Label-Drucker
Gefühlt hat jeder Haushalt einen: Drucker für Etiketten. Als mobiles Gerät oder als Tischdrucker bevölkern sie Büroschubladen. Ihre Funktion erinnert an die Frühform der PC-Heim-Drucker – Matrixdrucker.
Es ist Herbstzeit und dies die erste Make-Ausgabe nach dem Schulstart. Passend dazu haben sämtliche Discount-Ketten, wie jedes Jahr, wieder Schul- und Büromaterialien angeboten. Darunter finden sich der Ordnung halber auch immer Label-Drucker. Im Haushalt des Autors sammelten sich mittlerweile drei solcher Geräte in verschiedenen Ausführungen. Das älteste davon, ein Dymo LetraTag, war „über” und damit reif für ein „Reingeschaut”.
Das Handgerät enthält eine Tastatur, auf der man die Texte eingibt, die das Display anzeigt. Auf Knopfdruck beginnt der Druckvorgang: Ein Motor beginnt sich zu drehen und dreht über ein Schneckengetriebe eine Gummiwalze. Die Walze (Bild 1) zieht das Band aus der Kassette und schiebt es an einem Druckkopf vorbei. Damit Transport und Druck einigermaßen koordiniert erfolgen, gibt es einen Drehencoder an der Motorwelle, mit dem sich die Umdrehungen des Motors zählen lassen. Damit weiß der Dymo, wie weit das Band gezogen wurde und ob der Druckkopf schon neue Pixel drucken soll.