Alaska-Gipfel im Minutenprotokoll Statt sofortiger Waffenruhe – Trump strebt »Friedensabkommen« für Ukraine an
US-Präsident Trump hat eine sofortige Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine ausgeschlossen. Ein Friedensabkommen sei »der beste Weg, um den Krieg zu beenden«. Und: Selenskyj reist nach Washington. News und Analysen zum Gipfel in Anchorage.
Mit
Anna-Lena Abbott,
Ann-Dorit Boy,
Malte Göbel,
Janita Hämäläinen,
Christina Hebel,
Miriam Khan,
Britta Kollenbroich,
Julia Lange,
Fedir Petrov,
Marc Pitzke,
Florian Pütz,
Mathieu von Rohr,
Alexander Sarovic,
Alexander Schmitt,
Elisa Schwarze,
Anastasia Trenkler,
Bernhard Zand und
Anika Zeller
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Der schnelle Überblick
- US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin haben in Alaska fast drei Stunden lang hinter verschlossenen Türen verhandelt.
- Bei einer anschließenden Pressekonferenz traten Trump und Putin gemeinsam auf – der Kremlchef sprach zuerst. Die beiden Staatschefs verkündeten aber keinen Deal und keine Einigung zu einem möglichen Waffenstillstand in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine.
- Putin stellte in Aussicht, der nächste Gipfel könne in Moskau stattfinden. Nach fünf Stunden in Alaska reiste der Kremlchef wieder ab.
- Trump sagte nach dem Treffen, es sei nun an Selenskyj, einen Waffenstillstand zu erreichen. Er rate ihm: »Schließ einen Deal ab.«
- Auf der Rückreise nach Washington telefonierte Trump gut eineinhalb Stunden mit Selenskyj, später schalteten sich auch Bundeskanzler Friedrich Merz und andere europäische Staats- und Regierungschefs zu.
- Selenskyj teilte anschließend mit, er werde am Montag nach Washington fliegen, um sich mit Trump zu treffen. Der US-Präsident bestätigte das geplante Meeting, es soll im Oval Office stattfinden.
- Kanzler Merz und seine europäischen Kolleginnen und Kollegen sprachen am Vormittag in einer gemeinsamen Schalte über den Gipfel in Anchorage und das Telefonat mit Trump.
- Anschließend gaben sie eine gemeinsame Erklärung heraus, in der sie ihre Solidarität mit der Ukraine betonten und eine US-Zusage zu Sicherheitsgarantien erwähnen.
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Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle beenden wir die Liveanalyse zum Gipfel von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin in Alaska. Vielen Dank für Ihr Interesse! Wir halten Sie über aktuelle Entwicklungen weiter auf SPIEGEL.de auf dem Laufenden.
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FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht Kremlchef Wladimir Putin als »klaren Gewinner« des Gipfeltreffens mit US-Präsident Donald Trump in Alaska. »Dealmaker Trump rollte ihm in Alaska den roten Teppich aus, kehrte aber ohne Deal zurück. Für Putin dagegen waren die Bilder aus Anchorage ein Geschenk«, kritisiert die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament. Putins internationale Isolation wirke beendet, er sei von Trump wie ein respektierter Staatschef hofiert worden – und nicht wie ein Kriegsverbrecher und Massenmörder. Trump sei Putin nicht gewachsen, so Strack-Zimmermann weiter. »Wer Frieden als Bühne für Selbstdarstellung missbraucht, schwächt die freie Welt.«
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Macron: USA bereit zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat in einem in den sozialen Medien verbreiteten Statement bestätigt, dass die USA offenbar zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine bereit sind. »Jeder dauerhafte Frieden muss mit unerschütterlichen Sicherheitsgarantien einhergehen«, schreibt Macron auf X. »In diesem Zusammenhang begrüße ich die Bereitschaft der Vereinigten Staaten, einen Beitrag zu leisten.« Bislang hatten sich die USA nie öffentlich dazu bereit erklärt, siehe auch Eintrag um 12.38 Uhr.
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Meloni: Sicherheitsgarantien für die Ukraine von Artikel 5 des Nato-Vertrags inspiriert
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat anonyme Berichte bestätigt, wonach es im Gespräch zwischen Trump und Putin auch um Sicherheitsgarantien für die Ukraine gegangen sei. »Die entscheidende Frage bleibt die Frage der Sicherheitsgarantien zur Verhinderung weiterer russischer Invasionen«, schreibt Meloni in einem Statement. Nur robuste und glaubwürdige Garantien könnten neue Kriege und Aggressionen verhindern. »In diesem Bereich wurden in Anchorage die interessantesten Entwicklungen verzeichnet.«
Meloni sagte, Trump habe einen früheren italienischen Vorschlag für Sicherheitsgarantien für die Ukraine hervorgehoben, der »von Artikel 5 des Nato-Vertrags inspiriert« sei. Ausgangspunkt sei die Definition einer »kollektiven Sicherheitsklausel, die es der Ukraine ermöglichen würde, von der Unterstützung aller ihrer Partner, einschließlich der Vereinigten Staaten, zu profitieren, die im Falle eines erneuten Angriffs bereit wären, einzugreifen«.
In ihrer gemeinsamen Erklärung hatten europäische Spitzenpolitiker, unter ihnen Meloni, überraschend eine US-Zusage zu Sicherheitsgarantien erwähnt (siehe Eintrag um 12.38 Uhr).
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Bundesregierung enttäuscht über Absage an Waffenstillstand
Die Bundesregierung deutet es als schlechtes Zeichen, dass sich Präsident Trump und Russlands Machthaber Putin nicht auf einen Waffenstillstand geeinigt haben. Wie der SPIEGEL erfuhr, teilten Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Günter Sautter, der sicherheitspolitische Berater von Kanzler Friedrich Merz (CDU), dies den Außenpolitikern des Bundestags in einer sogenannten Obleute-Unterrichtung am Samstagmittag mit.
Ein Waffenstillstand ist aus Sicht der Europäer Voraussetzung für den Eintritt in Friedensverhandlungen. So hatten es Merz und einige weitere Verbündete Trump am vergangenen Mittwoch übermittelt. Der US-Präsident sieht darin aber keinen Sinn. Ein »Friedensabkommen« sei »der beste Weg, den schrecklichen Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden«, schrieb Trump am Samstag auf seiner Plattform Truth Social, und nicht etwa »ein bloßes Waffenstillstandsabkommen, das oft nicht haltbar ist«.
Wadephul und Sautter konnten dem Trump-Putin-Gipfel aber auch einige positive Aspekte abgewinnen. So habe Trump auf weitgehende Zugeständnisse gegenüber Putin verzichtet, sagten sie dem Vernehmen nach. Auch habe sich der US-Präsident offen dafür gezeigt, die Sicherheit der Ukraine nach einem etwaigen Friedensschluss zu garantieren – von neuen Ideen sei die Rede gewesen, Details wurden in der Schalte mit den Parlamentariern aber nicht genannt. Trump sei offenbar weiterhin daran interessiert, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Diesen Eindruck nahmen Merz und seine engsten Berater nach dem morgendlichen Telefonat mit Trump mit, in dem der Amerikaner die Europäer über sein Treffen mit Putin unterrichtete.
Erleichtert zeigten sich Wadephul und Sautter Teilnehmerangaben zufolge auch darüber, dass die Europäer geschlossen auftreten würden und die Bundesregierung mit ihren jüngsten diplomatischen Initiativen daran einen Anteil habe.
Auch um den von der US-Seite in Aussicht gestellten Gipfel zwischen Trump, Putin und Selenskyj ging es in der Schalte mit den Parlamentariern. Bis zu einem solchen Format seien aber noch viele Fragen zu klären, hieß es vonseiten der Bundesregierung.
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Selenskyj fordert dauerhaften Frieden, nicht nur Waffenpause
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich in einer Erklärung der Position von US-Präsident Trump angeschlossen, statt einer Feuerpause gleich über einen Friedensschluss zu verhandeln. »Es muss ein echter, dauerhafter Frieden erreicht werden, nicht nur eine weitere Pause zwischen den russischen Invasionen.«
Das Töten müsse so schnell wie möglich aufhören, schreibt Selenskyj weiter. »Das Feuer auf dem Schlachtfeld, am Himmel und auf unsere Hafeninfrastruktur muss eingestellt werden.« Kriegsgefangene müssten nach Hause dürfen. »Der Druck auf Russland muss aufrechterhalten werden, solange die Aggression und Besatzung andauern.«
Im Gespräch mit US-Präsident Trump habe er eine Verschärfung der Sanktionen gefordert, wenn sich Putin einem trilateralen Treffen oder einem Friedensschluss verweigere. Wichtig seien Sicherheitsgarantien unter Beteiligung Europas und der USA. »Alle für die Ukraine wichtigen Fragen müssen unter Beteiligung der Ukraine erörtert werden, und keine Frage, insbesondere territoriale, kann ohne die Ukraine entschieden werden.«
Das Töten müsse so schnell wie möglich aufhören, schreibt Selenskyj weiter. »Das Feuer auf dem Schlachtfeld, am Himmel und auf unsere Hafeninfrastruktur muss eingestellt werden.« Kriegsgefangene müssten nach Hause dürfen. »Der Druck auf Russland muss aufrechterhalten werden, solange die Aggression und Besatzung andauern.«
Im Gespräch mit US-Präsident Trump habe er eine Verschärfung der Sanktionen gefordert, wenn sich Putin einem trilateralen Treffen oder einem Friedensschluss verweigere. Wichtig seien Sicherheitsgarantien unter Beteiligung Europas und der USA. »Alle für die Ukraine wichtigen Fragen müssen unter Beteiligung der Ukraine erörtert werden, und keine Frage, insbesondere territoriale, kann ohne die Ukraine entschieden werden.«
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Wer sich noch einmal die Bilder von dem anfänglich als »historisch« bezeichneten Treffen von Trump und Putin anschauen will – hier entlang: Tätschelnde Machthaber, vages Gerede: das Roundup des Alaska-Gipfels, mit Einschätzungen unserer Korrespondenten Christina Hebel in Moskau und Marc Pitzke in Anchorage im Video:
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Das ist neu: Europäer erwähnen angebliche US-Zusage für Sicherheitsgarantien
Im Statement der europäischen Staatschefs (hier im Original auf Englisch und Deutsch) steht ein interessanter Satz: »Wir begrüßen die Erklärung von Präsident Trump, dass die USA bereit sind, Sicherheitsgarantien zu geben.« Wenn Trump wirklich bereit sein sollte, an Sicherheitsgarantien für die Ukraine mitzuwirken, wäre das ein bedeutender Schritt. Die Frage der Sicherheitsgarantien, die einen erneuten russischen Angriff nach Kriegsende verhindern sollen, ist eine der entscheidenden für die Beendigung des Kriegs.
Bisher hatte Trump sich trotz inständiger Bitten der Europäer nicht an Sicherheitsgarantien beteiligen wollen. Vergangene Woche soll er laut einem »Politico«-Bericht in einer Videokonferenz erstmals eine Bereitschaft dazu gezeigt haben, sich daran zu beteiligen, wenn auch nicht im Rahmen der Nato. Nach dem Gipfel sagte er im Fox-News-Interview nebenbei, über die Frage von Sicherheitsgarantien sei man sich weitgehend einig.
Doch öffentlich hat Trump sich bisher nie klar dazu bereit erklärt, gemeinsam mit den Europäern die künftige Sicherheit der Ukraine zu garantieren. Dass die Europäer in ihrer Stellungnahme nun seine angebliche Bereitschaft dazu betonen, könnte ein Versuch sein, Trump darauf festzunageln und ihm eine öffentliche Zusage abzuringen.
Bisher hatte Trump sich trotz inständiger Bitten der Europäer nicht an Sicherheitsgarantien beteiligen wollen. Vergangene Woche soll er laut einem »Politico«-Bericht in einer Videokonferenz erstmals eine Bereitschaft dazu gezeigt haben, sich daran zu beteiligen, wenn auch nicht im Rahmen der Nato. Nach dem Gipfel sagte er im Fox-News-Interview nebenbei, über die Frage von Sicherheitsgarantien sei man sich weitgehend einig.
Doch öffentlich hat Trump sich bisher nie klar dazu bereit erklärt, gemeinsam mit den Europäern die künftige Sicherheit der Ukraine zu garantieren. Dass die Europäer in ihrer Stellungnahme nun seine angebliche Bereitschaft dazu betonen, könnte ein Versuch sein, Trump darauf festzunageln und ihm eine öffentliche Zusage abzuringen.
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Bundeskanzler Merz informiert Kabinett und bekräftigt Souveränität der Ukraine
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Vormittag das Bundeskabinett über sein Gespräch mit den europäischen Partnern und Donald Trump informiert. Das gab Merz in einer Erklärung an die Presse an. Bei dem Treffen seien »Fragen von großer Tragweite für die ukrainische und europäische Sicherheit besprochen worden«, schreibt er und verweist auf die gemeinsame Erklärung mit zahlreichen europäischen Spitzenpolitikern. Starke Sicherheitsgarantien, die politische Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und eine freie Bündniswahl seien für ihn die Schlüsselfaktoren, schreibt Merz. »Für mich als Bundeskanzler bleibt der Zusammenhalt Europas, die Solidarität mit der Ukraine und das transatlantische Bündnis handlungsleitend.«
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Trump strebt Friedensvertrag an, nicht nur Waffenruhe
Am interessantesten in Donald Trumps neuester Wortmeldung zu seinen Gesprächen mit Putin, Selenskyj und den Europäern ist dieser Satz: »Es wurde von allen beschlossen, dass der beste Weg, den schrecklichen Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, ein direkter Friedensvertrag ist, der den Krieg beenden würde, und nicht nur ein Waffenstillstandsabkommen, das oft nicht hält.«
Die Aussage ist überraschend, denn bisher hatten die Ukraine und ihre europäischen Partner einen umfassenden Waffenstillstand bestanden als Voraussetzung für jegliche Verhandlungen. Es erscheint mehr als fragwürdig, dass sie – wie Trump nun behauptet – diese Haltung plötzlich geändert haben. Es ist Wladimir Putin, der zuerst einen Vertrag schließen und die Besatzung von einem Viertel des ukrainischen Staatsgebiets amtlich machen will. Der russische Machthaber hat Trump in Alaska offenbar davon überzeugen können, dass dies der richtige Weg sei.
Zunächst einmal klingt ein Friedensvertrag oder -abkommen natürlich vielversprechend, doch für die Ukrainer könnte es mit hohen Risiken verbunden sein, sich sofort auf ein Abkommen mit dem Aggressor einzulassen und möglicherweise territoriale Zugeständnisse zu machen, bevor nicht wenigstens die Waffen ruhen. Umfassende Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die Moskau wirksam von einer neuerlichen Aggression abschrecken, wären dann zwingend notwendig.
Die Aussage ist überraschend, denn bisher hatten die Ukraine und ihre europäischen Partner einen umfassenden Waffenstillstand bestanden als Voraussetzung für jegliche Verhandlungen. Es erscheint mehr als fragwürdig, dass sie – wie Trump nun behauptet – diese Haltung plötzlich geändert haben. Es ist Wladimir Putin, der zuerst einen Vertrag schließen und die Besatzung von einem Viertel des ukrainischen Staatsgebiets amtlich machen will. Der russische Machthaber hat Trump in Alaska offenbar davon überzeugen können, dass dies der richtige Weg sei.
Zunächst einmal klingt ein Friedensvertrag oder -abkommen natürlich vielversprechend, doch für die Ukrainer könnte es mit hohen Risiken verbunden sein, sich sofort auf ein Abkommen mit dem Aggressor einzulassen und möglicherweise territoriale Zugeständnisse zu machen, bevor nicht wenigstens die Waffen ruhen. Umfassende Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die Moskau wirksam von einer neuerlichen Aggression abschrecken, wären dann zwingend notwendig.
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»Das war keine Diplomatie, sondern Theater« – Reaktionen auf den Gipfel
Die meisten Beobachter sind enttäuscht vom Ausgang des Gipfeltreffens zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Viele sehen den Kremlchef als Gewinner an, ein CDU-Politiker spricht von einem »Schwarzen Freitag«. Lesen Sie hier weiter.

Trump (verdeckt) und Putin in Alaska . Foto: Drew Angerer / AFP
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Das sagen die Europäer zum Gipfel in Alaska und zum Telefonat mit Trump
Europäische Spitzenpolitiker haben eine gemeinsame Erklärung zum Gipfel abgegeben. Unterzeichnet haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Premierministerin Giorgia Meloni, Bundeskanzler Friedrich Merz, Großbritanniens Premierminister Keir Starmer, Finnlands Präsident Alexander Stubb, Polens Premierminister Donald Tusk, der Präsident des Europäischen Rats António Costa sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
In dem Statement, das Sie hier im Original auf Englisch und in deutscher Übersetzung lesen können, begrüßen sie die Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs und zitieren Donald Trump: »Es gibt keinen Deal, bevor es nicht einen Deal gibt.« Nun müssten weitere Gespräche folgen, etwa ein trilaterales Gipfeltreffen mit europäischer Unterstützung. Notwendig seien »unumstößliche Sicherheitsgarantien« für die Ukraine und ihre Souveränität und territoriale Integrität.
In dem Statement, das Sie hier im Original auf Englisch und in deutscher Übersetzung lesen können, begrüßen sie die Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs und zitieren Donald Trump: »Es gibt keinen Deal, bevor es nicht einen Deal gibt.« Nun müssten weitere Gespräche folgen, etwa ein trilaterales Gipfeltreffen mit europäischer Unterstützung. Notwendig seien »unumstößliche Sicherheitsgarantien« für die Ukraine und ihre Souveränität und territoriale Integrität.
»Wir begrüßen die Erklärung von Präsident Trump, dass die USA bereit sind, Sicherheitsgarantien zu geben.« Die europäischen Politiker erklären sich bereit, dabei eine aktive Rolle zu übernehmen. Russland dürfe kein Veto gegen den Weg der Ukraine in die EU und die Nato einlegen. »Es ist Sache der Ukraine, Entscheidungen über ihr Territorium zu treffen. Internationale Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verändert werden.«
Daher werde die Unterstützung für die Ukraine fortgesetzt und ausgebaut. »Solange das Töten in der Ukraine andauert, sind wir bereit, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten. Wir werden die Sanktionen und weitere wirtschaftliche Maßnahmen weiter verschärfen, um Druck auf Russlands Kriegswirtschaft auszuüben, bis ein gerechter und dauerhafter Frieden erreicht ist.«
Das Statement schließt: »Die Ukraine kann auf unsere unerschütterliche Solidarität zählen, während wir auf einen Frieden hinarbeiten, der die vitalen Sicherheitsinteressen der Ukraine und Europas schützt.«
Daher werde die Unterstützung für die Ukraine fortgesetzt und ausgebaut. »Solange das Töten in der Ukraine andauert, sind wir bereit, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten. Wir werden die Sanktionen und weitere wirtschaftliche Maßnahmen weiter verschärfen, um Druck auf Russlands Kriegswirtschaft auszuüben, bis ein gerechter und dauerhafter Frieden erreicht ist.«
Das Statement schließt: »Die Ukraine kann auf unsere unerschütterliche Solidarität zählen, während wir auf einen Frieden hinarbeiten, der die vitalen Sicherheitsinteressen der Ukraine und Europas schützt.«
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Ukrainer zweifeln an Putins Friedensabsichten
Daran, dass Putin wirklich an einem langfristigen Frieden in der Ukraine interessiert ist, haben vor allem ukrainische Politiker auch nach dem Gipfel in Alaska weiter Zweifel. »Er hat in der Vergangenheit zu oft gelogen und sein Wort völlig entwertet«, schrieb der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf X über Putin. »Nur seine Taten sind echte Indikatoren dafür, ob er wirklich bereit ist, seinen Terror und seine Aggression zu beenden«, so Sybiha weiter. Putin müsse »die Konsequenzen verstehen, die die Verlängerung seines Krieges mit sich bringt.«

Andrij Sybiha. Foto: Bryan R. Smith/ AFP / AP / dpa
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Kanzler Merz berät sich mit europäischen Kolleginnen und Kollegen
Wie der SPIEGEL aus Regierungskreisen erfuhr, soll Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die anderen Staats- und Regierungschefs, die außer ihm am Telefonat mit US-Präsident Trump beteiligt waren, im Anschluss zu einer Nachbesprechung eingeladen haben. Ziel: eine gemeinsame Linie zu weiteren Schritten in einem Friedensprozess für die Ukraine finden. Nach der Schalte informierte Merz sein Kabinett über die Ergebnisse.
Zuvor hatte bereits Polens Ministerpräsident Donald Tusk angekündigt, man arbeite an einer gemeinsamen Stellungnahme zum Gipfel in Anchorage und dem anschließenden Telefonat mit Trump. Wann dieses veröffentlicht werden soll, ist unklar.
Zuvor hatte bereits Polens Ministerpräsident Donald Tusk angekündigt, man arbeite an einer gemeinsamen Stellungnahme zum Gipfel in Anchorage und dem anschließenden Telefonat mit Trump. Wann dieses veröffentlicht werden soll, ist unklar.
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Trump berichtet, wie Putin ihm geschmeichelt hat
Im Interview mit Fox News berichtet Donald Trump stolz, welche Schmeicheleien ihm von Wladimir Putin angeblich zuteilwurden. »Wladimir sagte, ich habe noch nie jemanden gesehen, der so viel so schnell erreicht hat. Er sagte: Ihr Land ist heiß wie eine Pistole. Und vor einem Jahr dachte er noch, es sei tot.« Außerdem habe Putin ihm gesagt, dass Trump die Präsidentschaftswahl 2020 mit großem Vorsprung gewonnen hätte, wenn es keine Briefwahl gegeben hätte – die Wahl sei manipuliert gewesen. Was genau die Unwahrheit ist, die Trump selbst seit Jahren verbreitet.
Trumps Erzählung über das Gespräch mit Putin lässt sich nicht überprüfen, aber sie ist plausibel. Schon in der Vergangenheit hatte Putin ihm immer wieder geschmeichelt, auch in der Öffentlichkeit. So sagte der Mann, der in seinem Land demokratische Wahlen längst abgeschafft hat, im Januar über Trump: »Ich kann ihm nur zustimmen, dass es die Krise in der Ukraine 2022 vielleicht nicht gegeben hätte, wenn er Präsident gewesen wäre – wenn ihm sein Sieg 2020 nicht gestohlen worden wäre«.
Putin scheint zu wissen, dass Trump für diese Art von Schmeichelei äußerst empfänglich ist und setzt sie offensiv ein. Dafür muss man allerdings nicht KGB-geschult sein – man muss Trump nur ein paar Mal zugehört haben.
Trumps Erzählung über das Gespräch mit Putin lässt sich nicht überprüfen, aber sie ist plausibel. Schon in der Vergangenheit hatte Putin ihm immer wieder geschmeichelt, auch in der Öffentlichkeit. So sagte der Mann, der in seinem Land demokratische Wahlen längst abgeschafft hat, im Januar über Trump: »Ich kann ihm nur zustimmen, dass es die Krise in der Ukraine 2022 vielleicht nicht gegeben hätte, wenn er Präsident gewesen wäre – wenn ihm sein Sieg 2020 nicht gestohlen worden wäre«.
Putin scheint zu wissen, dass Trump für diese Art von Schmeichelei äußerst empfänglich ist und setzt sie offensiv ein. Dafür muss man allerdings nicht KGB-geschult sein – man muss Trump nur ein paar Mal zugehört haben.
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Europäer wollen gemeinsame Stellungnahme zu Trump-Telefonat abgeben
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat ein gemeinsames Statement der Europäer zum Gipfeltreffen der Präsidenten der USA und Russlands angekündigt. Eine Schalte europäischer Staats- und Regierungschefs mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sei beendet, teilte Tusk mit. Zuvor hatte US-Präsident Trump etliche Europäer, darunter auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über sein Treffen mit Wladimir Putin informiert.
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Trump bestätigt Treffen mit Selenskyj und spricht über Telefonat mit Europäern
Nach dem Treffen Donald Trumps mit Wladimir Putin in Anchorage kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, am Montag nach Washington reisen zu wollen, um dort mit Trump zu sprechen. Dieser bestätigte den Besuch nun: »Präsident Selenskyj wird am Montagnachmittag nach Washington, ins Oval Office, kommen«, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
»Wenn alles klappt, werden wir dann ein Treffen mit Präsident Putin planen. Potenziell könnten so Millionen von Menschenleben gerettet werden«, so Trump weiter. Der US-Präsident hatte vor dem Gipfel in Alaska gesagt, dieser diene zur Vorbereitung eines trilateralen Gipfels mit Selenskyj, in dem es um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen soll.
Sein Meeting mit Putin in Anchorage sei »sehr gut« verlaufen, schrieb Trump weiter, »es war ein großartiger und sehr erfolgreicher Tag in Alaska.« Auch ein »nächtliches Telefonat« mit Selenskyj »und verschiedenen europäischen Führern, darunter der hoch angesehene Generalsekretär der Nato«, an Bord der Air Force One sei erfolgreich gewesen: »Es wurde von allen beschlossen, dass der beste Weg, den schrecklichen Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, ein direkter Friedensvertrag ist, der den Krieg beenden würde, und nicht nur ein Waffenstillstandsabkommen, das oft nicht hält.«
»Wenn alles klappt, werden wir dann ein Treffen mit Präsident Putin planen. Potenziell könnten so Millionen von Menschenleben gerettet werden«, so Trump weiter. Der US-Präsident hatte vor dem Gipfel in Alaska gesagt, dieser diene zur Vorbereitung eines trilateralen Gipfels mit Selenskyj, in dem es um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen soll.
Sein Meeting mit Putin in Anchorage sei »sehr gut« verlaufen, schrieb Trump weiter, »es war ein großartiger und sehr erfolgreicher Tag in Alaska.« Auch ein »nächtliches Telefonat« mit Selenskyj »und verschiedenen europäischen Führern, darunter der hoch angesehene Generalsekretär der Nato«, an Bord der Air Force One sei erfolgreich gewesen: »Es wurde von allen beschlossen, dass der beste Weg, den schrecklichen Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, ein direkter Friedensvertrag ist, der den Krieg beenden würde, und nicht nur ein Waffenstillstandsabkommen, das oft nicht hält.«
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Finnischer Präsident äußert sich zu Trump-Telefonat
Finnlands Präsident Alexander Stubb hat Donald Trump auf X gedankt, dass dieser ihn und die anderen europäischen Staats- und Regierungschefs »über die Gespräche in Alaska informiert« habe. »Starke und glaubwürdige Sicherheitsgarantien für die Ukraine sind ein entscheidendes Element für einen dauerhaften Frieden«, schrieb Stubb, dem eine gute Beziehung zu Trump nachgesagt wird, weiter. Ob Trump solche Garantien zugesagt hat, wie unter anderem Selenskyj immer wieder fordert, ließ Stubb jedoch offen.
Im Laufe des Tages wolle man zu weiteren Gesprächen zusammenkommen, so Stubb weiter. »Wir arbeiten gemeinsam mit @ZelenskyyUA, den europäischen Verbündeten und den Vereinigten Staaten daran, einen gerechten und dauerhaften Frieden zu finden.«
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Gegenschlag in Donezk: Ukraine erobert Dörfer mit Bodendrohnen zurück
Kurz vor dem Gipfel in Alaska durchbrachen russische Truppen ukrainische Linien. Nun konnten Dörfer zurückerobert werden. Hilfe leisteten dabei ferngesteuerte Kampffahrzeuge. Lesen Sie hier mehr dazu.

Straße mit Anti-Drohnen-Netzen bei Dobropillja am 10. August. Foto: Oleksandr Ratushniak / REUTERS
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US-Republikaner Graham spekuliert zu Dreiergipfel mit Ukraine
Gibt es nach dem Gipfel in Alaska demnächst ein trilaterales Treffen der Präsidenten Trump, Putin und Selenskyj? Im Vorfeld hatte zumindest Trump das in Aussicht gestellt. Sein Vertrauter, der republikanische Senator Lindsey Graham, schrieb nun auf X, sollte ein solcher Dreiergipfel stattfinden, »bin ich vorsichtig optimistisch, dass dieser Krieg lange vor Weihnachten enden wird. Findet das Treffen nicht statt, könnte Präsident Trump meiner Meinung nach Putin und seinen Öl- und Gaskäufern schwere Konsequenzen auferlegen.«
Zuvor hatte der Kreml dementiert, dass bei dem Treffen in Anchorage über die Möglichkeit einer Dreierzusammenkunft gesprochen wurde. Mehr dazu lesen Sie hier:
Zuvor hatte der Kreml dementiert, dass bei dem Treffen in Anchorage über die Möglichkeit einer Dreierzusammenkunft gesprochen wurde. Mehr dazu lesen Sie hier:
Dreiergipfel mit Ukraine war offenbar kein Thema bei Trump und Putin
Donald Trump hatte sein Treffen mit Wladimir Putin in Alaska unter anderem als Vorbereitung für einen anschließenden Dreiergipfel mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beworben. Laut dem Kremlberater Juri Uschakow sei die Frage eines solchen Dreiergipfels zwischen den Präsidenten Russlands, der USA und der Ukraine beim Gespräch zwischen Trump und Putin jedoch nicht erörtert worden. Das berichtete die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass.
Uschakow sagte auch, er wisse noch nicht, wann sich Putin und Trump nach dem Gipfel am Freitag erneut treffen würden. Putin hatte Trump zuvor in Anchorage nach Moskau eingeladen.
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Der stellvertretende Unionsfraktionschef Norbert Röttgen sieht Wladimir Putin als Gewinner des Treffens. »Trump wollte zwar einen Waffenstillstand erreichen, aber Putin hat daran kein Interesse«, sagt der CDU-Politiker der Nachrichtenagentur Reuters. Es seien zwar offensichtlich keine konkreten Absprachen getroffen worden. »Putin geht trotzdem als Sieger aus dem Gipfel hervor. Er hat eine vor Kurzem noch unvorstellbare diplomatische Aufwertung durch den US-Präsidenten erfahren und es erneut geschafft, Trump von seinen Sanktionsandrohungen abzubringen«, betont Röttgen.
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Kommentar: Immerhin, die Welt ist nicht schlimmer als vorher
Es ist gut, dass das Treffen in Alaska die dunkelsten Befürchtungen nicht bestätigt hat. Schlecht ist, dass selbst die geringen Erwartungen unerfüllt blieben. Ein Ziel der »Trump-Doktrin« ist nicht zu erkennen. Lesen Sie hier den Kommentar von SPIEGEL-Korrespondent Bernhard Zand.

Trump und Putin auf einer Bühne am US-Stützpunkt Elmendorf-Richardson. Foto: Andrew Harnik / Getty Images
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Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich zufrieden über den Ausgang des Gipfeltreffens geäußert. »Jahrelang haben wir zugesehen, wie die beiden größten Atommächte ihre Zusammenarbeit aufgegeben und einander Botschaften geschickt haben«, schrieb Orbán auf Facebook. »Das ist jetzt vorbei. Die Welt ist heute ein sicherer Ort als gestern.«
Der rechtsautoritäre Orbán hat in der Vergangenheit immer wieder russische Propaganda wiedergegeben und EU-Sanktionen gegen Russland blockiert oder verzögert. Im vergangenen Jahr inszenierte er sich selbst erfolglos als Friedensstifter.
Der rechtsautoritäre Orbán hat in der Vergangenheit immer wieder russische Propaganda wiedergegeben und EU-Sanktionen gegen Russland blockiert oder verzögert. Im vergangenen Jahr inszenierte er sich selbst erfolglos als Friedensstifter.
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Medwedew lobt Gipfel als Erfolg für Russland
Der frühere russische Präsident Dmitrij Medwedew sieht das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin als Erfolg – vor allem für Russland. Der Gipfel habe »gezeigt, dass Verhandlungen ohne vorherige Bedingungen und gleichzeitig mit der Fortsetzung der militärischen Spezialoperation möglich sind«, schrieb Medwedew bei Telegram. Mit militärischer Spezialoperation bezeichnet Russland offiziell den Krieg gegen die Ukraine.
Vor allem hätten beide Seiten bei ihrem Treffen in Alaska deutlich gemacht, dass es in erster Linie an der Ukraine und den Europäern liege, ein Ende der Kampfhandlungen zu erreichen, sagte der jetzige Vizechef des nationalen Sicherheitsrates. Den Überfall auf die Ukraine hatte allerdings Russland im Februar 2022 begonnen.
Vor allem hätten beide Seiten bei ihrem Treffen in Alaska deutlich gemacht, dass es in erster Linie an der Ukraine und den Europäern liege, ein Ende der Kampfhandlungen zu erreichen, sagte der jetzige Vizechef des nationalen Sicherheitsrates. Den Überfall auf die Ukraine hatte allerdings Russland im Februar 2022 begonnen.

Russlands Ex-Präsident Dmitrij Medwedew . Foto: Itar / Tass / IMAGO
Medwedew lobte den Gipfel in Alaska als Erfolg für Russland. Es sei ruhig und ohne Ultimaten ein vollwertiger Mechanismus für Kontakte auf höchster Staatsebene geschaffen worden. Putin habe bei dem Treffen die russischen Bedingungen für ein Kriegsende dargelegt. Im Ergebnis hätten die USA zumindest vorerst keinen weiteren Druck auf Russland aufgebaut.
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