Sensor-Spurt rund um die Uhr
Häufigere Pulsmessung, S11-Chip und die persönliche „Tagesform“: Wir haben geprüft, was Series 12 sowie Ultra 4 bringen – und wie die Neuerungen am Akku zehren.
Äußerlich hat sich an Apples Uhren nichts getan – die Veränderungen liegen dort, wo sie Körperwerte erfassen. Statt den Herzschlag in gemächlichen Intervallen zu protokollieren, messen Series 12 und Ultra 4 rund um die Uhr. Das soll den Kalorienverbrauch im Alltag besser schätzen, die Herzgesundheit genauer prüfen und Sportlern neue Einschätzungen liefern. Häufigeres messen kostet normalerweise aber auch mehr Strom. Wir haben Series 12 und Ultra 4 mehrere Tage getragen, Läufe, Nachtschlaf und Ladezyklen protokolliert sowie Helligkeit und Akkuverbrauch gemessen. Ob Apples Rechnung aufgeht, zeigt der Test.
Die Apple Watch Series 12 gibt es mit einer Kantenlänge von 42 oder 46 Millimetern und einem abgerundeten Display, das in der günstigsten Alu-Ausführung von Ceramic Shield 2 geschützt wird. Es soll härter und damit kratzfester sein als das bisher verwendete Ion-X-Glas, verspricht Apple. Die Series 12 leuchtet bis zu 2000 Nits (cd/m²) hell, gemessen haben wir im Freien bei Sonnenschein 1208 Nits. Die Apple Watch Ultra 4 bleibt ebenfalls äußerlich unverändert: Ihr Titangehäuse hat 49 mm Kantenlänge, sie behält das größte flache Watch-Display. Bei Messungen strahlte es mit 2007 Nits, Apple gibt bis zu 3000 Nits an. Die Werte bewegen sich damit auf dem Niveau der Vorjahresmodelle.