Krieg in Nahost Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Larijani
Irans Staatsmedien vermelden den Tod von Ali Larijani. Zuvor hatten die Revolutionswächter bereits den Tod vom Anführer der Basidsch-Milizen, Gholamreza Soleimani, bestätigt. Die Liveanalyse.
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das Regime reagiert mit Gegenattacken, auch auf die Golfstaaten. Israel erwartet einen größeren Raketenangriff der Hisbollah.
- Irans Staatsmedien vermelden den Tod von Ali Larijani. Zuvor hatten die Revolutionswächter bereits den Tod des Anführers der Basidsch-Milizen, Gholamreza Soleimani, bestätigt.
- Israel will mehr Soldaten in den Libanon schicken. Deutschland und seine Partner wollen Israel dagegen von einer großen Bodenoffensive abhalten.
- US-Präsident Trump gibt derweil an, man brauche die Nato nicht. Wenige Stunden zuvor hatte sein Botschafter dort noch wortreich um Unterstützung im Irankrieg geworben.
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Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle beenden wir die Liveanalyse zum Irankrieg am 16. März. Über alle aktuellen Entwicklungen halten wir Sie nun hier im aktuellen Liveblog auf dem Laufenden.
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Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Larijani
Laut iranischen Staatsmedien ist Sicherheitschef Ali Larijni tot. Die den Revolutionswächtern nahestehende Nachrichtenagentur Fars teilte mit, dass der Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrates zum »Märyrer« geworden sei. Der Oberste Nationale Sicherheitsrat Irans, dessen Chef Larijani war, veröffentlichte eine entsprechende Erklärung zu Larijanis Tod. Die israelische Armee hatte bereits am Dienstagvormittag verkündet, dass Larijani getötet worden sei.

Ali Larijani. Foto: Omar Sanadiki/Reuters
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Leseempfehlung: Plötzlich klingen der Kanzler und sein Verteidigungsminister wie einst Schröder
Der Kanzler und der Verteidigungsminister lehnen eine deutsche Militärhilfe in der Straße von Hormus ab. Ihre Absage an Donald Trumps Hilfegesuch erinnert – mit ein paar Unterschieden – an den früheren Kanzler Gerhard Schröder, schreiben meine Kollegen Severin Weiland und Andreas Niesmann. Lesen Sie hier den Text.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Kanzler Friedrich Merz (CDU). Foto: Lisi Niesner / REUTERS
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Israels Luftwaffe greift iranische Basidsch-Milizen in Teheran an
Israels Armee bombardiert nach der Tötung des Kommandeurs der iranischen Basidsch-Einheiten, Gholamreza Soleimani, weiter Ziele dieser Miliz in Teheran. Die Luftwaffe habe in den vergangenen Stunden Mitglieder dieser paramilitärischen Einheiten angegriffen, die an mehr als zehn verschiedenen Positionen in der iranischen Hauptstadt aktiv gewesen seien, teilte das israelische Militär am Abend mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
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Irans Parlamentspräsident: Straße von Hormus wird nicht wie vor dem Krieg sein
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat dauerhafte Veränderungen für den Schiffsverkehr in der für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus angekündigt. »Die Situation in der Straße von Hormus wird nicht zu ihrem Vorkriegszustand zurückkehren«, schrieb er auf Englisch im Onlinenetzwerk X.
Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird von den iranischen Revolutionswächtern kontrolliert. Zudem beschoss Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird von den iranischen Revolutionswächtern kontrolliert. Zudem beschoss Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
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Leseempfehlung: Die lavierende Großmacht
Indien braucht Öl aus Iran, zugleich pflegt Premier Modi Kontakte mit Israel. Am liebsten würde die Regierung in Delhi neutral bleiben im Krieg in »Westasien«, wie der Nahe Osten dort genannt wird. Kann sie diesen Kurs durchhalten? Lesen Sie hier den Artikel meines Kollegen Serafin Reiber.

Indiens Premier Narendra Modi, hier als Pappaufsteller. Foto: Dibyangshu Sarkar / AFP
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Irans staatliche Medien bestätigen den Tod von Basidsch-Chef Soleimani
Die iranischen Revolutionswächter haben die Tötung von Gholamreza Soleimani, dem Chef der paramilitärischen Basidsch-Milizen, bestätigt, berichten Irans staatliche Medien. Gholamreza Soleimani sei einer »terroristischen Attacke des amerikanisch-zionistischen Feindes« zum Opfer gefallen, heißt es demnach in einem Statement der Revolutionswächter.
Weiter hätten sie erklärt: »Wir warnen die bösartigen und terroristischen Mörder dieses hochrangigen Märtyrers, dass die Basidsch niemals den Kampfeswillen des gefallenen Führers, der gefallenen Kommandeure und der zahlreichen Märtyrer des Volkes aufgeben wird.« Stattdessen werde ihr Tod »den Willen der heldenhaften iranischen Nation und aller Basidsch-Kämpfer, den Weg des Widerstands fortzusetzen, nur noch verstärken«.
Weiter hätten sie erklärt: »Wir warnen die bösartigen und terroristischen Mörder dieses hochrangigen Märtyrers, dass die Basidsch niemals den Kampfeswillen des gefallenen Führers, der gefallenen Kommandeure und der zahlreichen Märtyrer des Volkes aufgeben wird.« Stattdessen werde ihr Tod »den Willen der heldenhaften iranischen Nation und aller Basidsch-Kämpfer, den Weg des Widerstands fortzusetzen, nur noch verstärken«.

Soleimani 2019. Foto: ATTA KENARE / AFP
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Irans Atomenergieorganisation meldet Beschuss nahe dem Kernkraftwerk Buschehr
Die iranische Atomenergieorganisation (AEOI) meldet über die Plattform X, dass es im Zuge »feindlicher Angriffe« gegen 19 Uhr Ortszeit Einschläge im Gebiet von Irans Kernkraftwerk Buschehr gegeben habe. Opfer, finanzielle oder technische Schäden seien dabei nicht gemeldet worden. »Diese Handlung stellt einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht und eine ernsthafte Bedrohung für die regionale Sicherheit dar«, schreibt die AEOI.
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Netanyahu spottet über die Spekulationen, dass er tot sei
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu äußerte sich in einem Video auf der Plattform X zu den Gerüchten über seinen Tod, die aktuell in den sozialen Netzwerken kursieren. »Ja, ich lebe noch«, sagte Netanyahu zu Israels US-Botschafter, Mike Huckabee, mit dem er in dem Video zu sehen ist.
In sozialen Netzwerken werden derzeit von der Nachrichtenagentur Tasnim ausgehend Gerüchte um eine schwere Verletzung oder gar das Ableben von Netanyahu verbreitet. Demnach seien die aktuellen Aufnahmen von Netanyahu KI-generiert, in manchen von ihnen sei er den Gerüchten zufolge mit sechs Fingern an der Hand zu sehen. Netanyahu erklärte dazu, er schüttle Hände »mit fünf Fingern an jeder Hand«.
Netanyahu hatte den Gerüchten bereits zuvor in einem Video widersprochen. In sozialen Netzwerken zweifelten Nutzer jedoch auch an der Glaubwürdigkeit dieser Aufnahme. Die »Jerusalem Post« spricht von einer Desinformationskampagne iranischer Staatsmedien.
In sozialen Netzwerken werden derzeit von der Nachrichtenagentur Tasnim ausgehend Gerüchte um eine schwere Verletzung oder gar das Ableben von Netanyahu verbreitet. Demnach seien die aktuellen Aufnahmen von Netanyahu KI-generiert, in manchen von ihnen sei er den Gerüchten zufolge mit sechs Fingern an der Hand zu sehen. Netanyahu erklärte dazu, er schüttle Hände »mit fünf Fingern an jeder Hand«.
Netanyahu hatte den Gerüchten bereits zuvor in einem Video widersprochen. In sozialen Netzwerken zweifelten Nutzer jedoch auch an der Glaubwürdigkeit dieser Aufnahme. Die »Jerusalem Post« spricht von einer Desinformationskampagne iranischer Staatsmedien.
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Offenbar erneut Raketen- und Drohnenangriff auf die US-Botschaft in Bagdad
In der irakischen Hauptstadt Bagdad gab es Sicherheitskreisen zufolge erneut Angriffe auf die US-Botschaft, berichten die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP. In der Nähe der Botschaft seien Explosionen und Sirenen zu hören gewesen. Ein Augenzeuge berichtete der Agentur Reuters, dass er von seinem Balkon aus ein Feuer auf dem Gelände der Botschaft gesehen habe. Offenbar wurde es durch eine Drohne ausgelöst, wie es aus Sicherheitskreisen hieß.
Ein anderer Augenzeuge sagte, dass die Flugabwehr der Botschaft mehrere Geschosse zerstört habe. Nach Informationen von Reuters hätten zudem mindestens drei Drohnen eine diplomatische Einrichtung der USA am Flughafen angegriffen.
Ein anderer Augenzeuge sagte, dass die Flugabwehr der Botschaft mehrere Geschosse zerstört habe. Nach Informationen von Reuters hätten zudem mindestens drei Drohnen eine diplomatische Einrichtung der USA am Flughafen angegriffen.
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Selenskyj: Mehr als 200 ukrainische Militärexperten im Nahen Osten
Im Irankrieg sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über 200 ukrainische Militärexperten im Einsatz, um bei der Verteidigung gegen iranische Drohnen zu unterstützen. Das sagte Selenskyj vor dem britischen Parlament in London.
Demnach gebe es bereits ukrainische Teams in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien. Ein weiteres Team sei auf dem Weg nach Kuwait. »Das sind Militärexperten, die wissen, wie man helfen und sich gegen Drohnen wehren kann«, sagte Selenskyj.
Die Ukraine sei in der Lage, rund 2000 Abfangdrohnen pro Tag zu produzieren und könne die Hälfte dieser Menge an ihre Verbündeten liefern. »Wir wollen nicht, dass der Terror des iranischen Regimes gegen seine Nachbarn Erfolg hat«, sagte Selenskyj.
Demnach gebe es bereits ukrainische Teams in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien. Ein weiteres Team sei auf dem Weg nach Kuwait. »Das sind Militärexperten, die wissen, wie man helfen und sich gegen Drohnen wehren kann«, sagte Selenskyj.
Die Ukraine sei in der Lage, rund 2000 Abfangdrohnen pro Tag zu produzieren und könne die Hälfte dieser Menge an ihre Verbündeten liefern. »Wir wollen nicht, dass der Terror des iranischen Regimes gegen seine Nachbarn Erfolg hat«, sagte Selenskyj.

Selesnkyj mit UK-Premier Keir Starmer. Foto: Martyn Wheatley / IMAGO / i-Images
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Indischer Premier Modi über VAE: »Wir werden weiter zusammenarbeiten«
Der indische Premierminister Narendra Modi schreibt auf der Plattform X, er habe mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, telefoniert und über die Lage in der Region beraten. Modi verurteilt in seinem Post die Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate, »die zu unschuldigen Opfern und Schäden an der zivilen Infrastruktur geführt haben«.
Einig seien sich er und Al Nahyan darüber gewesen, »wie wichtig es ist, die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten«, schreibt Modi. Außerdem teilt er mit: »Wir werden weiter zusammenarbeiten, um Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region so schnell wie möglich wiederherzustellen.«
Einig seien sich er und Al Nahyan darüber gewesen, »wie wichtig es ist, die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten«, schreibt Modi. Außerdem teilt er mit: »Wir werden weiter zusammenarbeiten, um Frieden, Sicherheit und Stabilität in der Region so schnell wie möglich wiederherzustellen.«
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Wadephul rechnet nicht mit militärischer Lösung in Iran
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) rechnet nicht damit, dass es eine militärische Lösung im Irankrieg geben wird. Das sagte er bei einer Veranstaltung, die unter anderem von der »Zeit« und dem »Tagesspiegel« in Berlin organisiert wurde. Der Außenminister sprach sich für Verhandlungen aus und dafür, auch die Golfstaaten daran zu beteiligen. Zudem müsse man beginnen, »konkrete Gespräche mit Iran zu führen«.
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So zerbombt ist Iran
Es ist ein Militäreinsatz im Rekordtempo, getrieben von künstlicher Intelligenz. Allein die Amerikaner wollen in knapp zwei Wochen Krieg 6000 Ziele getroffen haben.
Besonders häufig im Visier: Teheran und der Nordwesten des Landes, die Zerstörungen sind enorm. Lesen Sie hier den SPIEGEL-Überblick in Karten und Satellitenbildern.
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Kurzanalyse: US-Dieselpreis springt über Fünf-Dollar-Marke – Trump spielt Teuerung herunter
Donald Trumps Irankrieg und die faktische Blockade der Meerenge von Hormus treiben die Kraftstoffpreise an US-Tankstellen Tag für Tag weiter nach oben.
Diesel kostet an diesem Dienstag im Landesdurchschnitt 5,04 US-Dollar je Gallone (3,79 Liter), wie aus einer Statistik des Automobilclubs AAA hervorgeht. Damit hat der Preis nun wieder die Fünf-Dollar-Marke übersprungen – so kostspielig war Diesel letztmals im Dezember 2022, während der weltweiten Energiekrise. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels hat sich dieser Kraftstoff nunmehr um 1,27 Dollar pro Gallone verteuert. Für Normalbenzin der Sorte Regular verlangen US-Tankstellen im Mittel mittlerweile 3,79 Dollar, also 73 Cent pro Gallone mehr als zu Kriegsausbruch am 28. Februar.
Gerade der besonders starke Preisanstieg beim Diesel könnte auch andere Produkte verteuern: allen voran Nahrungsmittel oder Güter mit langen Transportwegen. Schließlich benötigen sowohl Farmer als auch Trucker diesen Kraftstoff für ihre Fahrzeuge.
Diesel kostet an diesem Dienstag im Landesdurchschnitt 5,04 US-Dollar je Gallone (3,79 Liter), wie aus einer Statistik des Automobilclubs AAA hervorgeht. Damit hat der Preis nun wieder die Fünf-Dollar-Marke übersprungen – so kostspielig war Diesel letztmals im Dezember 2022, während der weltweiten Energiekrise. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels hat sich dieser Kraftstoff nunmehr um 1,27 Dollar pro Gallone verteuert. Für Normalbenzin der Sorte Regular verlangen US-Tankstellen im Mittel mittlerweile 3,79 Dollar, also 73 Cent pro Gallone mehr als zu Kriegsausbruch am 28. Februar.
Gerade der besonders starke Preisanstieg beim Diesel könnte auch andere Produkte verteuern: allen voran Nahrungsmittel oder Güter mit langen Transportwegen. Schließlich benötigen sowohl Farmer als auch Trucker diesen Kraftstoff für ihre Fahrzeuge.

Tankstellenschild in Oakland: In Kalifornien ist Sprit für US-Verhältnisse besonders teuer. Foto: Polaris/laif
Für Präsident Trump wird die Spritpreis-Inflation immer mehr zum Problem. Hatte er doch im Wahlkampf 2024 den damaligen Präsidenten Joe Biden und seine Mitbewerberin, Vizepräsident Kamala Harris, ständig wegen der Teuerung infolge der Energiekrise attackiert. Damals versprach er, die Energiepreise binnen 12 bis 18 Monaten nach Amtsantritt zu halbieren. Tatsächlich ist das Gegenteil passiert: Strom-, Gas-, Diesel- und Benzin haben sich spürbar verteuert.
Der 79-Jährige versuchte am Dienstag, die Teuerung an der Zapfsäule herunterzuspielen. Am Rande seines Treffens mit Irlands Premier Micheál Martin behauptete Trump: »Sobald dieser Krieg vorbei ist – was bald passieren wird – werden die Preise fallen wie ein Stein.« Das sieht die der Regierung unterstellte Energiebehörde EIA anders. Sie sagt voraus, dass sich die Tankstellenpreise für Diesel und Benzin nicht vor Mitte beziehungsweise Ende 2027 wieder auf dem Vorkriegsniveau einpendeln werden.
Der 79-Jährige versuchte am Dienstag, die Teuerung an der Zapfsäule herunterzuspielen. Am Rande seines Treffens mit Irlands Premier Micheál Martin behauptete Trump: »Sobald dieser Krieg vorbei ist – was bald passieren wird – werden die Preise fallen wie ein Stein.« Das sieht die der Regierung unterstellte Energiebehörde EIA anders. Sie sagt voraus, dass sich die Tankstellenpreise für Diesel und Benzin nicht vor Mitte beziehungsweise Ende 2027 wieder auf dem Vorkriegsniveau einpendeln werden.
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Libanons Präsident verurteilt Tod von drei Soldaten bei israelischen Angriffen
Nach Angaben der libanesischen Armee sind bei israelischen Angriffen drei libanesische Soldaten getötet worden. Libanons Präsident Joseph Aoun verurteilte die Angriffe scharf. Er betrachte diese Taten als eklatanten Verstoß gegen internationales und humanitäres Recht, ließ Aoun auf X mitteilen.
Das Vorgehen stehe im Widerspruch zu den Forderungen des Libanon und der internationalen Gemeinschaft, der libanesischen Armee zu ermöglichen, die staatliche Autorität auf das gesamte libanesische Territorium auszudehnen.
Die israelische Armee kündigte eine Prüfung an. Man gehe gegen die Hisbollah vor und nicht gegen die libanesischen Streitkräfte.
Das Vorgehen stehe im Widerspruch zu den Forderungen des Libanon und der internationalen Gemeinschaft, der libanesischen Armee zu ermöglichen, die staatliche Autorität auf das gesamte libanesische Territorium auszudehnen.
Die israelische Armee kündigte eine Prüfung an. Man gehe gegen die Hisbollah vor und nicht gegen die libanesischen Streitkräfte.
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Medienbericht: USA drängen Syrien zu Militäreinsatz gegen Hisbollah im Libanon
Die USA sollen Syrien dazu ermutigt haben, Truppen in den Osten des Libanons zu entsenden, um bei der Entwaffnung der Hisbollah zu helfen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf fünf Quellen. Die Regierung in Damaskus zögere jedoch, sich auf eine solche Mission einzulassen. Damaskus befürchte, in den seit Ende Februar tobenden Krieg im Nahen Osten hineingezogen zu werden und religiöse Spannungen anzuheizen.
Erstmals diskutierten US-amerikanische und syrische Vertreter die Idee bereits im vergangenen Jahr, wie die Informanten berichteten. Kurz vor oder unmittelbar nach Beginn des Krieges der USA und Israels gegen Iran am 28. Februar sei das Thema von US-Seite erneut angesprochen worden. Die heute sunnitisch-islamistisch geführte Regierung in Damaskus prüft den Angaben zufolge zwar eine grenzüberschreitende Operation, bleibt aber zurückhaltend.
Seit Anfang Februar hat Damaskus Raketeneinheiten und Tausende Soldaten an die libanesische Grenze verlegt, bezeichnet dies jedoch als reine Verteidigungsmaßnahme.
Erstmals diskutierten US-amerikanische und syrische Vertreter die Idee bereits im vergangenen Jahr, wie die Informanten berichteten. Kurz vor oder unmittelbar nach Beginn des Krieges der USA und Israels gegen Iran am 28. Februar sei das Thema von US-Seite erneut angesprochen worden. Die heute sunnitisch-islamistisch geführte Regierung in Damaskus prüft den Angaben zufolge zwar eine grenzüberschreitende Operation, bleibt aber zurückhaltend.
Seit Anfang Februar hat Damaskus Raketeneinheiten und Tausende Soldaten an die libanesische Grenze verlegt, bezeichnet dies jedoch als reine Verteidigungsmaßnahme.
Das US-Außenministerium lehnte eine Stellungnahme zu »privaten diplomatischen Gesprächen« ab. Den Insidern zufolge hat Washington jedoch grundsätzlich grünes Licht für eine Operation gegeben, um die libanesische Armee bei der Entwaffnung der Hisbollah zu unterstützen.
Damaskus zögert dem Bericht zufolge aufgrund der Gefahr iranischer Raketenangriffe und möglicher Unruhen unter der schiitischen Minderheit im eigenen Land. Dies könnte die Stabilisierungsbemühungen nach der Gewalt des vergangenen Jahres gefährden. Ein syrischer Militärvertreter sagte Reuters zufolge, es gebe noch keine endgültige Entscheidung, die Option eines Eingreifens im Falle einer Eskalation zwischen dem libanesischen Staat und der Hisbollah bleibe jedoch auf dem Tisch.
Eine syrische Intervention im Libanon wäre historisch belastet. Unter der Assad-Dynastie dominierte Syrien den Nachbarstaat jahrzehntelang militärisch und politisch, bis die Truppen 2005 abzogen. Ein erneutes Eingreifen könnte die konfessionellen Spannungen in beiden Ländern verschärfen.
Damaskus zögert dem Bericht zufolge aufgrund der Gefahr iranischer Raketenangriffe und möglicher Unruhen unter der schiitischen Minderheit im eigenen Land. Dies könnte die Stabilisierungsbemühungen nach der Gewalt des vergangenen Jahres gefährden. Ein syrischer Militärvertreter sagte Reuters zufolge, es gebe noch keine endgültige Entscheidung, die Option eines Eingreifens im Falle einer Eskalation zwischen dem libanesischen Staat und der Hisbollah bleibe jedoch auf dem Tisch.
Eine syrische Intervention im Libanon wäre historisch belastet. Unter der Assad-Dynastie dominierte Syrien den Nachbarstaat jahrzehntelang militärisch und politisch, bis die Truppen 2005 abzogen. Ein erneutes Eingreifen könnte die konfessionellen Spannungen in beiden Ländern verschärfen.
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Israel bereitet sich auf größeren Raketenangriff der Hisbollah vor
Der Libanon und Israel greifen sich weiter an. Das israelische Militär warnt Israels Bevölkerung vor großflächigen Raketenangriffen aus Beirut, das berichtet unter anderem das israelische Nachrichtenportal »ynet«. Das Militär habe Hinweise auf Vorbereitungen für den Angriff und werde die Menschen rechtzeitig informieren.
Zuvor wurden aus dem Libanon bereits Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. In mehreren Orten, darunter Kirjat Schmona und Naharija, heulten Warnsirenen. Berichte über Verletzte gab es laut dem Rettungsdienst Magen David Adom nicht.
Bei einer israelischen Luftattacke auf die Flughafenstraße in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist derweil nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet und neun weitere verletzt worden. Auch im Süden des Landes wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mehrere Angriffe gemeldet.
Zuvor wurden aus dem Libanon bereits Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. In mehreren Orten, darunter Kirjat Schmona und Naharija, heulten Warnsirenen. Berichte über Verletzte gab es laut dem Rettungsdienst Magen David Adom nicht.
Bei einer israelischen Luftattacke auf die Flughafenstraße in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist derweil nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Mensch getötet und neun weitere verletzt worden. Auch im Süden des Landes wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mehrere Angriffe gemeldet.

Aufräumarbeiten in Beirut nach einem israelischen Luftanschlag. Foto: AFP
Die israelische Armee veröffentlichte unterdessen erneut einen Warnaufruf für Einwohner des Südlibanons. Sie wurden aufgerufen, sich in Gebiete nördlich des Saharani-Flusses zu begeben, etwa 40 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. Die Aktivitäten der libanesischen Hisbollah-Miliz seien der Grund für Einsätze der Armee im Süden des Libanons, hieß es in der Mitteilung.
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Analyse: Trumps Absage in Widerspruch zu Trump-Vertrautem
Für die Europäer kommen die wütenden Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, er brauche keine militärische Hilfe der Nato-Mitglieder mehr bei der Absicherung der Straße von Hormus, überraschend. Denn nur wenige Stunden zuvor, am frühen Dienstagvormittag, hatte der US-Botschafter im Nato-Hauptquartier in Brüssel noch wortreich um die militärische Unterstützung von einzelnen Mitgliedern geworben.
Nach SPIEGEL-Informationen drängte Matthew Whitaker, der als Trump-Vertrauter gilt, bei einer spontanen Sitzung des Nordatlantikrats die Botschafter der Nato-Staaten zur Mithilfe: Jedes Mitglied sei aufgerufen, sich an einer Militärmission zur Absicherung der Meerenge im Süden des Persischen Golfs zu beteiligen. Jeder Nato-Partner, der die militärischen Mittel habe, solle nun schnell entscheiden, so Whitakter. Damit machte der US-Gesandte klar, dass die US-Regierung die Nato als Bündnis nicht in der Pflicht sieht, wohl aber die einzelnen Mitglieder.
Nach SPIEGEL-Informationen drängte Matthew Whitaker, der als Trump-Vertrauter gilt, bei einer spontanen Sitzung des Nordatlantikrats die Botschafter der Nato-Staaten zur Mithilfe: Jedes Mitglied sei aufgerufen, sich an einer Militärmission zur Absicherung der Meerenge im Süden des Persischen Golfs zu beteiligen. Jeder Nato-Partner, der die militärischen Mittel habe, solle nun schnell entscheiden, so Whitakter. Damit machte der US-Gesandte klar, dass die US-Regierung die Nato als Bündnis nicht in der Pflicht sieht, wohl aber die einzelnen Mitglieder.

Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP
In Brüssel hieß es, Whitaker habe bei seinen Einlassungen die scharfen Drohungen seines Präsidenten ausdrücklich nicht wiederholt. Trump hatte Anfang der Woche in der »Financial Times« gesagt, wenn sich die Nato-Staaten nicht an der Absicherung beteiligten, sei dies »sehr schlecht für die Zukunft der Nato«. Auch wenn Trumps Aussagen nicht immer leicht zu decodieren sind, wurde sie zumindest in Berlin als Drohung verstanden, dass sich die USA aus dem Bündnis zurückziehen könnten, wenn die Europäer sich nicht an einer Mission in der Straße von Hormus beteiligen. Die Bundesregierung lehnt dies bisher ab. Genauso wie weitere Nato-Partner.
Trump: Nato macht »törichten Fehler«
US-Präsident Donald Trump hat die Nato-Länder scharf für die ausbleibende Hilfe bei der Absicherung der Straße von Hormus kritisiert. Die Haltung der Verbündeten sei »ziemlich schockierend«, sagte Trump am Dienstag im Oval Office in Washington. »Ich denke, die Nato macht einen sehr törichten Fehler«, fügte er hinzu.
Er betonte jedoch auch, dass die USA gar nicht auf Hilfe angewiesen seien, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt offenzuhalten. Kurz zuvor hatte Trump noch um Unterstützung gebeten.
Im Oval Office bedankte er sich nun jedoch für die Hilfe von Katar, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.
Er betonte jedoch auch, dass die USA gar nicht auf Hilfe angewiesen seien, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt offenzuhalten. Kurz zuvor hatte Trump noch um Unterstützung gebeten.
Im Oval Office bedankte er sich nun jedoch für die Hilfe von Katar, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.
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Warum die US-Marine an der Straße von Hormus scheitern dürfte
Felsen, Raketen und Kanonen: Die Straße von Hormus ist momentan der gefährlichste Ort für die internationale Schifffahrt. Die Trump-Regierung erwägt offenbar, mit Kriegsschiffen das Nadelöhr zu sichern, durch das in Friedenszeiten 20 Prozent des internationalen Ölhandels fließt. Lesen Sie hier, warum SPIEGEL-Militärexperte Oliver Imhof die Mission für fast unmöglich hält.

US-Zerstörer und ein amphibisches Angriffsschiff: Seeminen sind die größte Gefahr . Foto: Ryre Arciaga / Petty Officer 1st Class Ryre Arciaga / DVIDS / dpa
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Trump: Nato macht »törichten Fehler«
US-Präsident Donald Trump hat die Nato-Länder scharf für die ausbleibende Hilfe bei der Absicherung der Straße von Hormus kritisiert. Die Haltung der Verbündeten sei »ziemlich schockierend«, sagte Trump am Dienstag im Oval Office in Washington. »Ich denke, die Nato macht einen sehr törichten Fehler«, fügte er hinzu.
Er betonte jedoch auch, dass die USA gar nicht auf Hilfe angewiesen seien, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt offenzuhalten. Kurz zuvor hatte Trump noch um Unterstützung gebeten.
Im Oval Office bedankte er sich nun jedoch für die Hilfe von Katar, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.
Er betonte jedoch auch, dass die USA gar nicht auf Hilfe angewiesen seien, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt offenzuhalten. Kurz zuvor hatte Trump noch um Unterstützung gebeten.
Im Oval Office bedankte er sich nun jedoch für die Hilfe von Katar, Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain.
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Trump: »Wir brauchen die Hilfe der Nato-Staaten nicht mehr«
In einem Post auf seiner Plattform Truth Social kritisiert US-Präsident Donald Trump die Nato-Staaten dafür, dass sie sich nicht militärisch im Krieg gegen Iran beteiligen wollen. Er habe die Nato immer als »Einbahnstraße« betrachtet. Aufgrund der »militärischen Erfolge«, die die USA bisher erzielt hätten, brauchten oder wünschten sie die Unterstützung der Nato-Länder jedoch nicht mehr, schreibt Trump. Gleiches gelte für Japan, Australien oder Südkorea.
In seinem Post schreibt er weiter: »Tatsächlich, als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, dem mit Abstand mächtigsten Land der Welt, BRAUCHEN WIR DIE HILFE VON NIEMANDEM!«
In seinem Post schreibt er weiter: »Tatsächlich, als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, dem mit Abstand mächtigsten Land der Welt, BRAUCHEN WIR DIE HILFE VON NIEMANDEM!«

US-Präsident Donald Trump. Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP
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Macron: »Wir sind keine Konfliktpartei«
Frankreich wird sich Präsident Emmanuel Macron zufolge in der aktuellen Lage keinesfalls an militärischen Einsätzen zur Öffnung der Straße von Hormus beteiligen. »Wir sind keine Konfliktpartei«, sagt Macron zu Beginn einer Kabinettssitzung. Paris arbeite jedoch weiter an der Vorbereitung einer Koalition, die nach dem Ende der Feindseligkeiten die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten soll.

Foto: Benoit Tessier / Reuters
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Analyse: Umgang mit Iran-Spielen Armutszeugnis für Fifa
Es könnte der Kompromiss sein, der am Ende auch der Fifa als Veranstalter zupasskommt und alle Beteiligten das Gesicht wahren lässt: Das iranische Fußballteam würde seine Vorrundenpartien nicht, wie bisher vorgesehen, in den USA bestreiten, sondern in Mexiko, quasi auf neutralem Boden. Die Pikanterie, dass die Mannschaft eines Staates zu einer Fußball-WM ins Land des Kriegsgegners anreist, wäre damit zunächst vermieden.
Bisher ziert sich der Weltverband noch, diesem Wunsch Irans nachzugeben. Aber so, wie die Fifa gestrickt ist, nämlich alles zu tun, um sein Premiumprodukt WM einigermaßen störungsfrei und damit kommerziell erfolgreich über die Bühne zu bringen, kann man sich gut vorstellen, dass ihr Boss Gianni Infantino dies akzeptieren wird. Das ist logistisch alles ein bisschen kompliziert, es müssten dann Spielpläne an neue Spielstätten angepasst werden, aber noch ist Zeit genug, das hinzubiegen. Und der Fifa würde die Peinlichkeit entgehen, ein qualifiziertes Team entweder ausschließen zu müssen oder für Ersatz zu sorgen, wenn Iran von sich aus verzichtet.
Dass dieser Vorschlag von iranischer Seite kommt und nicht vom Veranstalter Fifa, ist für den Weltverband schon blamabel genug. Der müsste schließlich dafür sorgen, den Ablauf eines solchen Turniers für alle Beteiligten zu gewährleisten. Aber Infantino hat den Verband dermaßen in die Abhängigkeit des US-Präsidenten gesteuert, dass er offenbar gar nicht mehr in der Lage ist, unabhängig auf solche neuen Situationen zu reagieren. Von Infantino kamen bisher immer nur Beschwichtigungen, Abwiegeln, es ist ein echtes Armutszeugnis.
Es gäbe bei all dem nur noch ein Problem: Wenn Irans Team so erfolgreich ist, dass es die Gruppenphase übersteht. Dann rückte es in die K.-o.-Phase weiter – und die würde dann doch in den USA ausgetragen.
Iran fordert Fifa zur Verlegung der iranischen WM-Spiele auf
Irans Botschafter in Mexiko hat die Fifa aufgerufen, die Spiele der iranischen Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-WM im Sommer in Nordamerika nach Mexiko zu verlegen. Bislang sind alle Gruppenspiele der iranischen Mannschaft in den USA geplant.
Die Botschaft veröffentlichte ein Statement des Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj. Darin heißt es, dass Iran seine Gruppenspiele nach Mexiko verlegen wolle, um die Sicherheit der Spieler und Offiziellen zu gewährleisten. »Da Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir sicherlich nicht nach Amerika reisen«, heißt es in der Erklärung. »Wir verhandeln derzeit mit der Fifa darüber, die Spiele Irans bei der Weltmeisterschaft in Mexiko auszutragen.«
Die Botschaft veröffentlichte ein Statement des Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj. Darin heißt es, dass Iran seine Gruppenspiele nach Mexiko verlegen wolle, um die Sicherheit der Spieler und Offiziellen zu gewährleisten. »Da Trump ausdrücklich erklärt hat, dass er die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten kann, werden wir sicherlich nicht nach Amerika reisen«, heißt es in der Erklärung. »Wir verhandeln derzeit mit der Fifa darüber, die Spiele Irans bei der Weltmeisterschaft in Mexiko auszutragen.«

Irans Nationalmannschaft 2025 in Teheran. Foto: AFP
US-Präsident Donald Trump hatte vor einigen Tag auf seiner Plattform Truth Social gepostet, dass Irans Mannschaft bei der WM willkommen sei, »aber ich halte es wirklich nicht für angemessen, dass sie dort teilnimmt – im Interesse ihres eigenen Lebens und ihrer Sicherheit.«
Die Fifa hat sich zu dem Statement bisher nicht geäußert. Eine Verlegung der Spiele wäre weniger als drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft beispiellos.
Die Fifa hat sich zu dem Statement bisher nicht geäußert. Eine Verlegung der Spiele wäre weniger als drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft beispiellos.
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Mit Material der Agenturen





