Leserforum
Kontakt
Maker-Drohnen für die Front, Make 4/26, S. 58
Als langjähriger Heise-Abonnent lese ich auch regelmäßig die Make. Der Artikel über die Drohnen für die Ukraine hat mich sehr angesprochen und ich habe mich darin wiedergefunden. Als Maschinenbauingenieur und Modellflieger mit einer großen, privaten Werkstatt und viel Löterfahrung könnte ich bestimmt eine Menge einbringen. Dazu gehört neben einer umfangreichen mechanischen und elektrisch / elektronischen Ausstattung, ein professionelles 3D CAD-System und ein aktueller 3D-Drucker.
Eine Vor-Ort-Zusammenarbeit in Hamburg scheidet aus, da ich aus Ostwestfalen komme. Ich würde aber gerne Kontakt zur Gruppe in Hamburg aufnehmen, um zu klären wo und wie ich unterstützen kann und dem geschlossenen Forum beitreten. Wie stelle ich das am besten an?
Name der Redaktion bekannt
Wir leiten alle Anfragen gerne weiter!
Unterstützung
Vielen Dank für Ihren ausgezeichneten Beitrag über die Initiative von Makern, zur Unterstützung der Ukraine, Drohnen, zu fertigen. Gerne würde ich auch dazu beitragen. Dazu meine Frage, gibt es im Großraum Stuttgart ein ähnliches Labor bzw. eine ähnliche Initiative, bei der ich mich informieren könnte?
Ich selbst habe über 35 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, Bau und Test von hochzuverlässigen Geräten für die Raumfahrtkommunikation und verfüge über ein gut ausgerüstetes Labor (DC – 4GHz) samt einschlägiger Erfahrung beim Löten.
Name der Redaktion bekannt
Entsetzen
Dass Sie in ihrer aktuellen Ausgabe ab Seite 58 unter dem Titel „Maker-Drohnen für die Front“ über Ukrainer, die im Exil Drohnen zusammenbauen und damit „die Kriegsanstrengungen in der Heimat“ unterstützen, schreiben, hat mich entsetzt.
Kein warnender Artikel (wie in der Tabakwerbung „Rauchen tötet“), sondern das Gegenteil: etwa eine Zwischenüberschrift „Die Drohnen sind keine Waffen“, die dann vom gesamten restlichen Text der Lüge überführt wird. Vor dem Krieg geflohen, wird dieser aus sicherer Entfernung mit selbstgebastelter Tötungstechnik befeuert.
Mich erinnert das an dunkelste Zeiten, in denen die Begeisterung für Technik auf Technik zur Tötung von Menschen umgelenkt wurde. Für mich gibt es dafür keine Rechtfertigung, gerade nicht in einem Magazin wie Make (Eigenwerbung: „Kreativ mit Technik“) – das ich bisher sehr geschätzt habe. Das ikonische Bild „Nie wieder Krieg“ von Käthe Kollwitz muss ich für mich leider mit dem Schwur „Nie wieder Make“ ergänzen.
KH
Dass einigen Lesern der Artikel sauer aufstoßen wird, war uns bewusst. Dennoch wollten wir das Thema aufgreifen. Im Editorial der Ausgabe hatten wir das Thema „Dual Use“ aufgegriffen.
5-V-Tolerant
C64 im Internet, Make 4/26, S. 8
Ich hab den Artikel sehr spannend gefunden und wollte es dann gleich ausprobieren. Einen offiziell unterstützten Freenove ESP32-S3 mit Cardreader habe ich sogar zu Hause.
Allerdings kamen mir dann Bedenken. Und ich habe etwas recherchiert. Der Commodore‑IEC‑Bus (C64 / C128 / VIC‑20) arbeitet nach TTL‑Logik mit 5 V. Die Leitungen ATN, CLK, DATA (und SRQ, RESET) sind an den Original‑Geräten Open‑Collector mit Pull‑ups nach +5 V gezogen – der Bus ist im Ruhezustand auf High (5V), und ein Gerät zieht eine Leitung aktiv auf GND.
Der ESP32 (bzw. ESP32‑S3) ist dagegen ein 3,3‑V‑Baustein. Seine GPIOs sind laut Datenblatt nicht 5‑V‑tolerant – die spezifizierte High-Pegel-Obergrenze liegt bei VIH = VDD + 0,3 V. Also bei 3,6 V. Rein nach Spezifikation müsste ein direktes Verbinden mit dem 5‑V‑Bus die Eingänge über die Zeit gefährden.
Ich habe dann etwas in den Dokumentationen und im Code herumgestöbert. Dort gibt es sogar ein Flag (IEC_INVERTED_LINES) für einen 74LS06 oder 7406 (die invertieren zwar) gefunden. Zumindest scheint im Code es so angedacht zu sein.
Ist es nicht sicherer, die GPIOs mit einem Pegelwandler z. B. 74LS07 (der invertiert nicht) zu schützen? Der ESP32 hält das möglicherweise nicht lange aus, direkt am IEC Bus zu hängen. Mich würde ihre Meinung interessieren.
Michael Kirchberger
Der ESP32 ist nach Aussage des Espressif-CEOs Teo Swee Ann an seinen I/O-Eingängen sehr wohl 5-V-tolerant , auch wenn es in den Datenblättern nicht erwähnt wird. Bei Meatloaf wird das offenbar seit Jahren ohne Pegelwandler dokumentiert und bisher gab es auf Discord keine Meldungen über Ausfälle. Aber grundsätzlich sollte man Pegelwandler nutzen, insbesondere bei Projekten, die evtl mal in Serie gehen sollen.
Tolles Ferienbauprojekt
LED-Wasserwaage, Make 2/26, S. 116
Hallo zusammen, wir wollten uns kurz für die tolle Artikelreihe zur LED-Wasserwaage bedanken! Mein 7-jähriger Sohn liest die Make mit Begeisterung mit und fand die LED-Wasserwaage besonders cool, sodass er sie unbedingt in den Sommerferien nachbauen wollte. Von seinem Taschengeld bezahlte er die Elektronik-Bauteile, und innerhalb von 3 Wochen entstand seine Wasserwaage. Mit den Fritzing-Schaltbildern konnte er zuerst alles am Breadboard vorbauen und dann selbst löten. Die erste Optimierung wird jetzt noch ein Ein- / Ausschalter sein.
Khanlian Chung
Es freut uns sehr, auch schon so junge Leser begeistern zu können!
Dankbar
Wärmepumpe selbst kaufen und anschließen, Make 3/25, S. 24
Ich bin jahrelanger Abonnent und wollte mich an dieser Stelle mal für die ganzen Inspirationen bedanken, allem voran für das Wärmepumpen-Thema aus der Make 3 und 4/25. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich eine große Berührungsangst mit Wärmepumpen gehabt, da ich nicht einmal wusste, dass es Monoblock-Systeme gibt, für die kein Kälteschein benötigt wird.
Zu der Zeit hatte ich bereits geplant, die Ölheizung, die mein 450m²-2-Parteien-Haus beheizt, in Rente zu schicken, aber die Angebote der Installateure (40 bis 50.000 €) und die Vernachlässigung der viel genutzten Kaminöfen bei der Auslegung der Wärmepumpe durch Energieberater und Installateure ließen mich das Vorhaben erstmal auf Eis legen – bis zu eurem Artikel.
Ich habe mich daraufhin wochenlang intensiv eingelesen, insbesondere mit der Panasonic Aquarea beschäftigt und im Juli 2025 in Eigenregie eine Aquarea T-Cap J mit 9 kW installiert. Die Materialkosten fürs Gesamtprojekt lagen am Ende bei 6.500 €, dazu noch eine Rohrpresse für 950 € – und dank angeblich ineffizientem Kombispeicher konnte die Ölheizung noch einen Winter als „doppelter Boden“ parallel installiert bleiben.er sie wurde trotz des kalten Winters nicht benötigt, nicht einmal der Heizstab der Wärmepumpe wurde jemals aktiviert – der bleibt jetzt mein doppelter Boden, wenn im Winter mal ein Kamin aus bleiben sollte. Daher ist die alte Ölheizung nun auch Geschichte, ich habe mit diesem Projekt mindestens genau so viel gelernt, wie ich Geld gespart habe und bin froh über eine Jahresarbeitszahl von 3,62 – im Altbau, ohne Fußbodenheizung und mit Kombispeicher.
Daher nochmal: Vielen Dank für den Impuls und die Inspiration, macht weiter so!
Dennis Meyer
Zu weit entfernt
Ich kann mich noch an die Anfänge des Make-Magazinen erinnern. Make ist meines Erachtens so weit weg vom normalen Maker, dass man als Bastler oder Interessent schon einen halben Ingenieurstitel in verschiedenen Disziplinen braucht, um bei den Artikeln im Ansatz durchzusehen.
Das ist schade, aber ihr habt sicher euren Markt. Werde mein Abo wohl wieder kündigen, weil – wie gesagt – als früherer eifriger (Nach-)Bastler, ehemaliger Funker und Hobbyist habe gefühlt schon lang den Anschluss verloren und müsste mir wohl erstmal eine komplette Werkstatt mit Laserschneider, 3D-Drucker, SMD-Bestücker und was nicht noch alles anschaffen. Dazu fehlt mir das Unternehmen. Liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin.
Stefan Herz
Schade, dass sie das so wahrnehmen. Eigentlich gehen wir in der Regel nur von PC, Lötkolben und einem 3D-Drucker im Zugriff aus.
Kontakt zur Redaktion
Leserbriefe bitte an:
Wir behalten uns vor, Zuschriften unter Umständen ohne weitere Nachfrage zu veröffentlichen; wenn Sie das nicht möchten, weisen Sie uns bitte in Ihrer Mail darauf hin.
Sie haben auch die Möglichkeit, in unseren Foren online über Themen und Artikel zu diskutieren:
Korrekturen
Manchmal unterläuft uns ein Fehler, der dringend korrigiert gehört. Solche Informationen drucken wir weiterhin auf den Leserbriefseiten im Heft, aber seit Ausgabe 1/17 finden Sie alle Ergänzungen und Berichtigungen zu einzelnen Heft-Artikeln auch zusätzlich über den Link in der Kurzinfo am Anfang des jeweiligen Artikels.