Schattentänzer
Variable Blende, A20 Pro, größere Kühlung: Wir haben iPhone 18 Pro und Pro Max im Labor und Alltag getestet – und mit dem Vorgänger verglichen. Für wen lohnt sich ein Upgrade trotz des gestiegenen Preises?
Alljährlich im Herbst sind es die Pro-iPhones gewohnt, die meiste Aufmerksamkeit zu bekommen. 2026 hat ihnen allerdings das iPhone Duo auf Apples September-Event die Show gestohlen. Das faltbare Gerät erscheint Mitte Oktober – Test folgt. Trotz ihres Schattendaseins versprechen aber auch 18 Pro und Pro Max handfeste Neuerungen. Im Test schauen wir uns unter anderem an, was Chip, Akku, Modem und die neue Hauptkamera leisten. Vor allem zählen die inneren Werte, denn äußerlich blieb fast alles beim Alten.
Gehäuse in Weinrot
Die Kameras, der LED-Blitz und der LiDAR-Sensor sitzen wie gehabt in einem erhabenen Plateau, das sich über die gesamte Breite zieht. Die Abmessungen sind gleich geblieben, Buttons und Aussparungen befinden sich am selben Ort wie beim 17 Pro und Pro Max. Dadurch passen ältere Hüllen weiterhin. Die neuen Modelle wiegen 7 respektive 18 Gramm mehr. Beim 18 Pro fällt das nicht auf, beim Pro Max merkt man das sofort. Doch an den Farben hat Apple wieder gedreht. Mit „Burgunder“ verpackt der Hersteller die teure Technik in einem gedeckten Weinrot – weit entfernt vom auffälligen „Cosmic Orange“ des Vorgänger. Polar ist ein helles Blau, das ein wenig an das himmelblaue MacBook Air erinnert. Bodenständig wirken dagegen Schwarz und Silber.