Eskalation in Nahost USA haben bisher 1000 Ziele angegriffen
Das Hauptquartier der iranischen Revolutionswächter ist wohl zerstört. Schah-Sohn Reza Pahlavi ruft die Iraner zu nächtlichen Protesten auf. Und: Die EU verstärkt ihre Marineoperation »Aspides«. Die Liveanalyse vom Sonntag.
Mit
Anna-Lena Abbott,
Matthias Gebauer,
Jasmin Gritzka,
Christina Hebel,
Claus Hecking,
Armin Himmelrath,
Miriam Khan,
Ayla Kiran,
Marina Kormbaki,
Nicolai Kwasniewski,
Charlotte Lüder,
Katharina Osterhammer,
Dominik Peters,
Maximilian Popp,
Alexander Preker,
Florian Pütz,
Serafin Reiber,
Sven Scharf,
Thore Schröder,
Benjamin Schulz,
Sebastian Stoll,
Sara Wess und
Jean-Pierre Ziegler
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Wichtige Updates
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Überblick: USA und Israel attackieren Iran, Teheran schlägt zurück, Ali Khamenei ist tot
- Die USA und Israel haben am frühen Samstagmorgen mit Angriffen auf Iran begonnen. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Khamenei getötet. Die Revolutionswächter drohen mit Vergeltung, US-Präsident Trump im Gegenzug mit beispielloser Gewalt.
- Auch der frühere iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad soll der iranischen Nachrichtenagentur Ilna zufolge tot sein. Seine Partei dementiert dies jedoch.
- Über den Sonntag dauerten die Angriffe gegen Iran an. Die iranischen Gegenattacken sind massiv: Iran feuerte Raketen auf Israel ab, außerdem unter anderem auf Bahrain, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dort befinden sich Stützpunkte des US-Militärs.
- Nach Angaben des US-Militärs starben drei Soldaten am Sonntag, fünf weitere wurden schwer verletzt.
- Iran hat bei seinen Angriffen auch Militärbasen im Irak und Jordanien ins Visier genommen, in denen Bundeswehrsoldaten stationiert sind.
- US-Präsident Trump hat der »Daily Mail« seinen Zeitplan für die Angriffe gegen Iran mitgeteilt: »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird.«
- Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben erklärt, Maßnahmen zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Sie standen für Luxus. Jetzt sind die Golfstaaten ein Angriffsziel. Irans Vergeltungsschlag trifft auch Flughäfen, Hotels, Hochhäuser. Wie werden die Araber darauf reagieren?
- Wo fliegen die Truppen von USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Daten und Grafiken zum Irankrieg sehen Sie hier.
- Israels Premier Netanyahu sagt, die Iraner könnten mithilfe der Militärschläge »ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen«. Wie das funktionieren soll, sagt er nicht. Worum es Israel bei dem Angriff wirklich geht – die Analyse.
- Der Oberste Führer ist tot – und jetzt? Ajatollah Ali Khameneis Ableben ist eine Zäsur. Doch wie geht es mit dem Regime weiter? Vier Szenarien sind denkbar.
- Welches politische Risiko geht Donald Trump mit dem Angriff auf Iran ein? Hier gibt’s die Antworten
- Setzt Iran jetzt die gesamte Region in Brand? Das Regime reagiert mit massiven Gegenschlägen auf die Angriffe – mit welchen Folgen?
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Tag zwei der Eskalation in Nahost geht zu Ende, und damit auch dieser Liveblog. Wir berichten selbstverständlich weiter über alle wichtigen Entwicklungen – aus unserem Hamburger Newsroom und den Büros unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten weltweit: Hier geht es zum nächsten Liveblog.
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Wadephul hofft immer noch auf Abkommen mit Teheraner Führung
Bundesaußenminister Johann Wadephul glaubt noch immer an die Möglichkeit eines Abkommens mit dem iranischen Regime. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hätten an einer Verhandlungslösung gearbeitet, sagte Wadephul in der ARD-Sendung »Caren Miosga«. Jedoch: »Das ist bisher nicht erfolgreich gewesen«, räumte Wadephul ein und fügte hinzu: »Ich hoffe immer noch, dass das gelingen kann, dass das iranische Regime versteht, dass es auf die Nuklearwaffe verzichten muss, auf ballistische Raketen.«
Zugleich bezeichnete Wadephul das Regime in Teheran als »ruchlos«, was das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung, die Unterstützung von radikalen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas sowie das Ziel der Zerstörung des Staates Israel angehe. »Wenn das ein Ende hat, dann ist das mit Sicherheit gut«, sagte Wadephul.
Zugleich bezeichnete Wadephul das Regime in Teheran als »ruchlos«, was das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung, die Unterstützung von radikalen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas sowie das Ziel der Zerstörung des Staates Israel angehe. »Wenn das ein Ende hat, dann ist das mit Sicherheit gut«, sagte Wadephul.
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Für Israel existiert die Führungsspitze der »Achse des Terrors« nicht mehr
Israel hat nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 einen Feldzug gegen die Hamas, die Hisbollah, die Huthis und Irans Führungselite begonnen. Nun meldet die Armee Vollzug – mit einer beispiellosen Liste gezielter Tötungen.

Getöteter Ali Khamenei. Foto: Khamenei.ir / AFP
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Starmer: USA dürfen UK-Militärstützpunkte nutzen
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer hat eine Videobotschaft auf X veröffentlicht. Darin kündigte er an, dass Großbritannien den USA erlauben werde, von britischen Militärstützpunkten Verteidigungsmaßnahmen auszuführen.
»Die USA haben um die Erlaubnis gebeten, britische Stützpunkte für diesen spezifischen und begrenzten Verteidigungszweck nutzen zu dürfen«, sagte er. »Wir haben beschlossen, diesem Antrag stattzugeben, um zu verhindern, dass Iran Raketen über die Region abfeuert, die unschuldige Zivilisten töten, britische Leben gefährden und Länder treffen, die nicht beteiligt sind.«
Immer wieder betonte Starmer zudem, dass Großbritannien sich bisher nicht an den Angriffen gegen Iran beteiligt habe und dies auch aktiv zunächst nicht tun werde.
Großbritannien hat gemeinsam mit Frankreich und Deutschland eine Erklärung unterschrieben, in der es sich dazu bekennt, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
»Die USA haben um die Erlaubnis gebeten, britische Stützpunkte für diesen spezifischen und begrenzten Verteidigungszweck nutzen zu dürfen«, sagte er. »Wir haben beschlossen, diesem Antrag stattzugeben, um zu verhindern, dass Iran Raketen über die Region abfeuert, die unschuldige Zivilisten töten, britische Leben gefährden und Länder treffen, die nicht beteiligt sind.«
Immer wieder betonte Starmer zudem, dass Großbritannien sich bisher nicht an den Angriffen gegen Iran beteiligt habe und dies auch aktiv zunächst nicht tun werde.
Großbritannien hat gemeinsam mit Frankreich und Deutschland eine Erklärung unterschrieben, in der es sich dazu bekennt, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
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Offenbar gut 37.000 Touristen in Israel gestrandet
Mit Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran haben mehrere Länder in Nahost ihren Luftraum gesperrt – auch Israel. Seither sitzen rund 37.400 Touristinnen und Touristen in dem Land fest. Das israelische Tourismusministerium teilte nun mit, es sei bereit, Touristen, die eine Ausreise wünschten, bei der Organisation eines Transports zu den Landesgrenzen nach Jordanien oder Ägypten zu unterstützen.
Konkret gelte das für die Grenzübergänge Menachem Begin zum ägyptischen Taba, Yitzhak Rabin in Südisrael nach Jordanien, sowie um die Allenby-Brücke bei Jericho und die Scheich-Hussein-Brücke bei Bet Schean, die beide ebenfalls nach Jordanien führen. Der Flughafen in Tel Aviv bleibe voraussichtlich bis Freitag um 10 Uhr geschlossen, teilte die Zivilluftfahrtbehörde am Sonntagabend mit.
Wegen der Eskalation und der damit verbundenen Luftraumsperrungen in Nahost sind zudem rund 30.000 Deutsche in der Region gestrandet. Mehr dazu lesen Sie hier:
Konkret gelte das für die Grenzübergänge Menachem Begin zum ägyptischen Taba, Yitzhak Rabin in Südisrael nach Jordanien, sowie um die Allenby-Brücke bei Jericho und die Scheich-Hussein-Brücke bei Bet Schean, die beide ebenfalls nach Jordanien führen. Der Flughafen in Tel Aviv bleibe voraussichtlich bis Freitag um 10 Uhr geschlossen, teilte die Zivilluftfahrtbehörde am Sonntagabend mit.
Wegen der Eskalation und der damit verbundenen Luftraumsperrungen in Nahost sind zudem rund 30.000 Deutsche in der Region gestrandet. Mehr dazu lesen Sie hier:
Reiseverband: 30.000 Deutsche von Luftraumsperrungen betroffen
Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind aktuell rund 30.000 Deutsche von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen. Sie halten sich demnach entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht.
Die Sicherheitslage sei »äußerst volatil«. Wie lange die Einschränkungen andauern, sei unklar. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf »sicher untergebracht«. Kundinnen und Kunden, die ihre Reise noch nicht angetreten haben, können kostenfrei umbuchen oder stornieren.
Das Auswärtige Amt hatte am 28. Februar eine Reisewarnung unter anderem für Israel und die Palästinensischen Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran sowie mehrere Golfstaaten ausgesprochen.
Die Sicherheitslage sei »äußerst volatil«. Wie lange die Einschränkungen andauern, sei unklar. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf »sicher untergebracht«. Kundinnen und Kunden, die ihre Reise noch nicht angetreten haben, können kostenfrei umbuchen oder stornieren.
Das Auswärtige Amt hatte am 28. Februar eine Reisewarnung unter anderem für Israel und die Palästinensischen Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran sowie mehrere Golfstaaten ausgesprochen.
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Deutschland droht Iran mit »notwendigen Maßnahmen«
Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die Gruppe der sogenannten E-3, haben am Abend eine gemeinsame Erklärung zur Eskalation in Nahost veröffentlicht. Darin bekennen sich die drei Staaten dazu, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
In der Erklärung heißt es, etwas sperrig formuliert, weiter: »Dies kann potenziell auch, falls notwendig, das Ermöglichen von verhältnismäßigen militärischen Defensivmaßnahmen einschließen, um die Fähigkeit Irans, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören.« Dazu werde man auch mit den USA und den Verbündeten in der Region zusammenarbeiten. Iran habe diesen Schritt mit seinen »wahllosen und unverhältnismäßigen« Raketenangriffen notwendig gemacht, so die E-3 weiter.
Unter den von Iran angegriffenen Ländern seien auch solche, die nicht an der ursprünglichen militärischen Operation der USA und Israels beteiligt gewesen seien. »Die rücksichtslosen iranischen Angriffe richten sich gegen enge Verbündete und bedrohen unser Militärpersonal und unsere Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Region«, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung.
Großbritannien ist schon jetzt an Abwehraktionen in Nahost beteiligt: Wie das britische Verteidigungsministerium bekannt gab, hat ein britischer Kampfjet am Sonntag eine iranische Drohne abgeschossen, die in Richtung Katar unterwegs war.
Unter den von Iran angegriffenen Ländern seien auch solche, die nicht an der ursprünglichen militärischen Operation der USA und Israels beteiligt gewesen seien. »Die rücksichtslosen iranischen Angriffe richten sich gegen enge Verbündete und bedrohen unser Militärpersonal und unsere Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Region«, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung.
Großbritannien ist schon jetzt an Abwehraktionen in Nahost beteiligt: Wie das britische Verteidigungsministerium bekannt gab, hat ein britischer Kampfjet am Sonntag eine iranische Drohne abgeschossen, die in Richtung Katar unterwegs war.
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Trump: Vier-Wochen-Plan für Angriffe gegen Iran
US-Präsident Donald Trump hat der britischen Boulevardzeitung »Daily Mail« in einem Telefoninterview gesagt, dass die drei während des Militärschlags gegen Iran getöteten US-Soldaten noch nicht identifiziert seien. »Das sind großartige Menschen«, sagte Trump. »Wir rechnen leider damit, dass so etwas passieren kann. Es könnte immer wieder passieren.«
Trump gab laut »Daily Mail« auch einen möglichen Zeitplan für die Angriffe auf Iran bekannt und deutete an, dass sie noch vier Wochen andauern könnten. »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird. Es war schon immer ein vierwöchiger Prozess«, sagte er weiter.
Die bisherigen Angriffe seien nach Plan gelaufen, so Trump. Er sei offen für weitere Gespräche mit Iran, wüsste jedoch nicht, wann genau.
Trump gab laut »Daily Mail« auch einen möglichen Zeitplan für die Angriffe auf Iran bekannt und deutete an, dass sie noch vier Wochen andauern könnten. »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird. Es war schon immer ein vierwöchiger Prozess«, sagte er weiter.
Die bisherigen Angriffe seien nach Plan gelaufen, so Trump. Er sei offen für weitere Gespräche mit Iran, wüsste jedoch nicht, wann genau.

US-Navy-Angehörige bereiten auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford die Operation »Epischer Zorn« vor. Foto: U.S. Navy/via Reuters
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EU-Außenminister fordern Iran zu Schutz von Zivilisten auf
Die EU-Außenminister haben Iran bei ihrem virtuellen Treffen außerdem aufgefordert, die Zivilbevölkerung zu schützen und das Völkerrecht uneingeschränkt zu achten. Iran müsse von wahllosen Militärschlägen absehen.
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Kallas: Maritime Sicherheit in der Region erhöhen
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat eine Verstärkung der EU-Marineoperation »Aspides« angekündigt und ein Ende der iranischen Bedrohung für die Schifffahrt in der Straße von Hormus gefordert. Es werde ein starker Anstieg von Schutzanfragen registriert, sagte sie nach einer virtuellen Sitzung der EU-Außenminister: »Wir werden sie mit zusätzlichen Schiffen verstärken, um die maritime Sicherheit in der Region zu erhöhen.«

Kaja Kallas. Foto: OLIVIER MATTHYS / EPA
Kallas bezeichnete die Bedrohung der durchfahrenden Schiffe als »rücksichtslos« und forderte, dass diese aufhören müssten. »Der gesamte Nahe Osten droht durch einen langwierigen Krieg zu verlieren«, warnte sie.
Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman gilt als eine der weltweit wichtigsten Ölhandelsrouten. Die EU-Mission »Aspides« schützt europäische und internationale Handelsschiffe in der Region.
Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman gilt als eine der weltweit wichtigsten Ölhandelsrouten. Die EU-Mission »Aspides« schützt europäische und internationale Handelsschiffe in der Region.
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Analyse: Warum Irans Regime auf Eskalation setzen könnte
Irans Regime hat neben den USA stets Israel als seinen größten Feind verdammt. Doch in den ersten Tagen des Krieges hat die Führung in Teheran mehr Geschosse auf die Golfstaaten gefeuert als auf den jüdischen Staat. Und das ist nach Ansicht von Experten kein Zufall.
Iran könne aus politischem Kalkül versuchen, »hart, schnell und frühzeitig« gegen die Golfstaaten vorzugehen, zitiert die »»Financial Times« Benham Ben Taleblu von der Denkfabrik »Foundation for the Defense of Democracies«. »Wenn sie eine ausreichend große Krise heraufbeschwören, glauben sie, dass sie die US-Partner in der Region dazu bringen können, jede Art von israelischer oder amerikanischer Operation gegen Iran zu verhindern.«
Der Golf ist ein naheliegendes Ziel für Iran, denn Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate oder Katar haben ihr Geschäftsmodell in den vergangenen vor allem darauf gegründet, sich als Hort der Stabilität zu präsentieren. Die Golfstaaten standen für Luxus. Plötzlich sind sie ein Angriffsziel.
Irans Ziel sei es, die Angriffe der USA und Israels abzuwehren, seine Position zu halten, eine Ausweitung des Krieges anzudrohen und darauf zu warten, dass besorgte regionale Akteure einen Waffenstillstand vermitteln, sagt der ehemalige US-Regierungsberater Vali Nasr der »New York Times«. »Sie gehen davon aus, dass Trump, wenn er keinen schnellen Sieg erringen kann, nach einem Ausweg suchen wird.«.
Iran könne aus politischem Kalkül versuchen, »hart, schnell und frühzeitig« gegen die Golfstaaten vorzugehen, zitiert die »»Financial Times« Benham Ben Taleblu von der Denkfabrik »Foundation for the Defense of Democracies«. »Wenn sie eine ausreichend große Krise heraufbeschwören, glauben sie, dass sie die US-Partner in der Region dazu bringen können, jede Art von israelischer oder amerikanischer Operation gegen Iran zu verhindern.«
Der Golf ist ein naheliegendes Ziel für Iran, denn Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate oder Katar haben ihr Geschäftsmodell in den vergangenen vor allem darauf gegründet, sich als Hort der Stabilität zu präsentieren. Die Golfstaaten standen für Luxus. Plötzlich sind sie ein Angriffsziel.
Irans Ziel sei es, die Angriffe der USA und Israels abzuwehren, seine Position zu halten, eine Ausweitung des Krieges anzudrohen und darauf zu warten, dass besorgte regionale Akteure einen Waffenstillstand vermitteln, sagt der ehemalige US-Regierungsberater Vali Nasr der »New York Times«. »Sie gehen davon aus, dass Trump, wenn er keinen schnellen Sieg erringen kann, nach einem Ausweg suchen wird.«.
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1000 Ziele angegriffen – USA melden Zerstörung von Hauptquartier der iranischen Revolutionswächter
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben das Hauptquartier der mächtigen iranischen Revolutionswächter bei einem Angriff zerstört. In den vergangenen 47 Jahren hätten die Revolutionswächter mehr als 1000 US-Bürger getötet, erklärte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom. »Amerika hat das mächtigste Militär der Welt, und die iranischen Revolutionswächter haben kein Hauptquartier mehr. Gestern hat ein US-Schlag den Kopf der Schlange abgeschlagen.«
Insgesamt habe man seit Beginn der Operation »Epischer Zorn« am Samstag bisher mehr als 1000 iranische Ziele angegriffen, teilte das US-Militär außerdem mit.
Die israelische Armee meldete derweil ebenfalls einen »schweren Schlag« gegen »Dutzende« militärische Kommando- und Kontrollzentren in Iran. Die Angriffe am Sonntag hätten sich gegen die Revolutionswächter, den Geheimdienst, die Kommandozentralen der Luftwaffe und den Inlandsgeheimdienst gerichtet. Zudem habe es mehr als 30 israelische Angriffe auf iranische Luftverteidigungs- und Raketenstellungen gegeben. In Teheran und andernorts waren am Sonntagabend immer wieder heftige Explosionen zu hören.
Insgesamt habe man seit Beginn der Operation »Epischer Zorn« am Samstag bisher mehr als 1000 iranische Ziele angegriffen, teilte das US-Militär außerdem mit.
Die israelische Armee meldete derweil ebenfalls einen »schweren Schlag« gegen »Dutzende« militärische Kommando- und Kontrollzentren in Iran. Die Angriffe am Sonntag hätten sich gegen die Revolutionswächter, den Geheimdienst, die Kommandozentralen der Luftwaffe und den Inlandsgeheimdienst gerichtet. Zudem habe es mehr als 30 israelische Angriffe auf iranische Luftverteidigungs- und Raketenstellungen gegeben. In Teheran und andernorts waren am Sonntagabend immer wieder heftige Explosionen zu hören.
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»Israels berühmte Luftabwehr funktioniert nicht perfekt«
Nach den Militärschlägen der USA und Israels auf Iran gab es am Wochenende immer wieder Raketenalarm in Israel. Der berühmte »Iron Dome«, Israels Flugabwehrsystem, gilt zwar als hocheffizient, alle Raketen aus Iran kann er aber offensichtlich nicht abfangen: In der Stadt Beit Schemesch hat der »Iron Dome« versagt – mit schweren Folgen, wie mein Kollege Thore Schröder vor Ort festgestellt hat.
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Reiseverband: 30.000 Deutsche von Luftraumsperrungen betroffen
Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind aktuell rund 30.000 Deutsche von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen. Sie halten sich demnach entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht.
Die Sicherheitslage sei »äußerst volatil«. Wie lange die Einschränkungen andauern, sei unklar. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf »sicher untergebracht«. Kundinnen und Kunden, die ihre Reise noch nicht angetreten haben, können kostenfrei umbuchen oder stornieren.
Das Auswärtige Amt hatte am 28. Februar eine Reisewarnung unter anderem für Israel und die Palästinensischen Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran sowie mehrere Golfstaaten ausgesprochen.
Die Sicherheitslage sei »äußerst volatil«. Wie lange die Einschränkungen andauern, sei unklar. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf »sicher untergebracht«. Kundinnen und Kunden, die ihre Reise noch nicht angetreten haben, können kostenfrei umbuchen oder stornieren.
Das Auswärtige Amt hatte am 28. Februar eine Reisewarnung unter anderem für Israel und die Palästinensischen Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran sowie mehrere Golfstaaten ausgesprochen.
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Wie die USA den Start von »Epischer Zorn« inszenieren
Raketen werden verladen, Flugzeuge abflugbereit gemacht: Das US-Militär hat nun Bilder veröffentlicht, die die Vorbereitungen und den Beginn der Operation »Epischer Zorn«, also den gemeinsamen Militärschlag mit Israel auf Iran, zeigen sollen.
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Schah-Sohn ruft Iraner zu Protesten auf
Der Sohn des letzten iranischen Schahs hat die Menschen in Iran zu nächtlichen Protesten für ein schnelles Ende der Islamischen Republik aufgerufen. Unter Wahrung ihrer Sicherheit sollten sie »durch nächtliche Sprechchöre ihre Unterstützung für die Zerschlagung der Islamischen Republik« zeigen, erklärte der 65-jährige Reza Pahlavi am Sonntag im Onlinedienst X. Der im US-Exil lebende Oppositionelle hält sich bereit, einen Übergang in seiner Heimat anzuführen.
Er forderte die iranischen Sicherheitskräfte auf, die Macht im Land ohne Blutvergießen abzugeben. Auch Exil-Iranerinnen und Iraner müssten nun aktiv werden. »Zwingt die Welt, die Unterstützung des iranischen Volkes für diese humanitäre Intervention zu hören, und fordert einen vollständigen Sturz des Regimes«, erklärte Pahlavi.
Er forderte die iranischen Sicherheitskräfte auf, die Macht im Land ohne Blutvergießen abzugeben. Auch Exil-Iranerinnen und Iraner müssten nun aktiv werden. »Zwingt die Welt, die Unterstützung des iranischen Volkes für diese humanitäre Intervention zu hören, und fordert einen vollständigen Sturz des Regimes«, erklärte Pahlavi.
Pahlavi ist der älteste Sohn des letzten Schahs Mohammad Reza Pahlavi. Die Iranerinnen und Iraner vertrieben den Schah 1979 wegen seines autoritären Führungsstils und sozialer Ungerechtigkeit. Zahlreiche politische Gefangene wurden unter seiner Führung laut Menschenrechtsorganisationen inhaftiert, viele gefoltert und getötet. Auch die Gewalt des berüchtigten Savak-Geheimdienstes ist unvergessen.
Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie in Iran ausgesprochen. Die iranische Opposition ist gespalten, manche kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel.
Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie in Iran ausgesprochen. Die iranische Opposition ist gespalten, manche kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel.
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Trump telefoniert mit Staats- und Regierungschefs aus Nahost
US-Präsident Donald Trump hat am Sonntagabend europäischer Zeit mit den Staats- und Regierungschefs aus Israel, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten telefoniert. Das teilte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, in einem Beitrag auf X mit. Ob es sich um ein gemeinsames Telefonat oder einzelne Anrufe handelte, ist unklar.

Foto: Mandel Ngan / AFP
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Türkeis Präsident Erdoğan »bedauert« Khameneis Tod und kondoliert dem iranischen Volk
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat auf »X« den Tod von Ajatollah Ali Khamenei kommentiert: »Mit Bedauern habe ich vom Tod des obersten Führers Irans, Ajatollah Ali Khamenei, erfahren, der infolge der Angriffe, die gestern stattgefunden haben, ums Leben gekommen ist.«
Erdoğan sprach dem »brüderlichen« iranischen Volk im »Namen der türkischen Nation« sein Beileid aus und betonte, er bete um Allahs Barmherzigkeit für den Verstorbenen. Zugleich kündigte Erdoğan an, die Türkei werde gemeinsam mit dem iranischen Volk weiter daran arbeiten, Frieden und Stabilität in der Region wiederherzustellen. Ziel sei es, den aktuellen Konflikt zu beenden und zu einer diplomatischen Lösung zurückzukehren.
In der Vergangenheit hatte die Türkei sich klar gegen eine Eskalation im Konflikt mit Iran positioniert und vor den Folgen eines militärischen Eingreifens gewarnt: Eine solche Intervention würde zu weiterer Instabilität in der Region führen, so der türkische Außenminister Hakan Fidan Ende Januar.
Erdoğan sprach dem »brüderlichen« iranischen Volk im »Namen der türkischen Nation« sein Beileid aus und betonte, er bete um Allahs Barmherzigkeit für den Verstorbenen. Zugleich kündigte Erdoğan an, die Türkei werde gemeinsam mit dem iranischen Volk weiter daran arbeiten, Frieden und Stabilität in der Region wiederherzustellen. Ziel sei es, den aktuellen Konflikt zu beenden und zu einer diplomatischen Lösung zurückzukehren.
In der Vergangenheit hatte die Türkei sich klar gegen eine Eskalation im Konflikt mit Iran positioniert und vor den Folgen eines militärischen Eingreifens gewarnt: Eine solche Intervention würde zu weiterer Instabilität in der Region führen, so der türkische Außenminister Hakan Fidan Ende Januar.

Recep Tayyip Erdogan am 23. Februar 2026. Imago/Anadolu Agency/Mustafa Kamaci
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Schwere Explosionen erschüttern Teheran
Die iranische Hauptstadt ist am Abend von schweren Explosionen erschüttert worden. Im Norden Teherans zitterten die Wände, als kurz hintereinander zwei laute Detonationen zu hören waren, berichtete ein dpa-Reporter vor Ort. Auf Bildern waren unter anderem ein großer Feuerball und eine dunkle Rauchwolke über der Stadt zu sehen.
Die Nachrichtenagentur Isna meldete, Einrichtungen des staatlichen Rundfunks seien zum Ziel eines israelisch-amerikanischen Angriffs geworden. Weiteren Berichten zufolge wurde auch der Sitz der iranischen Atombehörde angegriffen. Auch eine Polizeistation in der Stadt Rey nahe Teheran soll getroffen worden sein, meldete die Nachrichtenagentur Reuters.
Das israelische Militär berichtete am Abend, dass im Rahmen großangelegter Angriffe mehrere Dutzend militärischer Kommandozentren in Iran attackiert worden seien, darunter das Hauptquartier der Revolutionswächter, Hauptquartiere der Geheimdienste, der Luftwaffe sowie Einrichtungen der inneren Sicherheit. Ziel sei es gewesen, Einrichtungen zu treffen, von denen aus Kampfeinsätze gegen Israel und andere Staaten gesteuert wurden, hieß es.
Die Nachrichtenagentur Isna meldete, Einrichtungen des staatlichen Rundfunks seien zum Ziel eines israelisch-amerikanischen Angriffs geworden. Weiteren Berichten zufolge wurde auch der Sitz der iranischen Atombehörde angegriffen. Auch eine Polizeistation in der Stadt Rey nahe Teheran soll getroffen worden sein, meldete die Nachrichtenagentur Reuters.
Das israelische Militär berichtete am Abend, dass im Rahmen großangelegter Angriffe mehrere Dutzend militärischer Kommandozentren in Iran attackiert worden seien, darunter das Hauptquartier der Revolutionswächter, Hauptquartiere der Geheimdienste, der Luftwaffe sowie Einrichtungen der inneren Sicherheit. Ziel sei es gewesen, Einrichtungen zu treffen, von denen aus Kampfeinsätze gegen Israel und andere Staaten gesteuert wurden, hieß es.
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Emirate schließen Botschaft in Teheran
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) schließen nach den iranischen Angriffen nun ihre Botschaft in Teheran. Auch der Botschafter wird aus Iran abgezogen, teilte das Außenministerium mit.
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Der Ajatollah ist tot – und seine Statue stürzt
Irans Staatsfernsehen zeigt trauernde Menschen, doch es gibt auch die andere Seite – auch wenn bislang nur wenige Bilder an die Öffentlichkeit dringen: Freude und die Hoffnung der Regimegegner auf einen Machtwechsel. Sehen Sie die Szenen hier im Video.
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Netanyahu kündigt verstärkte Angriffe auf Teheran an
Der Militärschlag geht weiter: Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hat eine Verstärkung der Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran angekündigt. »Unsere Truppen greifen das Herz Teherans mit enormer Kraft an, und dies wird in den kommenden Tagen noch zunehmen«, sagte Netanyahu in einer Videoansprache. Die israelische Armee setze ihre »volle Stärke ein wie niemals zuvor, um unsere Existenz und Zukunft zu sichern«. Die israelische Armee verkündete die Mobilisierung von fast 100.000 Reservisten für den Militäreinsatz gegen den Erzfeind Iran.
In Teheran waren am Abend erneut schwere Detonationen zu hören.

Foto: Avi Ohayon / GPO / EPA
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Partei dementiert Tötung von Ahmadinejad
Der frühere iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad soll nach Angaben seiner Partei Dolate Bahar doch nicht getötet worden sein. Berichte über seinen Tod seien »falsch«, hieß es in einer Mitteilung auf der Internetseite der Partei. Zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur Ilna gemeldet, der 69-Jährige sei bei einem Luftangriff in Teheran ums Leben gekommen. Welche der beiden Angaben richtig ist, konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Foto: IMAGO/Anadolu Agency
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Austrian-Airlines-Maschine evakuiert Lufthansa-Mitarbeitende aus Oman
Deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die derzeit im Nahen Osten gestrandet sind, werden laut Außenminister Johann Wadephul nicht von der Bundesregierung ausgeflogen: »Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen«, sagte Wadephul der »Bild« (mehr dazu lesen Sie unten).
Die Lufthansa Group beginnt derweil mit »internen Evakuierungen«: Wie eine Sprecherin der Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA), die zur Lufthansa Group gehört, der österreichischen Zeitung »Kurier« bestätigte, sei eine AUA-Maschine am Vormittag von Wien aus nach Maskat in den Oman gestartet – ohne Passagiere. »Wir fliegen dort stationierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus«, sagte sie dem Blatt.
Der Flughafen Maskat sei derzeit nicht gesperrt, eine Rückkehr des Fliegers nach Wien wurde für die Nachtstunden erwartet, so die Sprecherin weiter. Ziele in Oman werden aktuell noch regulär von den meisten Fluggesellschaften angeflogen. Anders die Lage etwa in Dubai und Abu Dhabi: Hier wurden alle Flüge vorrübergehend ausgesetzt.
Die Lufthansa Group beginnt derweil mit »internen Evakuierungen«: Wie eine Sprecherin der Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA), die zur Lufthansa Group gehört, der österreichischen Zeitung »Kurier« bestätigte, sei eine AUA-Maschine am Vormittag von Wien aus nach Maskat in den Oman gestartet – ohne Passagiere. »Wir fliegen dort stationierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus«, sagte sie dem Blatt.
Der Flughafen Maskat sei derzeit nicht gesperrt, eine Rückkehr des Fliegers nach Wien wurde für die Nachtstunden erwartet, so die Sprecherin weiter. Ziele in Oman werden aktuell noch regulär von den meisten Fluggesellschaften angeflogen. Anders die Lage etwa in Dubai und Abu Dhabi: Hier wurden alle Flüge vorrübergehend ausgesetzt.
Außenminister Wadephul: Können in Nahost Gestrandete nicht ausfliegen
Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht keine Möglichkeit, im Nahen Osten gestrandete Deutsche ausfliegen zu lassen. »Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen«, sagte Wadephul der »Bild«-Zeitung. Stattdessen versuche das Auswärtige Amt, die Betroffenen mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Es sei nicht absehbar, wann und wie die Menschen die Region verlassen könnten. Alle deutschen Auslandsvertretungen seien geöffnet. »Wir arbeiten intensiv daran, mit Informationen da zu sein.«
Man habe jedoch seit vielen Wochen davor gewarnt, in die Region zu reisen. »Das heißt, diejenigen, die dort hingereist sind, wussten auch schon ein bisschen, dass es ein Risiko gibt.« Nach Angaben des Auswärtigen Amts befinden sich mindestens 10.000 Menschen aus Deutschland noch in der Golfregion.
Man habe jedoch seit vielen Wochen davor gewarnt, in die Region zu reisen. »Das heißt, diejenigen, die dort hingereist sind, wussten auch schon ein bisschen, dass es ein Risiko gibt.« Nach Angaben des Auswärtigen Amts befinden sich mindestens 10.000 Menschen aus Deutschland noch in der Golfregion.

Foto: Markus Lenhardt / dpa
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Iran meldet Angriffe auf Gebäude des Staatsfernsehens – Übertragung unterbrochen
Teile des Hauptsitzes des iranischen Staatsradios und -fernsehens wurden bei Angriffen auf die Hauptstadt Teheran getroffen, berichteten staatliche Medien. Die Übertragung des Staatsfernsehens sei unterbrochen, heißt es. Zunächst wurde berichtet, dass TV- und Radioübertragungen nicht beeinträchtigt seien.
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Mit Material der Agenturen


