Demokratische Republik Kongo: Goma nach Häuserkämpfen unter Rebellenkontrolle - DER SPIEGEL
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M23-Kämpfer in Goma: Die Millionenstadt ist von Rebellen besetzt

M23-Kämpfer in Goma: Die Millionenstadt ist von Rebellen besetzt

Foto: Aubin Mukoni / DER SPIEGEL

Krieg in der Demokratischen Republik Kongo Rebellen, die sich wie Popstars inszenieren

Erst haben sich Aufständische einen tagelangen Häuserkampf mit kongolesischem Militär geliefert, jetzt regieren sie seit einer Woche die Millionenstadt Goma. Eindrücke aus einer besetzten Metropole.
Aus Goma, DR Kongo, berichten Heiner Hoffmann und Aubin Mukoni (Fotos)
Globale Gesellschaft

In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts berichten wir weltweit über soziale Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Entwicklungen und vielversprechende Ansätze für die Lösung globaler Probleme.

Händewaschen ist Pflicht. Am Grenzübergang zwischen Ruanda und der kongolesischen Stadt Goma sitzen Beamte und kontrollieren, dass alle die Hygienevorschriften einhalten, damit keine Krankheiten eingeschleppt werden.

Vor einer Woche flogen hier Artilleriegeschosse durch die Luft, Panzerfäuste wurden abgefeuert, mindestens 900 Menschen starben, wahrscheinlich viel mehr. Die Rebellen der sogenannten Bewegung 23. März, kurz M23, haben im tagelangen blutigen Häuserkampf die Metropole Goma eingenommen.

Nach dem Händewaschen kommt der offizielle Pressesprecher der Rebellen, mit grünen Gummistiefeln, Jeans und Tarnweste, und holt das Team des SPIEGEL persönlich an der Grenze ab. Er schimpft, dass Reisepass und Presseausweis zu kurzfristig übermittelt worden seien: »Wir sind nicht irgendwelche Buschrebellen, wir sind zivilisierte Leute, wir legen Wert auf Ordnung!«, ruft Lawrence Kanyuka.

Rebellensprecher Lawrence Kanyuka: Am Donnerstag hat M23 im Stadion von Goma die Pläne für die Stadt verkündet

Rebellensprecher Lawrence Kanyuka: Am Donnerstag hat M23 im Stadion von Goma die Pläne für die Stadt verkündet

Foto: Aubin Mukoni / DER SPIEGEL

Was er nicht anspricht: dass seine Rebellentruppe auf ihrem Eroberungsfeldzug im Osten des Kongo Zivilisten getötet, vergewaltigt und geplündert haben soll, wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch berichtet .

Der seit Jahrzehnten schwelende Konflikt im Osten der Demokratischen Republik Kongo tobt seit 2021 erneut, die M23 kämpft gegen die kongolesische Armee und mit ihr verbündete Milizen. Es gibt viele Erzählweisen in diesem Krieg. Die kongolesische Regierung sagt, die Rebellen wollten sich den Zugang zu wertvollen Rohstoffen wie Kobalt und Coltan sichern. Tatsächlich hat die M23 zahlreiche Minen erobert und exportiert die Bodenschätze nun illegal nach Ruanda, eine millionenschwere Einnahmequelle für die mehrere Tausend Mann starke Truppe.

M23-Kämpfer in Goma: Viele von ihnen stammen aus Ruanda

M23-Kämpfer in Goma: Viele von ihnen stammen aus Ruanda

Foto: Aubin Mukoni / DER SPIEGEL

Die Rebellen wiederum behaupten, sie wollten die Bevölkerung des Ostkongo befreien und gegen radikale Hutu-Milizen vorgehen. Diese hatten 1994 einen Völkermord im Nachbarland Ruanda begangen und sich anschließend in den Kongo zurückgezogen. Die M23 besteht vor allem aus Tutsi – also der Volksgruppe, die Opfer des Völkermords geworden war. Die Rebellen werden von der ruandischen Regierung maßgeblich unterstützt, ruandische Soldaten kämpfen an ihrer Seite.

Anfang der Woche wurde Ruandas Präsident Paul Kagame in einem Interview mit dem US-Sender CNN gefragt, ob sich ruandische Truppen im Kongo befänden. Seine Antwort: »Das weiß ich nicht.« Als Oberbefehlshaber könne er schließlich nicht alles im Blick haben.

Maßgebliche Unterstützung für M23: Ruandas Präsident Paul Kagame schickt seine Truppen ins Nachbarland Kongo

Maßgebliche Unterstützung für M23: Ruandas Präsident Paul Kagame schickt seine Truppen ins Nachbarland Kongo

Foto: Minasse Wondu Hailu / EPA-EFE

Der ruandische Präsident ist für sein Großmachtstreben in der Region bekannt, gibt sich als der neue starke Mann Afrikas. Doch Experten warnen, dass die Kämpfe in der Region zu einem Konflikt ausufern könnten, der an die verheerenden Kongokriege zwischen 1996 und 2003 anknüpft, bei denen Millionen Menschen starben. Warum die M23 nun die Metropole Goma erobert und damit voll auf Eskalation gesetzt hat, auch darüber gibt es verschiedene Theorien. Goma ist ein wichtiger Umschlagplatz, von hier aus lassen sich Rohstoffe und andere Waren einfacher nach Ruanda abtransportieren. Zum anderen haben die Rebellen mit der Kontrolle über die Stadt mit geschätzt zwei Millionen Einwohnern eine viel stärkere Verhandlungsposition gegenüber der befeindeten Regierung in Kinshasa.

Abends im Hotel Linda in Goma, direkt am See, schaut sich Rebellensprecher Lawrence Kanyuka das CNN-Video mit den Aussagen Kagames auf dem Handy an. Dann lacht er laut und sagt: »Das merke ich mir! Das antworte ich künftig auch immer!« Ernst ergänzt er dann: »Die Frage an sich war schon rassistisch. Nur weil einige von unseren Leuten wie Ruander aussehen, müssen es noch lange keine Ruander sein.«

Laut Uno sind es jedoch tatsächlich ruandische Truppen, die an der Seite der M23 unterwegs sind, auch in Goma. Sie tragen keine ruandische Uniform, sondern Tarnfleck mit kongolesischer Flagge am Arm. Man erkennt sie Beobachtern zufolge trotzdem, Ausrüstung und Outfit wirken deutlich professioneller als bei den Rebellen.

»Wir sind zivilisierte Leute, wir legen Wert auf Ordnung!«

M23-Sprecher Kanyuka

Kanyuka hat die Tarnweste gegen ein Poloshirt getauscht, die Gummistiefel gegen Turnschuhe. Er sitzt jetzt im Hotelrestaurant und tippt eine Pressemitteilung in sein Handy, die Minuten später als Eilmeldung über die Nachrichtenticker laufen wird: M23 erklärt eine Waffenruhe, angeblich aus humanitären Gründen. Der Vormarsch von Goma aus Richtung Süden werde vorerst gestoppt.

»Aber wir sind natürlich bereit, uns weiter zu verteidigen, wenn es sein muss«, sagt er kurz nach dem Absenden der Erklärung am Montagabend. Dann beugt er sich wieder über das Handy. »Sorry, ich muss den ganzen Sondergesandten und dem Uno-Sicherheitsrat antworten«, behauptet er.

Am Ende wird der Frieden kaum drei Tage lang halten. Am Mittwoch wird bereits wieder gekämpft, die M23 hat ein weiteres Dorf erobert.

In der Millionenstadt Goma sind die Spuren der Schlacht noch allgegenwärtig. Lkw der kongolesischen Armee stehen am Straßenrand, in der Windschutzscheibe Einschusslöcher, leere Munitionskisten liegen im Graben. »Wir konnten noch nicht alles aufräumen, aber wir arbeiten daran«, sagt Kanyuka entschuldigend. Für samstags wird ein kollektiver Kehrtag ausgerufen.

An diesem Donnerstag verkünden die Rebellen im Zentralstadion eine neue Regierung für die Region und ihre Pläne für das neue Goma. Im vollgepackten Stadion lassen sich die M23-Anführer für ihren Erfolg feiern wie Popstars. Manche sind wohl aus Angst vor Repressionen gekommen, andere, weil sie sich von der neuen Führung Jobs und Frieden versprechen. Doch die Kämpfer von M23 machen klar, dass sie ihren Vormarsch um jeden Preis fortsetzen wollen.

Im Zuge der Aufräumarbeiten in Goma fanden sich laut Uno mindestens 900 Leichen, wahrscheinlich sind es deutlich mehr. Neben dem Flughafen heben Bagger Massengräber für all die Toten aus. Leichengeruch liegt in der Luft, viele Körper sind nach Tagen ohne Strom in der Leichenhalle kaum noch identifizierbar. Es macht sich keiner die Mühe, den Toten Namen zu geben.

Ein paar Meter von den Gräbern entfernt sitzen einige Marktfrauen unter dem Dach einer zerstörten Tankstelle. Hinter ihnen steht ein ausgebranntes Auto, Scherben werden zusammengekehrt. Die Frauen verkaufen wieder ihre Waren. »Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll, es ist, als gäbe es jetzt zwei Kongos«, sagt Nsimire Musema. Also eine Regierung in der Hauptstadt Kinshasa und einen von den Rebellen regierten Landesteil im Osten. Vor Musema steht eine Schüssel mit Kartoffeln, Kunden dafür finden sich kaum. Die Banken haben noch zu, viele Gehälter wurden nicht ausgezahlt, kaum jemand hat Geld.

Aufbau nach der Schlacht: Die Menschen in Goma kehren zum Alltag zurück

Aufbau nach der Schlacht: Die Menschen in Goma kehren zum Alltag zurück

Foto: Aubin Mukoni / DER SPIEGEL

Ihre Kollegin erzählt von einem Erlebnis, das nicht ins Bild der Aufräumrebellen passen will: Als sie am Morgen die Ware abgeholt hatte, sei ein Bauer von mehreren Männern brutal zusammengeschlagen worden, weil er die neu zu entrichtende »Steuer« nicht haben zahlen wollen, also eine Art Schutzgeld. Wer die Männer waren, weiß sie nicht. Doch aus anderen von M23 besetzten Gebieten ist diese Praxis bekannt, sie ist eine der vielen Einnahmequellen der Truppe.

Bis vor einer Woche gab es in Goma noch zahlreiche Flüchtlingscamps, in ihnen hausten mehr als eine Million Menschen, die vor den Kämpfen der vergangenen Jahre und Wochen in der Region geflohen waren. Doch inzwischen sind die meisten Lager leer. »Die Menschen konnten zurückkehren, weil es jetzt sicher ist«, sagt Lawrence Kanyuka. Die Geflüchteten, die nun in ihre Heimatdörfer aufbrechen, schildern die Situation etwas anders: Die Rebellen hätten ihre Behausungen in den Camps abgerissen. Sie passten offenbar nicht ins Bild einer vermeintlich befriedeten Stadt. Die meisten haben keine Häuser, in die sie zurückkehren können, geschweige denn Geld für einen Neuanfang.

Amani Uwase* steht in ihrem Kulturzentrum am Rande Gomas, hier trifft sich die Menschenrechtsaktivistin, Künstlerin und Anwältin normalerweise mit der Jugend der Stadt, sie tragen Gedichte vor oder reden einfach. An der Wand kleben Zettel mit Sprüchen wie »Warum!!!« oder »Der Kongo will, dass wir erstarken«. Sie stammen aus einer Zeit, als die Regierung in Kinshasa noch das Sagen hatte, auch wenn die Kämpfe bereits immer näher rückten. Vor knapp einem Jahr hat der SPIEGEL die 24-Jährige schon einmal in Goma getroffen und mit ihr über die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gesprochen.

Aktivistin Amani Uwase: Sie will nicht aus Goma fliehen

Aktivistin Amani Uwase: Sie will nicht aus Goma fliehen

Foto: Aubin Mukoni / DER SPIEGEL

Treffpunkt für das neue Interview sollte dasselbe Café sein wie damals. Davor aber liegen nun Uniformen, Helme und Stiefel. Die fliehenden Soldaten der kongolesischen Armee haben sie schnell ausgezogen, als die Rebellen immer näher rückten. An der Bar sitzen drei M23-Kämpfer in voller Montur und trinken Bier.

Also findet das Interview im Kulturzentrum statt. Das Haus ist leer, auf dem Boden hat sich Wasser ausgebreitet, der Regen der vergangenen Tage ist durch die Tür gedrungen. Uwase schaut auf die Zettel an der Wand, sie trägt lange Dreadlocks mit eingeflochtenen Muscheln, am Fußgelenk ein Band mit der kongolesischen Flagge. »Ich habe Angst«, sagt sie. Während der Kämpfe um Goma musste sie ihre Wohnung verlassen, um Wasser zu holen. Auf dem Weg sah sie zahlreiche Leichen, die Bilder hätten sich eingebrannt, erzählt sie.

Uwase gehört zu den wenigen Aktivistinnen, die noch bereit sind, sich mit Journalisten zu treffen, wenn sie auch ihren Namen nicht veröffentlicht sehen will. Es gibt inzwischen viele Geschichten in Goma über Emissäre der M23, die mutmaßlich Telefone von Kritikern checken, verifizieren lassen sich die Vorwürfe kaum. Die meisten Aktivistinnen und Aktivisten sind ohnehin aus Goma geflüchtet, kurz bevor die Rebellen die Stadt erreicht hatten.

Amani Uwase will bleiben. Ihre Familie ist hier, sie will nicht aufgeben. »Die M23 sind keine Befreier, auch wenn sie sich selbst so darstellen. Sie unterdrücken die Bevölkerung. Aber die Regierung muss trotzdem mit ihnen verhandeln, sonst finden wir keinen Frieden.« An diesem Wochenende ist ein Friedensgipfel geplant, der kongolesische Präsident Félix Tshisekedi und der ruandische Staatschef Paul Kagame sollen teilnehmen, selbst wenn Letzterer mit den Rebellen offiziell nichts zu tun haben will. Die M23 sitzen nicht mit am Tisch. Aber die kongolesische Regierung ist inzwischen bereit, auch mit ihnen zu verhandeln – was sie vor dem Fall Gomas noch ablehnte.

»Das weiß ich nicht.«

Ruandas Präsident Paul Kagame auf die Frage des CNN-Interviewers, ob ruandische Truppen in der Demokratischen Republik Kongo im Einsatz sind

Ob es Frieden im Kongo gibt, ob die M23 ihren Vormarsch wirklich stoppt, hängt maßgeblich von internationalem Druck ab. Ruanda, das sich gern als afrikanisches Vorzeigeland gibt, ist auf finanzielle Unterstützung aus dem Westen angewiesen. Das deutsche Entwicklungsministerium hat bereits angekündigt, demnächst anstehende Gespräche auf Eis zu legen, solange Kagame seine Truppen nicht aus dem Kongo abzieht. Die Briten haben Ähnliches angedroht. Es gibt jedoch keine internationalen Sanktionspakete gegen Ruanda, wie sie etwa gegen das Regime des russischen Präsidenten Wladimir Putin verhängt wurden.

Das liegt auch daran, dass Paul Kagame sich in den vergangenen Jahren immer mehr als Darling des Westens etabliert hat. Er hat mit der damaligen Tory-Regierung in Großbritannien einen Deal ausgehandelt, der vorsah, Geflüchtete nach Ruanda zu verfrachten. Der CDU-Politiker Jens Spahn reiste daraufhin in das zentralafrikanische Land, traf Kagame, um über ein ähnliches Abkommen zu sprechen. In Mosambik sind Truppen der ruandischen Armee im Einsatz, die gegen Islamisten kämpfen und damit auch ein Gasförderprojekt eines französischen Energiekonzerns schützen. Der Autokrat Kagame gibt sich als treuer Partner Europas. Die USA unter Trump wiederum zeigen bislang wenig Interesse an Afrika.

Amani Uwase bleibt in diesen Tagen zu Hause, auf Social Media postet sie nichts mehr. »Ich bin zum Schweigen verdammt.« Im Wohnzimmer der Aktivistin sitzt ein Freund, er vergräbt sein Gesicht in den Händen. Debaba Asani hat seine Mutter verloren, das glaubt er jedenfalls. Sie war Soldatin in der kongolesischen Armee, hat die Familie noch in letzter Minute von der Front aus angerufen und gewarnt, dass die Kämpfe bald die Stadt erreichen würden. »Da hörte ich durchs Telefon schon die lauten Einschläge der Artillerie«, sagt ihr Sohn schluchzend.

Es sei das letzte Lebenszeichen gewesen.

Nach dem Ende der Kämpfe zog er los, um seine Mutter zu suchen, drehte am Wegesrand Leichen um, klapperte die Krankenhäuser ab, so erzählt er es. Er sei auch ins Stadion gegangen, wo die Soldaten zusammengetrieben wurden, die sich ergeben hatten. Vergebens, seine Mutter sei nirgends zu finden gewesen. »Ich habe keinen Frieden. Wenn die M23 wieder aus Goma verschwänden, ginge es mir besser«, sagt er.

Hat wahrscheinlich seine Mutter verloren: Debaba Asani

Hat wahrscheinlich seine Mutter verloren: Debaba Asani

Foto: Aubin Mukoni / DER SPIEGEL

Es gibt in der Stadt viele Menschen, die zumindest hinter vorgehaltener Hand auf die Rebellen schimpfen. Zwar haben die angeblichen Befreier nach den langen Kämpfen wieder Ruhe und Ordnung in die Stadt gebracht, und viele Bewohnerinnen und Bewohner hoffen vor allem, dass der Krieg nicht zurückkehrt. Aber die M23 bleibt eine Besatzertruppe. Ein hochrangiger Geheimdienstoffizier aus Goma erzählt dem SPIEGEL, dass er mit Guerillaangriffen auf die Rebellen rechne – wenn sich keine langfristige Verhandlungslösung findet.

Lawrence Kanyuka tippt abends an der Hotelbar ununterbrochen Nachrichten in sein Handy. Kritischen Fragen weicht er aus: »Wir haben Frieden gebracht«, sagt er nur. Und dann, ganz am Ende, legt er das Handy weg, sein Blick wird fest: »Wir sind nach Goma gekommen, um zu bleiben.«

Mitarbeit: Ruth Alonga

*Der Name der Protagonistin wurde auf ihren Wunsch hin und zu ihrem Schutz geändert.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Textes wurde Goma als zweitgrößte Stadt der DR Kongo bezeichnet. Da die Datenlage jedoch unklar ist, haben wir die Stelle angepasst und lediglich die geschätzte Einwohnerzahl genannt.

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft

Unter dem Titel »Globale Gesellschaft« berichten Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa über Ungerechtigkeiten in einer globalisierten Welt, gesellschaftspolitische Herausforderungen und nachhaltige Entwicklung. Die Reportagen, Analysen, Fotostrecken, Videos und Podcasts erscheinen in einer eigenen Sektion im Auslandsressort des SPIEGEL. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt.

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