»Friedensrat« von Donald Trump: Diese Staatenlenker machen bei möglicher Gegen-Uno mit - DER SPIEGEL
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Mögliche Gegen-Uno Diese Staatenlenker machen bei Trumps »Friedensrat« mit

US-Präsident Trump lädt zu seinem sogenannten Friedensrat ein – auch Russland und China. Die Europäer reagieren skeptisch, einige andere Staaten haben bereits zugesagt. Darunter sind auch Diktatoren. Die wichtigsten Teilnehmer.
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Der ägyptische Präsident Abdel Fattah el-Sisi möchte an dem neuen Gremium teilnehmen. »Ägypten begrüßt die Einladung zum Beitritt zum Friedensrat«, teilte das Außenministerium mit. Der Präsident werde sie annehmen.

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Gian Ehrenzeller / EPA

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Präsident Javier Milei wird für Argentinien mit dabei sein. »Es ist mir eine Ehre, heute Abend die Einladung für Argentinien erhalten zu haben, als Gründungsmitglied dem Friedensrat beizutreten«, schrieb der Trump-Fan auf der Onlineplattform X.

Foto: World Economic Forum / Avalon / IMAGO
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Der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko erklärte vor Reportern, dass er die Teilnahme als Gründungsmitglied unterschrieben habe. Er gilt als treuer Vasall von Wladimir Putin.

Foto: Mikhail Metzel / dpa
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wolle Trumps Einladung annehmen und Mitglied des Friedensrats werden, teilte sein Büro mit. Zuvor hatte es in Israels Regierung Verärgerung über die Zusammensetzung des »Gaza Executive Board« gegeben, das Trumps Gremium unterstellt ist.

Foto: Daniel Torok / Photoshot / picture alliance
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Der König von Marokko, Mohammed VI., sitzt mit am Tisch. Dem marokkanischen Außenministerium zufolge begrüßt er »das Engagement und die Vision von Präsident Donald Trump für die Förderung des Friedens und hat diese Einladung angenommen.«

Foto: MAP / AFP
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Für die Atommacht Pakistan könnte Ministerpräsident Shehbaz Sharif teilnehmen. Das Land freue sich darauf, »eine konstruktive Rolle im Rahmen des Friedensrats zu spielen«, teilte das Außenministerium mit.

Foto: Alex Brandon / AP
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Mit Recep Tayyip Erdoğan will auch der Präsident eines Nato-Mitglieds beim »Friedensrat« dabei sein. Man begrüße die Einladung Trumps und werde unterzeichnen, erklärten der türkische und sieben weitere Außenminister in einer gemeinsamen Mitteilung.

Foto: Abdulhamid Hosbas / Anadolu / picture alliance
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Diese Erklärung hat auch der Außenminister von Saudi-Arabien unterschrieben. Für den Golfstaat könnte Kronprinz Mohammed Bin Salman teilnehmen. Saudi-Arabien und die USA sind Verbündete und handeln mit Rüstungsgütern.

Foto: Brendan Smialowski / AFP
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Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán sagte seine Teilnahme zu – und ist bisher der einzige Chef eines Mitgliedstaats der Europäischen Union. »Wenn es Trump ist, dann ist es Frieden«, schrieb er auf Facebook. »Wir haben die ehrenvolle Einladung des Präsidenten selbstverständlich angenommen.«

Foto: Leonhard Simon / REUTERS
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Wladimir Putin hat nach Kremlangaben über diplomatische Kanäle eine Einladung erhalten. Der russische Machthaber sagte, man sei bereit, die von Trump aufgerufene Beitrittsgebühr von einer Milliarde US-Dollar zu zahlen – allerdings nur aus den ohnehin in den USA eingefrorenen Mitteln.

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Donald Trump ist selbstverständlich auch Mitglied seines »Friedensrats«. Aber nicht – wie man denken könnte – als US-Präsident, sondern als Privatmann. Die Charta des Gremiums sieht vor, dass er auch über seine Amtszeit im Weißen Haus hinaus »Chairman« des Gremiums bleiben kann.

Wie er mit seiner »Friedensrat«-Initiative nach der Weltherrschaft greift, lesen Sie hier.

Foto: Fabrice Coffrini / AFP
tin/dpa