In Irans Hauptstadt Teheran brennen Autos. In der zweitgrößten iranischen Stadt Maschhad holen Demonstranten eine übergroße Flagge von einem Mast und zerreißen sie. Schon seit Ende Dezember gehen landesweit Menschen gegen das Mullah-Regime auf die Straße.
Auslöser der Proteste war zunächst die schlechte Wirtschaftslage im Land. Inzwischen, so berichten Augenzeugen und so zeigen es Aufnahmen in den sozialen Medien, geht es um mehr: Immer wieder sind Freiheitsrufe und Parolen gegen die religiöse Führung der Islamischen Republik zu hören.
Die aktuelle Protestwelle ist die größte seit drei Jahren. Die iranische Führung dürfte derzeit so geschwächt sein wie selten zuvor. Regionale Verbündete wie Assads Regime in Syrien sind weggebrochen und den Angriffen Israels und der USA im vergangenen Sommer hatte das Regime wenig entgegenzusetzen. US-Präsident Donald Trump drohte der iranischen Führung bereits mit einem Eingreifen. Für das Regime sind die Schuldigen offenbar bereits gefunden.
Die aktuelle Protestwelle ist die größte seit drei Jahren. Die iranische Führung dürfte derzeit so geschwächt sein wie selten zuvor. Regionale Verbündete wie Assads Regime in Syrien sind weggebrochen und den Angriffen Israels und der USA im vergangenen Sommer hatte das Regime wenig entgegenzusetzen. US-Präsident Donald Trump drohte der iranischen Führung bereits mit einem Eingreifen. Für das Regime sind die Schuldigen offenbar bereits gefunden.
Abbas Araghchi, Außenminister Iran
»Sowohl die Vereinigten Staaten als auch Israel haben offiziell erklärt, dass sie sich in diese Unruhen einmischen und eine Rolle dabei spielen. Sie versuchen, diese friedlichen Demonstrationen und Proteste in Gewalt und Ausschreitungen zu verwandeln.«
Beweise lieferte der Minister für seine Aussagen nicht. Angaben der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights zufolge sind seit Beginn der Proteste bereits mehr als 50 Menschen getötet worden. Die Behörden schalteten am Donnerstag den Internetzugang für die Bevölkerung ab.