Die News aus den USA im Überblick Biden nach Attentat auf Trump: »Nichts ist jetzt wichtiger, als zusammenzustehen«
US-Präsident Joe Biden ruft Amerika zur Einheit auf: Differenzen sollten an der Wahlurne ausgetragen werden – und nicht mit Kugeln. Und: Donald Trump ist zum Parteitag in Wisconsin gelandet. So lief der Tag in den USA.
Mit
Aleksandra Janevska,
Maria Marquart,
Oliver Trenkamp,
Sabrina Knoll,
Charlotte Lüder und
Henrik Bahlmann
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Key updates
Der Täter, das Opfer, Warnungen des FBI – das Wichtigste im Überblick:
Das FBI ermittelt nach dem Attentat auf Donald Trump. Der Ex-Präsident ist leicht verletzt, reist am Sonntag jedoch wie geplant zum Nominierungsparteitag der Republikaner nach Wisconsin. Ein Zuschauer ist tot, zwei weitere verletzt, jedoch stabil. Der Schütze ist tot.
Der Täter:
Laut FBI handelte der mutmaßliche Schütze Thomas Matthew Crooks allein. Noch gebe es keine Erkenntnisse zu seinem Motiv. Das FBI habe keine Hinweise auf eine psychische Erkrankung oder Ideologie des 20-Jährigen. Sehen Sie hier in Grafiken, woher die Schüsse auf Donald Trump kamen.
Das Opfer:
Der bei dem Attentat getötete Zuschauer wurde als Corey Comperatore identifiziert. Der 50 Jahre alte Feuerwehrmann und Vater von zwei Töchtern hat sich laut seiner Frau schützend über seine Familie geworfen.
Das sagen FBI und Secret Service:
Das FBI warnt vor einer ansteigenden gewalttätigen Rhetorik. Gewaltandrohungen im Internet würden seit dem Attentat zunehmen. Lesen Sie hier eine Analyse über die Verrohung in den USA.
Viele werfen dem Secret Service Versagen vor. Zeugen warnten die Agenten offenbar kurz vor den Schüssen. Lesen Sie hier mehr dazu. Wie schwer es für den Secret Service ist, Trump zu schützen, erzählt ein Ex-Agent.
Viele werfen dem Secret Service Versagen vor. Zeugen warnten die Agenten offenbar kurz vor den Schüssen. Lesen Sie hier mehr dazu. Wie schwer es für den Secret Service ist, Trump zu schützen, erzählt ein Ex-Agent.
Das sagt Donald Trump:
Donald Trump reist noch am Sonntag nach Wisconsin zum Nominierungsparteitag der Republikaner. Er wolle sich nicht durch den Attentäter zwingen lassen, seine Termine zu verschieben. Lesen Sie hier, welche Symbolkraft, die Fotos von Trump direkt nach dem Attentat haben.
Das sagt Joe Biden:
In einer Rede an die Nation hat der US-Präsident am Abend (Ortszeit) an den Zusammenhalt im Land appelliert. Amerika dürfe nicht den Weg der politischen Gewalt einschlagen, sagte Biden. Und: »Wir müssen alle mal runterfahren.«
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Anna Reimann

Jill Biden telefoniert mit Melania Trump
Nach dem Attentat auf Donald Trump haben einem US-Medienbericht zufolge First Lady Jill Biden und Trumps Ehefrau Melania Trump miteinander gesprochen. Laut NBC News haben die beiden Frauen am Sonntagnachmittag telefoniert.
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Topdesopfer bei Trump-Attentat: Familienvater, Feuerwehrmann, Freund
Es dauerte etwa eine halbe Stunde, dann hatten Corey Comperatore, seine Ehefrau und die beiden Töchter das Messegelände in Butler erreicht. Sie waren am Samstagabend von ihrem Zuhause in Sarver im Buffalo Township, Pennsylvania aufgebrochen, um Donald Trump reden zu hören. Comperatore gilt als Anhänger des früheren US-Präsidenten. »Er war so aufgeregt, gestern Abend bei ihm zu sein« – so schilderte es einen Tag später der Gouverneur von Pennsylvania, der Demokrat Josh Shapiro. Mehr lesen Sie hier:
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US-Vizepräsidentin Harris bestürzt über Tod von Zuschauer
Nach dem Präsidenten Joe Biden, der den Angehörigen des Todesopfers auf der Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump in einer Rede der Nation sein Beileid ausgesprochen hat, hat sich nun auch Vizepräsidentin Kamala Harris in der Richtung geäußert. Corey Comperatore sei »Ehemann, Vater und Feuerwehrmann« gewesen, »der seine Familie vor Schüssen schützte«, schrieb Harris bei X. »Dieser Verlust und die abscheuliche Gewalt von gestern brechen uns das Herz.«
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Ein kleiner Blick hinter die Kulissen von Bidens Rede an die Nation: Fotografen bekamen laut der »Washington Post« die Möglichkeit, den Auftritt durch ein Fenster des Oval Offices aufzufangen. Laut dem Bericht habe sich Biden seinem sechsminütigen Statement nach rechts gewandt und seine in dem Zimmer stillschweigend aufgereihten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt, wer denn der Typ hinter dem Fenster sei.
Bonnie Cash / EPA
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Hunderttausende Dollar bei Spendenaktion für Familie von Getötetem
Die Unterstützung für eine Tochter des bei der Trump-Veranstaltung getöteten Mannes ist riesig. Eine Spendenaktion auf dem Portal GoFundMe, die mit dem Ziel von 7000 Dollar gestartet war, steht inzwischen bei mehr als 750.000 Dollar. Insgesamt haben demnach bisher fast 14.000 Menschen gespendet. In der Kampagne, die demnach von Freunden ins Leben gerufen wurde, wird dazu aufgerufen, ihr und ihrer Familie zu helfen.
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Schütze war Mitglied in Waffenklub
Mehr als einen Tag nach dem Attentat auf Donald Trump suchen die Ermittler weiter Hintergründe zum mutmaßlichen Schützen, der vom FBI als Thomas Crooks identifiziert wurde. Wie die »New York Times« berichtet, sei Crooks Mitglied des Clairton Sportsmen's Club gewesen. Der Klub hat eine Schießanlage, Crooks könnte darauf trainiert haben. Der Justiziar des Klubs erklärte, dass man angesichts der laufenden Ermittlungen nichts weiter mitteilen könne. Aber: »Natürlich verurteilt der Klub die sinnlose Gewalttat, die sich gestern ereignet hat, aufs Schärfste.«
Auf der Internetseite des Klubs gibt es Informationen über ein »Small Bore Rifle Team«. Teil des Teams seien demnach auch Kinder. Es wird damit geworben, dass man Langgewehre zur Verfügung habe. Crooks soll bei der Trumpveranstaltung mit dem Gewehr seines Vaters geschossen und getötet haben.
Auf der Internetseite des Klubs gibt es Informationen über ein »Small Bore Rifle Team«. Teil des Teams seien demnach auch Kinder. Es wird damit geworben, dass man Langgewehre zur Verfügung habe. Crooks soll bei der Trumpveranstaltung mit dem Gewehr seines Vaters geschossen und getötet haben.
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Ein Statement des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump lässt weiter auf sich warten. Ursprünglich war erwartet worden, dass Trump noch auf dem Rollfeld auf dem Flughafen in Milwaukee sprechen könnte. Oder zumindest während der Rede der Nation seines Konkurrenten Joe Biden. Bisher aber: nichts. Nicht auszuschließen, dass sich Trump an diesem amerikanischen Abend gar nicht mehr zu Wort meldet. Immerhin ist es in Milwaukee gleich 20.30 Uhr.
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Biden sprach – abgesehen von seinem typischen Nuscheln – mit fester, entschlossener und teils auch mitfühlender Stimme. Für Liveschalten wie diese werden in der Regel Teleprompter genutzt – so auch diesmal. Bei ähnlichen Ansprachen wirkte Biden zuletzt auch schon deutlich sicherer als in freien Reden, Debatten oder Pressekonferenzen, in denen es kein Skript gibt.
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Biden wandte sich in seiner Rede auch an die Familie des bei der Wahlkampfveranstaltung getöteten Mannes. Biden äußerte sein aufrichtiges Beileid, der ehemalige Feuerwehrmann sei ein Held gewesen, sagte er.
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Biden: »Nichts ist jetzt wichtiger, als zusammenzustehen.«
Joe Biden hat in seiner Rede an die Nation an einen parteiübergreifenden Zusammenhalt im Land appelliert. Im Oval Office sagte der US-Präsident, dass man die erhitzten Gemüter in der Politik abkühlen müsse. »Wir sind Nachbarn, Freunde. Keine Feinde.« Biden zeigte sich erneut dankbar dafür, dass Trump nicht ernsthaft verletzt wurde. Zum Motiv des Attentäters habe er keine weiteren Informationen.
Erin Schaff / EPA
Dennoch sei ein ehemaliger Präsident angeschossen, ein Bürger getötet worden, sagte Biden. »Wir können und dürfen nicht den Weg der politischen Gewalt in Amerika einschlagen.« Man habe derartige Zeiten bereits in der Geschichte des Landes erlebt, aber Gewalt sei nie die Antwort gewesen.
Die politische Rhetorik sei sehr hitzig geworden. »Wir müssen alle mal runterfahren«, sagte Biden. Probleme löse man an der Wahlurne, Gewalt habe in einer Demokratie keinen Platz. »Nichts ist jetzt wichtiger, als zusammenzustehen.« Der US-Präsident sagte, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner aus ihren Blasen (wörtlich sagte er »Silos«) rauskommen müssten.
Die politische Rhetorik sei sehr hitzig geworden. »Wir müssen alle mal runterfahren«, sagte Biden. Probleme löse man an der Wahlurne, Gewalt habe in einer Demokratie keinen Platz. »Nichts ist jetzt wichtiger, als zusammenzustehen.« Der US-Präsident sagte, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner aus ihren Blasen (wörtlich sagte er »Silos«) rauskommen müssten.
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Noch hat sich Donald Trump in Milwaukee nicht geäußert. Deswegen rückt nun ein weiterer Termin der Nacht in den Vordergrund: Um 20 Uhr Ortszeit (also in fünf Minuten) will sich Präsident Joe Biden aus dem Oval Office im Weißen Haus an die Nation wenden.
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Bericht: Demokraten gerade auf eigene Sicherheit konzentriert
Seit dem Attentat auf Donald Trump ist es auch bei den Demokraten ruhiger geworden. Wochenlang war darüber diskutiert worden, ob Präsident Joe Biden noch der richtige Kandidat ist, wenn es im November in die Präsidentschaftswahl geht. Gerade kann Biden – zumindest was dieses Thema angeht – etwas durchschnaufen.
Einem Bericht des US-Nachrichtenportals Axios zufolge liegt dies auch daran, dass der Fokus der demokratischen Politiker derzeit auf ihrer persönlichen Sicherheit und der ihrer Mitarbeiter liegt. Und eben nicht auf den politischen Problemen ihrer Partei. Das Portal zitiert einen demokratischen Abgeordneten, der Biden zuvor heftig kritisiert habe, mit den Worten: »Wir konzentrieren uns alle darauf, unser Beileid auszudrücken ... und unsere Teams in Sicherheit zu bringen.« Ein anderer sagte demnach, dass die Stimmung innerhalb der Partei zu »chaotisch« für einen internen Machtkampf sei. Die Frage ist, wie lange dieser Zustand anhalten wird.
Einem Bericht des US-Nachrichtenportals Axios zufolge liegt dies auch daran, dass der Fokus der demokratischen Politiker derzeit auf ihrer persönlichen Sicherheit und der ihrer Mitarbeiter liegt. Und eben nicht auf den politischen Problemen ihrer Partei. Das Portal zitiert einen demokratischen Abgeordneten, der Biden zuvor heftig kritisiert habe, mit den Worten: »Wir konzentrieren uns alle darauf, unser Beileid auszudrücken ... und unsere Teams in Sicherheit zu bringen.« Ein anderer sagte demnach, dass die Stimmung innerhalb der Partei zu »chaotisch« für einen internen Machtkampf sei. Die Frage ist, wie lange dieser Zustand anhalten wird.
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Biden will Wahlkampf fortführen
Nach dem Attentat unterbrach das Wahlkampfteam von US-Präsident Joe Biden die gesamte ausgehende Kommunikation und kündigte ebenso an, Wahlwerbespots »so schnell wie möglich« zu stoppen. Nun plant Biden wieder Auftritte, wie das Weiße Haus mitteilte. Demnach will Biden am Dienstag eine Tagung der Bürgerrechtsbewegung NAACP in Las Vegas besuchen. Am Mittwoch geht es in derselben Stadt zu einer lokalen Wahlkampfveranstaltung.
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Trump in Milwaukee gelandet
Selten wurde der Flug eines Politikers derart verfolgt wie der von Donald Trump nach Wisconsin zum Parteikonvent der Republikaner in Milwaukee. Nach dem Attentat wird erwartet, dass sich Trump zeitnah nach seiner Landung öffentlich erklären wird. Und zumindest gelandet ist er nun. Das zeigt nicht nur ein Bericht der Nachrichtenagentur AP, sondern das zeigen auch Fotos vom Flughafen in Milwaukee von der Nachrichtenagentur AFP.
Patrick T. Fallon / AFP
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Secret Service: Keine Pläne, Maßnahmen für Parteitag zu verschärfen
Und mehr noch vom Secret Service: Für den Nominierungsparteitag der Republikaner in Milwaukee, Donald Trump soll dort auch offiziell zum Präsidentschaftskandidaten gekürt werden, soll es keine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen geben. Das erklärte Audrey Gibson-Cicchino auf einer Pressekonferenz. Sie ist die zuständige Koordinatorin des Secret Service für die Veranstaltung im US-Bundesstaat Wisconsin. Laut dem Sender CNN war es die erste Kamera-wirksame Stellungnahme einer verantwortlichen Person des Secret Service seit dem Attentat auf Trump.
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Secret-Service-Direktorin lobt Agenten
Die Direktorin des Secret Service, Kimberly Cheatle, schickte am Sonntag eine Mitteilung an ihre Agenten, die der »New York Times« vorliegt. Darin schrieb sie demnach: »Das versuchte Attentat auf den ehemaligen Präsidenten Trump in Butler, Pennsylvania, ist ein Moment, der für immer in die Geschichte eingehen wird«. Ihre Agenten lobte sie laut »NYT« für das schnelle Handeln: »Der Secret Service hat in dieser Situation schnell gehandelt und die Bedrohung neutralisiert«.
Foto: KAMIL KRZACZYNSKI / AFP
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Trump-Unterstützer erwarten den Ex-Präsidenten bereits in Milwaukee. Sie veranstalteten einen Prayer-Circle, also einen Gebetskreis, für Donald Trump.
Foto: ANGELA WEISS / AFP
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Er hatte es angekündigt, nun ist er offenbar auf dem Weg: »Milwaukee, wir sehen uns!«, schreibt Trump-Sohn Eric auf X. Und Trump-Berater Dan Scavino teilte ein Video der Kolonne, die seinen Chef zum Flieger fährt. Trump hatte angekündigt, wie geplant zum Nominierungsparteitag der Republikaner zu reisen.
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Trump zeigt sich dankbar für Bidens Anruf
Donald Trump hat der »New York Times« zufolge mit einem Fox-News-Journalisten über den Anruf von Joe Biden gesprochen. Der Sender zeigte das Gespräch nicht, der Moderator sagte jedoch, Trump habe den Anruf Bidens nach dem Attentat begrüßt.
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Örtlicher Polizist versuchte Attentäter zu stoppen
Ein Polizist des lokalen Sheriff-Departments hat versucht, den Attentäter zu stoppen, wie Butler County Sheriff Michael Slupe CNN sagt. Bei der örtlichen Polizei seien Hinweise über eine »verdächtige Person« nahe der Trump-Rally eingegangen, so Slupe. Polizisten hätten den Mann, der sich später als der Attentäter herausstellte, auf dem Dach entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt wussten die Einsatzkräfte noch nicht, dass der Mann bewaffnet war. Einer der Polizisten zog sich an der Dachkante hoch, der Attentäter entdeckte ihn und richtete seine Waffe auf ihn. Der Polizist ließ sich daraufhin fallen, um sein Leben zu retten, so der Sheriff weiter.
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Auch das »Time«-Magazin hat sich für das Titelbild für ein Foto jenes Moments entschieden, den der Kollege Claus Hecking als Meisterstück der politischen Kommunikation beschreibt.
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Auch Vizepräsidentin Kamala Harris spricht der Familie des Todesopfers ihr Beileid aus. Es sei nun an der Zeit, dass am Zusammenhalt der Amerikaner gearbeitet würde, schreibt sie auf X.
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Auf X postet Präsident Joe Biden, was er bereits in der Pressekonferenz gesagt hat. In mehreren Beiträgen schreibt er, dass Zusammenhalt nun das Wichtigste sei. Außerdem sei kein Platz für Gewalt in Amerika. Ein solches Attentat dürfe nicht passieren.
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US-Präsident Biden wird wie geplant eine Rede auf dem Kongress der Bürgerrechtsorganisation NAACP in Las Vegas halten. Bidens Keynote ist für Dienstag geplant, er werde am Montag anreisen, heißt es aus dem Weißen Haus.
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AP/AFP/dpa/Reuters

