Mac Studio mit M5 Ultra im KI-Praxistest: Benchmarks mit lokalen Modellen | heise online

Mac Studio mit M5 Ultra im KI-Praxistest: Benchmarks mit lokalen Modellen

Der Mac Studio mit M5 Ultra verspricht Leistung satt für lokale KI. Im Test muss er zeigen, ob er Claude und ChatGPT für Softwareentwicklung ersetzen kann.

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(Bild: Jessica Nachtigall / KI / heise medien)

Lesezeit: 16 Min.
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Der Mac Studio mit Apples stärkstem Prozessor M5 Ultra ist kein Bürocomputer und kann selbst bei Videoschnitt oder anderen Kreativanwendungen nur müde gähnen. Apple positioniert das System klar als Maschine für lokale KI, genauer für KI-Inferenz, also das Ausführen von Modellen. Auf dem Papier bringt der Mac Studio alles Nötige dafür mit: Bis zu 256 GByte Arbeitsspeicher können Interessierte aktuell kaufen, den sich die bis zu 36 CPU- und 80 GPU-Kerne teilen. Eine 512-GByte-Version folgt im Oktober. Im Testlabor hatten wir vor Verkaufsstart den Mac Studio mit den aktuell maximal verfügbaren 256 GByte Speicher.

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  • Der Mac Studio mit M5 Ultra kann mit bis zu 256 GByte Speicher bestellt werden und qualifiziert sich damit für lokale KI-Anwendungen.
  • Open-Weights-Modelle wie Qwen und DeepSeek passen auch mit großem Kontextfenster in den Speicher.
  • Im Praxistest musste er zeigen, wie gut er sich für agentisches Programmieren eignet.
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12.979 Euro kostet der Mac Studio mit dem stärksten Prozessor, 256 GByte RAM und einer 2-TByte-SSD. Wer den Preis eines gebrauchten Kleinwagens auf den Tisch legt, braucht schon einen guten Grund für die Anschaffung. Für den Kaufpreis kann man umgerechnet 10 Jahre lang Claude Max, das teuerste Abo bei Anthropic, kaufen – zumindest theoretisch, denn wahrscheinlich werden die Preise bei den Cloud-KI-Anbietern künftig kräftig steigen. Unabhängigkeit ist demnach ein Argument.

Ein anderes ist Compliance: Firmen, die die Codebasis ihres Auftraggebers vertraglich nicht mit Dritten teilen dürfen, können nur mit eigener Hardware mit KI entwickeln. Auch bei Sicherheitsforschung, selbst beim Suchen nach Lücken in eigenem Code, kommt man bei Anthropic und OpenAI schnell an Grenzen in Form von „Leitplanken“ (Guardrails). Modifizierte sogenannte Abliterated-Modelle, die auf eigener Hardware laufen und bei denen die Schranken gezielt ausgebaut wurden, erledigen solche Arbeiten klaglos. Aus welchem der Gründe auch immer: Wenn ein Workstation-Computer wie der Mac Studio die eigene Arbeit signifikant schneller und besser machen kann, sind knapp 13.000 Euro keine utopische Summe mehr.

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