Reporter:
»Russland hat heute Kyjiw mit Raketen und Drohnen angegriffen. Mehr als 100 Menschen…«
Donald Trump, US-Präsident:
»Russland? Ich finde es widerwärtig, was sie tun. Ich finde es widerwärtig. Das ist Bidens Krieg. Es ist nicht mein Krieg. Aber ich habe gesagt, wenn ich an die Macht komme, werde ich versuchen, die Sache zu stoppen. Aber ich finde, was Russland tut, ist sehr traurig.«
US-Präsident Donald Trump hat erneut deutliche Kritik an den russischen Angriffen auf die Ukraine geübt und Sanktionen angekündigt. Er gab jedoch zu:
Donald Trump, US-Präsident:
»Ich weiß nicht, ob ihn die Sanktionen stören. Sie wissen, was Sanktionen sind. Ich kenne mich mit Sanktionen, Zöllen und allem anderen besser aus als jeder andere. Ich weiß nicht, ob das irgendeine Wirkung hat, aber wir werden es tun.«
Schon mehrfach hatte Trump versucht, den Druck auf Russlands Präsident Wladimir Putin zu erhöhen. Bislang erfolglos.
Ursprünglich hatte Trump im US-Wahlkampf im vergangenen Jahr in Aussicht gestellt, er könne den Ukrainekrieg binnen 24 Stunden beenden. Daraus wurde nichts. Zuletzt hatte Trump Putin ein 50-tägiges Ultimatum für eine Friedenslösung gesetzt, dann hat er es auf zehn Tage verkürzt. Die neue Frist endet am 8. August, so die Vereinigten Staaten im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am Donnerstag.
Danach will Trump Sanktionen gegen Russlands Handelspartner verhängen. Davon wären unter anderem Indien und China betroffen.
Neben Drohungen setzen die USA auch auf weitere Verhandlungen. Trump kündigte an, der Sondergesandte Steve Witkoff plane eine Reise nach Russland. Beim jüngsten russischen Angriff in der Nacht zum Donnerstag auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw wurden nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums mindestens 26 Menschen getötet.