht es darum, die Sicherheitsvorgaben, die das Vorprojekt erstellt hat, für Bund, Länder und Kommunen für verbindlich zu erklären. Dafür hat der IT-Planungsrat eine föderale Projektarbeitsgruppe mit maßgeblichen Akteuren aus der Verwaltung sowie deren IT-Dienstleistern und den föderalen Steuerungsgremien ins Leben gerufen. Die Arbeitsgruppe soll die Frage klären, wann eine Verbindlichkeit der Sicherheitsvorgaben realistisch ist und welche Voraussetzungen in Form von Unterstützungsangeboten geschaffen werden müssen.