Krieg in Nahost Netanyahu ordnet Ausweitung der »Sicherheitszone« im Südlibanon an
Israel will noch mehr Gebiete im Südlibanon besetzen. Derweil hat Iran der US-Luftwaffe einen empfindlichen Schlag versetzt. Und: Das Pentagon bereitet offenbar eine wochenlange Bodenoperation vor. Die Liveanalyse vom Sonntag.
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Israels Premier Benjamin Netanyahu kündigt an, die Armee werde im Südlibanon noch mehr Gebiete besetzen.
- Die »Washington Post« berichtet, dass sich das Pentagon auf wochenlange Bodenoperationen in Iran vorbereitet. Unklar ist dem Bericht zufolge, ob US-Präsident Trump dem zustimmt.
- Teheran warnt die USA, diese Pläne tatsächlich in die Tat umzusetzen.
- Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags bewerten die Angriffe der USA und Israel gegen Iran als Völkerrechtsverstoß.
- Israel greift derweil weiter Ziele in Iran und im Libanon an. Das Regime in Teheran reagiert mit Gegenangriffen.
- Auch die von Iran unterstützte Huthi-Miliz attackiert Israel mit Drohnen und Raketen. Es sind die ersten Angriffe seit Beginn des aktuellen Kriegs.
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- SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft
- Amphibisches Kriegsschiff der USA auf dem Weg ins Kriegsgebiet: Was kann die USS »Tripoli«?
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Liebe Leserinnen und Leser,
wir beenden unsere Liveanalyse vom Sonntag an dieser Stelle. Über alle weiteren aktuellen Entwicklungen in Nahost halten wir Sie nun hier auf dem Laufenden.
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IAEA meldet schwere Beschädigung an Atomanlage in Khondab
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat Satellitenbilder und Installationsdaten der Atomanlage im iranischen Khondab ausgewertet.
»Die Schwerwasserproduktionsanlage, die laut iranischen Angaben am 27. März angegriffen wurde, ist schwer beschädigt und außer Betrieb«, hieß es in einem Beitrag der IAEA auf X. Die Anlage enthalte allerdings »kein deklariertes nukleares Material«.
Der Schwerwasser-Forschungsreaktor nahe der Stadt Arak war bereits im Vorjahr bei einem US-israelischen Angriff getroffen worden. Damals hatte die IAEA klargestellt, dass an dem Reaktor noch gebaut worden und deshalb dort kein Nuklearmaterial vorhanden sei.
»Die Schwerwasserproduktionsanlage, die laut iranischen Angaben am 27. März angegriffen wurde, ist schwer beschädigt und außer Betrieb«, hieß es in einem Beitrag der IAEA auf X. Die Anlage enthalte allerdings »kein deklariertes nukleares Material«.
Der Schwerwasser-Forschungsreaktor nahe der Stadt Arak war bereits im Vorjahr bei einem US-israelischen Angriff getroffen worden. Damals hatte die IAEA klargestellt, dass an dem Reaktor noch gebaut worden und deshalb dort kein Nuklearmaterial vorhanden sei.
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Selenskyj bietet Unterstützung bei Abwehr von Raketen- und Drohnenangriffen an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist heute zu einem Besuch in Jordanien eingetroffen. Bei einem Treffen mit König Abdullah sei unter anderem über eine mögliche Sicherheitspartnerschaft zur Abwehr von Raketen- und Drohnenangriffen gesprochen worden, teilte Selenskyj auf X mit.
Angesichts des Irankriegs biete die Ukraine Expertise in der Luftverteidigung an, so der Präsident weiter. »Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es ohne ein einheitliches System schlicht unmöglich ist, einen umfassenden Schutz für Menschen und kritische Infrastruktur aufzubauen«, erklärte er. Die Ukraine verfüge über ein solches System, da sie seit Jahren gezwungen sei, »uns gegen die ständigen russischen Angriffe, darunter auch solche mit iranischen Drohnen, zu verteidigen.«
Angesichts des Irankriegs biete die Ukraine Expertise in der Luftverteidigung an, so der Präsident weiter. »Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es ohne ein einheitliches System schlicht unmöglich ist, einen umfassenden Schutz für Menschen und kritische Infrastruktur aufzubauen«, erklärte er. Die Ukraine verfüge über ein solches System, da sie seit Jahren gezwungen sei, »uns gegen die ständigen russischen Angriffe, darunter auch solche mit iranischen Drohnen, zu verteidigen.«
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Roter Halbmond meldet mehr als 100.000 beschädigte zivile Einrichtungen in Iran
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen in Iran sind nach jüngsten Angaben des Roten Halbmonds mehr als 100.000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Allein in der Hauptstadt Teheran wurden demnach fast 40.000 Wohngebäude und Geschäftseinheiten getroffen.
Zudem seien in den vergangenen vier Wochen rund 600 Schulen und fast 300 Gesundheitszentren angegriffen worden, teilte der Rote Halbmond auf X mit. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht verifizieren.
Zudem seien in den vergangenen vier Wochen rund 600 Schulen und fast 300 Gesundheitszentren angegriffen worden, teilte der Rote Halbmond auf X mit. Die Angaben lassen sich unabhängig nicht verifizieren.
Zur Zahl der Todesopfer gibt es keine aktuellen Angaben. Das iranische Gesundheitsministerium teilte Anfang der Woche mit, dass seit Kriegsbeginn am 28. Februar dieses Jahres mehr als 1900 Menschen getötet worden seien, darunter 240 Frauen und über 200 Kinder. In derselben Zeitspanne seien zudem mehr als 24.800 Menschen verletzt worden.
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Pakistan will »in den kommenden Tagen« Vermittlungsgespräche ausrichten
Pakistan hat sich bereit erklärt, in den kommenden Tagen Gespräche zwischen den USA und Iran auszurichten. Das teilte der pakistanische Außenminister, Ishaq Dar, in einer Fernsehansprache mit. »Pakistan wird es als Ehre empfinden, in den kommenden Tagen bedeutsame Gespräche zwischen den beiden Seiten auszurichten und zu ermöglichen, um eine umfassende und dauerhafte Beilegung des andauernden Konflikts zu erreichen«, sagte Dar.
Sein Land sei sehr erfreut darüber, dass sowohl Iran als auch die USA ihr Vertrauen in Pakistan als Vermittler bei diesen Gesprächen zum Ausdruck gebracht hätten, so der Minister weiter. Auch China unterstützte die anhaltende pakistanische Initiative, Gespräche zwischen Iran und den USA zu veranstalten, hieß es weiter.
Zuvor hatte Dar die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu Gesprächen über den Irankrieg in Islamabad empfangen. Dazu hieß es von Dar, man habe sehr ausführlich über die aktuelle Lage in der Region gesprochen und mögliche Wege zu einem baldigen und dauerhaften Ende des Krieges erörtert.
Sein Land sei sehr erfreut darüber, dass sowohl Iran als auch die USA ihr Vertrauen in Pakistan als Vermittler bei diesen Gesprächen zum Ausdruck gebracht hätten, so der Minister weiter. Auch China unterstützte die anhaltende pakistanische Initiative, Gespräche zwischen Iran und den USA zu veranstalten, hieß es weiter.
Zuvor hatte Dar die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu Gesprächen über den Irankrieg in Islamabad empfangen. Dazu hieß es von Dar, man habe sehr ausführlich über die aktuelle Lage in der Region gesprochen und mögliche Wege zu einem baldigen und dauerhaften Ende des Krieges erörtert.
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Berichte über Stromausfälle in Teheran und anderen Städten
In Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran und in der Provinz Alborz ist es nach Angriffen auf die Infrastruktur zu Stromausfällen gekommen, wie iranische Staatsmedien unter Berufung auf das iranische Energieministerium berichteten. Raketensplitter trafen demnach einen Teil des Stromnetzes in der Provinz Alborz und verursachten Stromausfälle in mehreren Gebieten Teherans und der Stadt Karadsch. Die Behörden arbeiteten an der Wiederherstellung der Stromversorgung, wie staatliche Medien berichteten.
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Khamenei bedankt sich offenbar bei irakischem Volk für Unterstützung
Irans staatliche Medien haben eine Botschaft des neuen Obersten Führers, Ajatollah Mojtaba Khamenei, verbreitet. Übereinstimmenden Berichten zufolge bedankt sich Khamenei darin beim irakischen Volk und der dortigen religiösen Führung für die Unterstützung Irans »angesichts der Aggression«. In den Berichten wird nicht erläutert, auf welchem Weg die Botschaft übermittelt wurde.
Khamenei war zum Nachfolger seines Vaters ernannt worden, nachdem dieser zu Beginn des Kriegs vor einem Monat getötet worden war. Er soll allerdings selbst verletzt worden sein. In der Öffentlichkeit ist er seit seiner Ernennung nicht in Erscheinung getreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand schürt.
Khamenei war zum Nachfolger seines Vaters ernannt worden, nachdem dieser zu Beginn des Kriegs vor einem Monat getötet worden war. Er soll allerdings selbst verletzt worden sein. In der Öffentlichkeit ist er seit seiner Ernennung nicht in Erscheinung getreten, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand schürt.
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US-Botschaft ruft US-Bürger erneut zur sofortigen Ausreise aus dem Irak auf
Amerikanische und israelische Hochschuleinrichtungen in Nahost rücken ins Visier der iranischen Revolutionswächter: Sie drohten in der Nacht mit Angriffen auf die Bildungseinrichtungen – als Vergeltungsmaßnahmen, nachdem Universitäten in der Hauptstadt Teheran mutmaßlich von US-israelischen Luftangriffen getroffen wurden. Nun hat die US-Botschaft in Bagdad alle US-Bürgerinnen und -Bürger, die sich noch im Irak aufhalten, aufgefordert, umgehend das Land zu verlassen.
In einer Mitteilung heißt es, »Iran und seine verbündeten Terrormilizen planen möglicherweise Angriffe auf die amerikanischen Universitäten in Bagdad, Sulaimanija und Dohuk sowie auf weitere Universitäten, die als mit den USA verbunden gelten.« Die irakische Regierung habe Terroranschläge gegen die USA und andere Länder der Region von irakischem Territorium aus nicht verhindert, daher sollten »US-Bürger den Irak umgehend verlassen«, so die Empfehlung. Bereits seit Anfang März rät die US-Regierung von Reisen nach Irak ab und fordert Staatsangehörige im Land zur Ausreise auf.
Laut der Mitteilung sollen die US-Vertretungen im Irak zunächst weiter geöffnet bleiben, um US-Bürgerinnen und -Bürger im Irak zu unterstützen. Allerdings: »Aufgrund der anhaltenden Gefahr durch Raketen, Drohnen und Geschosse im irakischen Luftraum wird dringend davon abgeraten, die Botschaft in Bagdad oder das Generalkonsulat in Erbil aufzusuchen.«
In einer Mitteilung heißt es, »Iran und seine verbündeten Terrormilizen planen möglicherweise Angriffe auf die amerikanischen Universitäten in Bagdad, Sulaimanija und Dohuk sowie auf weitere Universitäten, die als mit den USA verbunden gelten.« Die irakische Regierung habe Terroranschläge gegen die USA und andere Länder der Region von irakischem Territorium aus nicht verhindert, daher sollten »US-Bürger den Irak umgehend verlassen«, so die Empfehlung. Bereits seit Anfang März rät die US-Regierung von Reisen nach Irak ab und fordert Staatsangehörige im Land zur Ausreise auf.
Laut der Mitteilung sollen die US-Vertretungen im Irak zunächst weiter geöffnet bleiben, um US-Bürgerinnen und -Bürger im Irak zu unterstützen. Allerdings: »Aufgrund der anhaltenden Gefahr durch Raketen, Drohnen und Geschosse im irakischen Luftraum wird dringend davon abgeraten, die Botschaft in Bagdad oder das Generalkonsulat in Erbil aufzusuchen.«
Iran droht mit Angriffen auf israelische und US-Universitäten in der Golfregion
Die iranischen Revolutionswächter drohen mit Angriffen auf amerikanische und israelische Hochschuleinrichtungen in der Golfregion: Sie würden Ziel iranischer Vergeltungsmaßnahmen, nachdem Universitäten in der Hauptstadt Teheran mutmaßlich von US-israelischen Luftangriffen getroffen wurden. »Wenn die US-Regierung möchte, dass ihre Universitäten in der Region verschont bleiben, muss sie in einer offiziellen Erklärung bis Montagmittag um 12 Uhr die Bombardierung der (iranischen) Universitäten verurteilen«, erklärten die Revolutionswächter in iranischen Medien.
Alle »Mitarbeiter, Professoren und Studenten amerikanischer Universitäten in der Region« sowie Anwohner der dortigen Campusgelände sollten sich mindestens einen Kilometer von den Universitäten entfernen, hieß es in der Erklärung weiter.
Alle »Mitarbeiter, Professoren und Studenten amerikanischer Universitäten in der Region« sowie Anwohner der dortigen Campusgelände sollten sich mindestens einen Kilometer von den Universitäten entfernen, hieß es in der Erklärung weiter.
Bei Luftangriffen auf Teheran in der Nacht von Freitag auf Samstag war Medienberichten zufolge unter anderem die dortige technische Universität getroffen worden. Gebäude seien beschädigt worden, es habe jedoch keine Opfer gegeben.
Mehrere US-Universitäten haben regionale Zweigstellen in der Golfregion, darunter die Texas A&M University in Katar und die New York University in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Mehrere US-Universitäten haben regionale Zweigstellen in der Golfregion, darunter die Texas A&M University in Katar und die New York University in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Texas A&M University in Katar (2011). Foto: Osama Faisal / AP
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Mehrere Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Südisrael
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind rund um die Wüstenstadt Beer Scheva im Süden des Landes mehrere Menschen verletzt worden. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldete am Nachmittag (Ortszeit) elf Verletzte durch von Druckwellen umher geschleuderte Gegenstände. Im Süden Israels gab es mehrfach Raketenalarm, in vielen Gegenden heulten Sirenen.
Nach einem Raketenangriff ebenfalls am Nachmittag (Ortszeit) brach außerhalb von Beer Scheva zudem ein großer Brand in einer Chemiefabrik aus. Kurzzeitig bestand die Sorge, dass bei dem Brand gefährliche Stoffe austreten und eine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Das israelische Umweltministerium gab jedoch nach Untersuchungen Entwarnung. Mehr dazu lesen Sie hier:
Nach einem Raketenangriff ebenfalls am Nachmittag (Ortszeit) brach außerhalb von Beer Scheva zudem ein großer Brand in einer Chemiefabrik aus. Kurzzeitig bestand die Sorge, dass bei dem Brand gefährliche Stoffe austreten und eine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Das israelische Umweltministerium gab jedoch nach Untersuchungen Entwarnung. Mehr dazu lesen Sie hier:
Bericht: Israelisches Chemiewerk bei iranischem Raketenangriff getroffen
Nach einem iranischen Raketenangriff ist in einem Industriegebiet im Süden Israels offenbar ein Feuer ausgebrochen. Der Pflanzenschutzmittel-Hersteller Adama teilte nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit, das dortige Werk sei entweder von einer iranischen Rakete oder von Trümmern eines abgefangenen Geschosses getroffen worden. Berichte über Verletzte gibt es dem Unternehmen zufolge nicht, das Ausmaß der Schäden sei unklar. Die israelische Feuerwehr ist nach eigenen Angaben im Einsatz.
Bilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigten Feuer und eine große, schwarze Rauchwolke über einer Industrieanlage, bei der es sich um das betroffene Werk handeln soll.
Bilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigten Feuer und eine große, schwarze Rauchwolke über einer Industrieanlage, bei der es sich um das betroffene Werk handeln soll.
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Israelische Polizisten verweigern Kardinal Zutritt zur Grabeskirche in Jerusalem
Am heutigen Palmsonntag ist es in der Grabeskirche in Jerusalem zu einem Eklat gekommen: Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der höchste Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land, wurde daran gehindert, dort die Messe zu feiern. Hintergrund sind der Irankrieg und mit ihm verbundene Sicherheitsbedenken. Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem bezeichnete den Vorgang als »schwerwiegenden Präzedenzfall«. Mehr dazu lesen Sie hier.
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Iran will Verkehr in der Straße von Hormus grundlegend neu regeln
Das System zur Regelung der Straße von Hormus am Persischen Golf soll nach Angaben des iranischen Vizepräsidenten Mohammed-Reza Aref grundlegend verändert werden. »Das Regime der Straße von Hormus wird nicht mehr so sein wie früher«, schrieb Aref auf der Plattform X. Iran wolle die »kriegerischen Errungenschaften« in der Region in einen »dauerhaften wirtschaftlichen Vorteil« für das Land umwandeln. Er fügte hinzu, das ursprüngliche Ziel der Gegner – einen politischen Wechsel in Iran herbeizuführen – habe lediglich zu einem »Regimewechsel in Hormus« geführt.
Nach iranischen Angaben dürfen künftig nur noch jene Schiffe die Straße von Hormus passieren, deren Eigentümer nicht am Krieg gegen Iran beteiligt sind. Schiffe, die Staaten oder Akteuren zugerechnet werden, die Teheran als Unterstützer des Krieges betrachtet, werden demnach von der Durchfahrt ausgeschlossen. Zudem plant das iranische Parlament ein Gesetz, das ein Mautsystem für die Meerenge einführen soll. Demnach müssten Schiffe künftig Gebühren für die Passage entrichten.
Mehr zu Irans Plänen für die Straße von Hormus lesen Sie hier im Hintergrundstück meiner Kollegen Claus Hecking und Klaas Neumann: Millionenmaut an Straße von Hormus – Iran kassiert und provoziert
Nach iranischen Angaben dürfen künftig nur noch jene Schiffe die Straße von Hormus passieren, deren Eigentümer nicht am Krieg gegen Iran beteiligt sind. Schiffe, die Staaten oder Akteuren zugerechnet werden, die Teheran als Unterstützer des Krieges betrachtet, werden demnach von der Durchfahrt ausgeschlossen. Zudem plant das iranische Parlament ein Gesetz, das ein Mautsystem für die Meerenge einführen soll. Demnach müssten Schiffe künftig Gebühren für die Passage entrichten.
Mehr zu Irans Plänen für die Straße von Hormus lesen Sie hier im Hintergrundstück meiner Kollegen Claus Hecking und Klaas Neumann: Millionenmaut an Straße von Hormus – Iran kassiert und provoziert
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Netanyahu ordnet Ausweitung der »Sicherheitszone« im Südlibanon an
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat das Militär angewiesen, die »Sicherheitszone im Libanon weiter auszudehnen«. In einer Videobotschaft sagte Netanyahu: »Wir sind entschlossen, die Lage im Norden grundlegend zu verändern.« Der Libanon ist Israels nördlicher Nachbar.
Trotz der bisherigen Erfolge habe die Hisbollah-Miliz weiterhin die Fähigkeit, Raketen auf Israel abzuschießen, so der Premier weiter. Welche Gebiete genau betroffen sein sollen, sagte er nicht.
Trotz der bisherigen Erfolge habe die Hisbollah-Miliz weiterhin die Fähigkeit, Raketen auf Israel abzuschießen, so der Premier weiter. Welche Gebiete genau betroffen sein sollen, sagte er nicht.

Benjamin Netanyahu spricht auf einer Pressekonferenz am 19. März. Foto: Ronen Zvulun/Pool Reuters/dpa
Israel hatte Anfang März alle Zivilisten, die südlich des Litani-Flusses wohnen, aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und nördlich des Flusses zu gehen. Die israelische Armee rückt seitdem in Richtung des Flusses vor. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz will die Armee im Libanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen. Viele Libanesen befürchten eine groß angelegte Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden ihres Landes. Israel hatte den südlichen Libanon bis zum Jahr 2000 rund 18 Jahre lang besetzt.
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Bericht: Israelisches Chemiewerk bei iranischem Raketenangriff getroffen
Nach einem iranischen Raketenangriff ist in einem Industriegebiet im Süden Israels offenbar ein Feuer ausgebrochen. Der Pflanzenschutzmittel-Hersteller Adama teilte nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit, das dortige Werk sei entweder von einer iranischen Rakete oder von Trümmern eines abgefangenen Geschosses getroffen worden. Berichte über Verletzte gibt es dem Unternehmen zufolge nicht, das Ausmaß der Schäden sei unklar. Die israelische Feuerwehr ist nach eigenen Angaben im Einsatz.
Bilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigten Feuer und eine große, schwarze Rauchwolke über einer Industrieanlage, bei der es sich um das betroffene Werk handeln soll.
Bilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigten Feuer und eine große, schwarze Rauchwolke über einer Industrieanlage, bei der es sich um das betroffene Werk handeln soll.
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Bahrain verhängt Nachtfahrverbot für Schiffe
Angesichts fortdauernder Attacken aus Iran hat der Golfstaat Bahrain ein nächtliches Fahrverbot für Schiffe verhängt. Das Fahrverbot gelte von 18 Uhr abends bis 4 Uhr morgens, »um die Sicherheit für die Seeleute angesichts der iranischen Aggression zu erhöhen«, hieß es in einer Erklärung des bahrainischen Innenministeriums, aus der die Nachrichtenagentur AFP zitiert.
Zuletzt waren in Bahrain zwei Mitarbeiter eines Aluminiumwerks bei Luftangriffen verletzt worden. Das Königreich liegt am Persischen Golf unweit der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus, die Teheran weitgehend blockiert.
Zuletzt waren in Bahrain zwei Mitarbeiter eines Aluminiumwerks bei Luftangriffen verletzt worden. Das Königreich liegt am Persischen Golf unweit der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus, die Teheran weitgehend blockiert.
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Wegen Irankriegs: Australier dürfen öffentliche Verkehrsmittel in zwei Bundesstaaten kostenlos nutzen
Auch in Australien sind die Benzinpreise rapide gestiegen. Als Reaktion darauf bieten die Bundesstaaten Victoria und Tasmanien nun bis zum 1. Juli die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel an. »Wir wissen, dass die steigenden Benzinpreise das Familienbudget belasten und haben deshalb entschlossene Maßnahmen ergriffen, um die Tasmanier zu schützen«, sagte der tasmanische Premierminister Jeremy Rockliff.
Die Premierministerin von Victoria, Jacinta Allan, sagte, der Schritt werde nicht alle Probleme lösen. »Aber es ist ein sofortiger Schritt, um den Menschen in Victoria jetzt zu helfen, während wir weiter an neuen Lösungen arbeiten, um das Leben in Victoria erschwinglicher zu machen.«
Die Premierministerin von Victoria, Jacinta Allan, sagte, der Schritt werde nicht alle Probleme lösen. »Aber es ist ein sofortiger Schritt, um den Menschen in Victoria jetzt zu helfen, während wir weiter an neuen Lösungen arbeiten, um das Leben in Victoria erschwinglicher zu machen.«
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Golfstaaten melden weitere Angriffe
Die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere regionale Nachbarn am Golf stehen weiter unter Beschuss durch Iran. Die Flugabwehr habe heute 16 Raketen und 42 Drohnen abgefangen, meldete das emiratische Verteidigungsministerium. Seit Beginn des Kriegs vor vier Wochen habe das Land iranische Angriffe mit mehr als 410 Raketen, 1900 Drohnen und 15 Marschflugkörpern abgewehrt. Bisher wurden elf Menschen getötet, darunter zwei Soldaten, und rund 180 weitere verletzt.
Die Streitkräfte im kleinen Golfstaat Bahrain teilten mit, dass dort bisher 170 Raketen und 390 Drohnen abgewehrt wurden. In Bahrain wie auch in Kuwait ertönten heute wieder die Warnsirenen. Auch Saudi-Arabien wehrt weiterhin Angriffe ab. In der Nacht und am frühen Morgen seien zehn Drohnen abgefangen und zerstört worden, teilte das saudische Verteidigungsministerium mit.
Die Streitkräfte im kleinen Golfstaat Bahrain teilten mit, dass dort bisher 170 Raketen und 390 Drohnen abgewehrt wurden. In Bahrain wie auch in Kuwait ertönten heute wieder die Warnsirenen. Auch Saudi-Arabien wehrt weiterhin Angriffe ab. In der Nacht und am frühen Morgen seien zehn Drohnen abgefangen und zerstört worden, teilte das saudische Verteidigungsministerium mit.
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Regionale Außenminister diskutieren in Pakistan über Irankrieg
Die Außenminister von Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten und der Türkei haben sich in Islamabad zu Gesprächen versammelt. Das gab das pakistanische Außenministerium auf X bekannt. Pakistans Vize-Premierminister und Außenminister Ishaq Dar werde den für Sonntag und Montag geplanten Besuch für ausführliche Gespräche darüber nutzen, wie der Konflikt in der Region entspannt werden könnte, teilte das pakistanische Außenministerium mit.
Pakistan teilt sich eine rund 900 Kilometer lange Grenze mit Iran und hat sich seit der Ausweitung des Krieges auf die Golfstaaten als Vermittler für eine mögliche Beendigung des Konflikts angeboten. Außenminister Dar bestätigte, dass Pakistan Botschaften zwischen den USA und Iran übermittle.
Mein Kollege Thore Schröder hat mit dem Islamforscher Simon Fuchs über die Rolle Pakistans im Irankrieg gesprochen. Lesen Sie hier, wie das Land zum wichtigen Vermittler zwischen Iran und den USA wurde.
Pakistan teilt sich eine rund 900 Kilometer lange Grenze mit Iran und hat sich seit der Ausweitung des Krieges auf die Golfstaaten als Vermittler für eine mögliche Beendigung des Konflikts angeboten. Außenminister Dar bestätigte, dass Pakistan Botschaften zwischen den USA und Iran übermittle.
Mein Kollege Thore Schröder hat mit dem Islamforscher Simon Fuchs über die Rolle Pakistans im Irankrieg gesprochen. Lesen Sie hier, wie das Land zum wichtigen Vermittler zwischen Iran und den USA wurde.
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Zwei libanesische Rettungssanitäter bei israelischem Angriff getötet
Bei einem israelischen Angriff auf eine Einrichtung einer Gesundheitsorganisation sind zwei Rettungssanitäter ums Leben gekommen, wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtet.
Ohne auf den konkreten Angriff einzugehen, sagte ein israelischer Militärsprecher, die Hisbollah müsse es unverzüglich einstellen, Rettungswagen für militärische Zwecke zu nutzen. Andernfalls werde das israelische Militär entsprechend handeln. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind im März bereits mehr als fünfzig libanesische Mitarbeiter des Gesundheitswesens getötet worden.
Ohne auf den konkreten Angriff einzugehen, sagte ein israelischer Militärsprecher, die Hisbollah müsse es unverzüglich einstellen, Rettungswagen für militärische Zwecke zu nutzen. Andernfalls werde das israelische Militär entsprechend handeln. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind im März bereits mehr als fünfzig libanesische Mitarbeiter des Gesundheitswesens getötet worden.
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Kurzanalyse: Warum die Zerstörung eines US-Kommandoflugzeugs in Saudi-Arabien so bedeutsam ist
Bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff auf die Prince Sultan Air Base am Freitag ist nach übereinstimmenden Berichten eine E-3 Sentry der US-Luftwaffe zerstört worden – ein fliegendes Radarsystem, das den Luftkrieg gegen Iran koordiniert. Fotos zeigen das Wrack auf dem Rollfeld der Basis südlich von Riad: Der hintere Rumpf ist zerstört, die charakteristische Radarkuppel liegt abgetrennt daneben. Der Schaden gilt als irreparabel.
Die E-3 ist eine umgebaute Boeing 707 mit einem tellerförmigen Radaraufbau, der im Umkreis von 400 Kilometern Flugzeuge, Drohnen und Raketen erfassen kann. Sie fungiert als fliegende Kommandozentrale: Sie weist Kampfjets ihre Ziele zu und sorgt dafür, dass sich alliierte Flugzeuge nicht gegenseitig gefährden. Die US-Luftwaffe besitzt nur noch 16 dieser Maschinen, eine Produktionslinie gibt es nicht mehr. Der geplante Nachfolger wird frühestens Ende des Jahrzehnts erwartet. »Die USA können das Flugzeug, das allen anderen Flugzeugen sagt, was sie tun sollen, nicht schnell ersetzen«, schrieb die Verteidigungsanalystin Kelly Grieco vom Stimson Center auf X.
Erschwerend kommt hinzu: Iranische Angriffe haben bereits mehrere bodengestützte Radaranlagen in der Region zerstört. Die verbliebenen E-3 müssen diese Lücken nun ebenfalls ausgleichen. Bei dem Angriff wurden zudem mehrere Tankflugzeuge getroffen, die für Langstreckeneinsätze unverzichtbar sind. Mehr als zehn US-Soldaten wurden verletzt, zwei davon schwer.
Auffällig ist die Präzision: Das Flugzeug wurde offenbar gezielt im Bereich der Radarkuppel getroffen. Grieco schreibt: »Iran hat nicht einfach ein Flugzeug getroffen. Iran hat die Luftkampfführungsebene getroffen – genau in dem Moment, in dem sie am meisten gebraucht wird.« Der internationale Chefkorrespondent des »Wall Street Journal« schreibt auf X: Ein solcher Schlag benötige ein hohes Maß an Satellitenaufklärung – und stellt die Frage, ob Russland hier geholfen haben könnte.
Erschwerend kommt hinzu: Iranische Angriffe haben bereits mehrere bodengestützte Radaranlagen in der Region zerstört. Die verbliebenen E-3 müssen diese Lücken nun ebenfalls ausgleichen. Bei dem Angriff wurden zudem mehrere Tankflugzeuge getroffen, die für Langstreckeneinsätze unverzichtbar sind. Mehr als zehn US-Soldaten wurden verletzt, zwei davon schwer.
Auffällig ist die Präzision: Das Flugzeug wurde offenbar gezielt im Bereich der Radarkuppel getroffen. Grieco schreibt: »Iran hat nicht einfach ein Flugzeug getroffen. Iran hat die Luftkampfführungsebene getroffen – genau in dem Moment, in dem sie am meisten gebraucht wird.« Der internationale Chefkorrespondent des »Wall Street Journal« schreibt auf X: Ein solcher Schlag benötige ein hohes Maß an Satellitenaufklärung – und stellt die Frage, ob Russland hier geholfen haben könnte.

E-3 Sentry in der Luft. Foto: IMAGO/NL Beeld / Robert Meerding Inc
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Wissenschaftliche Dienste des Bundestags bewerten Irankrieg als Völkerrechtsverstoß
Die Angriffe der USA und Israel gegen Iran stellen »nach herrschender Ansicht« einen Verstoß gegen das Gewaltverbot in der Charta der Vereinten Nationen dar: Zu diesem Ergebnis kommen die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags. Die Angriffe seien weder vom Recht der Selbstverteidigung gedeckt noch vom UN-Sicherheitsrat autorisiert worden. Das Gutachten der Experten wurde von Abgeordneten der Linksfraktion in Auftrag gegeben. Es liegt unter anderem der Nachrichtenagentur dpa vor, die daraus zitierte.
Die Wissenschaftler gehen in ihrer Analyse der Frage nach, ob Deutschland völkerrechtlich Verantwortung trage, wenn etwa der US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein für Angriffe gegen Iran genutzt wird. Es sei »vorbehaltlich der konkreten Umstände der Nutzung (...) jedenfalls nicht ausgeschlossen«, heißt es. Inwieweit Ramstein für die Angriffe auf Iran genutzt wird, ist allerdings unklar.
Die Wissenschaftler gehen in ihrer Analyse der Frage nach, ob Deutschland völkerrechtlich Verantwortung trage, wenn etwa der US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein für Angriffe gegen Iran genutzt wird. Es sei »vorbehaltlich der konkreten Umstände der Nutzung (...) jedenfalls nicht ausgeschlossen«, heißt es. Inwieweit Ramstein für die Angriffe auf Iran genutzt wird, ist allerdings unklar.
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Spediteure warnen vor höheren Preisen für Verbraucher
Der teure Diesel belastet das Speditionsgewerbe: Seit Beginn des Irankriegs sei der Preis pro Liter um etwa 40 Cent gestiegen, sagt Dirk Engelhardt, Chef des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Bei einer Flotte von 50 Lkw könnten so Mehrkosten von etwa 700.000 Euro im Jahr entstehen, schätzt er. »Dass dies früher oder später Auswirkungen auf die Verbraucherpreise haben könnte, ist naheliegend«. Die Transportbranche fordert angesichts der stark gestiegenen Dieselpreise kurzfristige staatliche Entlastungen.
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Iran wirft USA falsches Spiel vor und warnt vor den Folgen einer Bodenoffensive
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat den USA vorgeworfen, »Signale für Verhandlungen und Dialog« zu senden, während zugleich eine Bodenoffensive vorbereitet werde. Das berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna.
Zuvor hatte die »Washington Post« berichtet, dass die USA damit rechnen würden, dass eine Bodenoperation in Iran viele Wochen dauere. Ghalibaf sagte, die iranische Armee warte auf »die Ankunft der amerikanischen Soldaten, um sie in Brand zu setzen und ihre regionalen Verbündeten ein für alle Mal zu bestrafen«.
Lesen Sie hier eine Analyse meiner Kollegen Christoph Reuter und Fritz Schaap über die Rolle des Hardliners Ghalibaf in Iran.
Zuvor hatte die »Washington Post« berichtet, dass die USA damit rechnen würden, dass eine Bodenoperation in Iran viele Wochen dauere. Ghalibaf sagte, die iranische Armee warte auf »die Ankunft der amerikanischen Soldaten, um sie in Brand zu setzen und ihre regionalen Verbündeten ein für alle Mal zu bestrafen«.
Lesen Sie hier eine Analyse meiner Kollegen Christoph Reuter und Fritz Schaap über die Rolle des Hardliners Ghalibaf in Iran.

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf. Foto: Iranian Presidency / ZUMA Press / IMAGO
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Leo XIV. prangert religiöse Kriegsrhetorik an
Papst Leo XIV. hat sich in seiner Predigt am Palmsonntag deutlich gegen Krieg ausgesprochen. »Das ist unser Gott: Jesus, der König des Friedens«, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche laut dem Vatikan bei der Palmsonntagsmesse auf dem Petersplatz. »Ein Gott, der den Krieg ablehnt, den niemand dazu benutzen kann, um Krieg zu rechtfertigen.« Gott weise die Gebete jener zurück, die Blut an ihren Händen haben.
Das Umfeld von Donald Trump hat den Waffengang gegen Iran auch als eine Art heiligen Krieg inszeniert. Lesen Sie hier die Analyse von meinem Kollegen Marc Pitzke zur Endzeitrhetorik und den religiösen Tiraden von Trumps Unterstützern.

Papst Leo XIV. bei Palmsonntagsmesse. Foto: Angelo Carconi / EPA
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»No Kings« und »No Wars«: Proteste gegen Trump und den Irankrieg in den USA
Mindestens acht Millionen Menschen haben nach Angaben der Organisatoren am Samstag an den dritten US-weiten »No Kings«-Protesten gegen Präsident Donald Trump teilgenommen. Angesichts des Irankriegs spielte auch die Forderung »No Wars« eine zentrale Rolle bei den mehr als 3300 Demonstrationen im Land.
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Mit Material der Agenturen


