Watt in der Tasche
Powerbanks laden unterwegs benötigte Geräte nach. Bringen sie USB-C und Power Delivery mit, geht das besonders schnell und klappt selbst mit stromhungrigen iPads oder MacBooks. Wir testen sieben USB-C-PD-Powerbanks aus der Klasse mit 10.000 mAh.
Fast alle Geräte großer Smartphone- und Technikhersteller unterstützen schnelles Laden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Stromquelle über USB-C mit Power Delivery verfügt. Mit diesem Standard handeln die zwei beteiligten Komponenten höhere Spannungen als die bei USB-A üblichen 5 Volt aus. So muss die höhere Leistung nicht über eine größere Stromstärke abgewickelt werden und die Kabel können dünner bleiben. Einige Hersteller geben an, dass ihre Geräte auch an USB-A höhere Wattzahlen schaffen. Dafür ist allerdings ein Verbraucher mit Quickcharge nötig. Apple-Devices verfügen nicht über diesen Standard und kommen in der Regel nicht über ein Maximum von 7,5 Watt an USB-A hinaus.
Für diesen Test haben wir uns die Klasse mit 10.000 Milliamperestunden Kapazität ausgesucht, die einen guten Kompromiss aus Gewicht und Leistung darstellt. Das reicht ungefähr, um ein Standard-iPhone zweimal zu laden. Das Gewicht der Akkus liegt bei rund 200 Gramm. Das ist so viel, wie zwei Tafeln Schokolade oder ein iPhone 17 Pro wiegen. MagSafe-Akkus untersuchen wir in einer späteren Ausgabe.