„Wer nur auf technischen Schutz setzt, denkt zu kurz.“
Mit den 27er-Systemen verspricht Apple mehr Kinderschutz. Doch wie können Eltern das Dauerproblem Bildschirmzeit auf iPhone & Co. meistern? Und hilft Apple dabei genug? Im Mac & i-Interview gibt die Medienpädagogin Tokjona Tusha Antworten. Sie arbeitet als Redaktionsleiterin für das von mehreren Landesmedienanstalten betriebene öffentlich-rechtliche Angebot medien-kindersicher.de.
Mac & i: Welche Gefahren gehen aus Ihrer Sicht für Kinder von einem iPhone oder iPad aus?
Tokjona Tusha: Kinder erhalten mit einem iPhone oder iPad ein Gerät mit Dutzenden Funktionen – und jede Funktion birgt ihre eigenen Herausforderungen. Umgang mit Bildern, exzessive Mediennutzung bei Spiele-Apps, nächtliche Chatnachrichten in der Klassengruppe, ungeeignete In-halte und vieles mehr. Wenn Eltern die Geräte ohne Schutzeinstellungen und begleitende Medienregeln überreichen, sind viele Probleme vorprogrammiert. Dabei gibt es gerade für iPhones und iPads viele Kinderschutzeinstellungen, die einige Probleme direkt lösen können. Wir selbst haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Einstellungen aufzulisten und jeweils Empfehlungen zu geben.