Bestandsbauer
Brickit erkennt Legosteine und präsentiert Bauanleitungen.
Über die iPhone-Kamera scannt die künstliche Intelligenz der Brickit-App vor ihr ausgebreitete Legoelemente. Damit das zufriedenstellend klappt, sollten die Steine möglichst in einer Ebene liegen und einander nicht überdecken. Die Orientierung der Plastikteile spielt indes keine Rolle, dafür ist auf gute Lichtverhältnisse zu achten. Die von Lego unabhängigen Entwickler empfehlen zudem, große Bauelemente wie Platten aus dem Konvolut zu entfernen.
In beeindruckender Geschwindigkeit macht sich die Objekterkennung auf dem Gerät ans Werk. Durch kleine Rechtecke, die über die Legos flitzen, zeigt Brickit identifizierte Elemente an. Die Zahl und Art der erkannten Steine – die Farbe wird ignoriert – nutzt die App, um eine Datenbank aus 1500 Originalbauplänen nach einem passenden Projekt für die eigene Steinesammlung zu durchforsten. Allerdings bietet Brickit gelegentlich auch Anleitungen an, für deren Bau einige Teile fehlen. Damit sich dennoch möglichst viel bauen lässt, enthält die Datenbank auch Teilanleitungen. Beispielsweise die Figuren von Finn, Prinzessin Gommarosa und den Eiskönig, die zum Ideas-Set „Adventure Time“ gehören. Aber auch Fahrzeuge, Tiere und Gebäude finden sich unter den Vorschlägen. Fan-Kreationen sollen laut Entwickler zur Datenbank hinzukommen, ebenso Anleitungen für Lego-Technik und Duplo. Bei der ausgewählten Anleitung zeigt die App bei jedem Schritt die Position der benötigten Bauteile im Steinemeer, was die schnelle Montage beflügelt.