Konflikt in Nahost Israel weitet Einsatz von Bodentruppen im Libanon aus
Deutschland und seine Partner drängen Israel, auf eine große Bodenoffensive im Libanon zu verzichten. Die Streitkräfte planen anders. Und: Der Preis für europäisches Erdgas steigt nach einer Ausweitung der Angriffe Irans. Die Liveanalyse.
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Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das Regime reagiert mit Gegenattacken, auch auf die Golfstaaten.
- Israel hat nach eigenen Angaben »begrenzte« Bodeneinsätze im Libanon begonnen. Bundeskanzler Friedrich Merz warnt Israel unterdessen vor den Folgen einer Offensive im Nachbarland.
- In Dubai wurde ein Treibstofflager des Flughafens von einer Drohne getroffen. Der Betrieb wird schrittweise wieder aufgenommen.
- Donald Trump drängt die Nato-Verbündeten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der Straße von Hormus – andernfalls werde das Bündnis vor einer »sehr schlechten Zukunft« stehen.
- Boris Pistorius erteilt Trumps Forderungen eine Absage, Dänemark wiederum will der Mission gegenüber offen bleiben.
- In der Europäischen Union gibt es Diskussionen über eine Ausweitung der EU-Mission »Aspides« auf die Straße von Hormus.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Deutsche Soldaten in der Straße von Hormus? Auf keinen Fall! Oder? Der Kanzler beteuert: Die Bundeswehr hält sich raus aus dem Irankrieg. Aber der Druck auf Merz steigt. Einige seiner eigenen Leute denken sehr laut darüber nach, die Straße von Hormus mit deutscher Hilfe zu sichern.
- Kritik am Kurs des US-Präsidenten: Donald Trumps Feldzug gegen Iran ist in der US-Bevölkerung unbeliebt. Viele seiner MAGA-Ultras folgen ihm blind, doch an den Rändern bröckelt es.
- War es das mit dem Aufschwung? Die Unsicherheit über die Weltlage wird für die deutsche Wirtschaft zum Konjunkturrisiko.
- Ölhandel im Würgegriff: Iran nutzt die Straße von Hormus als geopolitisches Druckmittel. Mit militärischen Mitteln allein schaffen die USA es wohl nicht, den Handelsweg offenzuhalten.
- Maschinen statt Menschen: Noch nie hat das US-Militär KI in einem Krieg so umfassend eingesetzt wie in Iran. Der Analyst Noah Sylvia sieht darin Chancen, aber auch enorme Risiken.
- Gefangen in einem asymmetrischen Krieg: Donald Trump scheint von der Kriegsführung des Regimes in Teheran überrascht – und setzt auf Eskalation.
- Deutschland zweifelt an US-Kriegsführung: Donald Trump gibt sich im Krieg gegen Iran siegesgewiss. Die Bundesregierung rätselt über seine Strategie – und über militärische Erfolge.
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Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle beenden wir die Liveanalyse zum Irankrieg am 16. März. Über alle aktuellen Entwicklungen halten wir Sie nun hier im aktuellen Liveblog auf dem Laufenden.
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Trump verschiebt Chinareise wegen Irankrieg
Wegen des Irankriegs vertagt US-Präsident Donald Trump seine geplante Chinareise. Er habe Peking um einen Aufschub von etwa einem Monat gebeten, sagte Trump am Montag in Washington. Ursprünglich wollte der US-Präsident vom 31. März bis zum 2. April nach China reisen und Präsident Xi Jinping treffen.
Die USA und China hätten ein hervorragendes Verhältnis, sagte Trump weiter. Wegen des Irankriegs müsse er aber in Washington bleiben. Peking hatte die Reise bislang nicht bestätigt.
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Meloni zeigt sich zurückhaltend zu Einsatz in Straße von Hormus
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich zurückhaltend zu einer militärischen Beteiligung am Schutz von Öltankern in der umkämpften Straße von Hormus geäußert. Die Freiheit der Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel sei zwar von grundlegender Bedeutung, sagte Meloni im italienischen Fernsehen. Ein Eingreifen bedeute aber objektiv, einen Schritt in Richtung einer stärkeren Beteiligung in dem Krieg zu machen.
Meloni plädierte für eine Ausweitung der EU-Operation »Aspides«. Diese war bereits 2024 für den Schutz der Handelsschifffahrt durchs Rote Meer und den Golf von Aden gestartet worden. Die rechte Regierungschefin bekräftigte zuletzt mehrfach, dass ihr Land nicht in den Konflikt eintreten und sich nicht am Krieg beteiligen werde.
Meloni plädierte für eine Ausweitung der EU-Operation »Aspides«. Diese war bereits 2024 für den Schutz der Handelsschifffahrt durchs Rote Meer und den Golf von Aden gestartet worden. Die rechte Regierungschefin bekräftigte zuletzt mehrfach, dass ihr Land nicht in den Konflikt eintreten und sich nicht am Krieg beteiligen werde.
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Trump: Israel würde niemals Atomwaffen gegen Iran einsetzen
Israel ist seit Langem als regionale Atommacht bekannt – hat den Besitz von Nuklearwaffen aber nie offiziell zugegeben. Nun hat US-Präsident Donald Trump auf eine Reporterfrage eine Antwort gegeben, die aufhorchen lässt. Könnte Israel den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung ziehen? »Israel würde so etwas niemals tun«, sagte Trump in Washington auf eine Frage eines Journalisten.
Der hatte den Präsidenten mit einer Äußerung von Trumps KI-Beauftragten David Sacks konfrontiert. Sacks hatte in einem Podcast vor dem Szenario gewarnt, dass Israel im Krieg erheblich zerstört werden könnte. Zudem sagte Sacks: »Man muss befürchten, dass Israel den Krieg eskalieren lässt, indem es den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung zieht.« Der Reporter fragte Trump, ob Sacks diese Einschätzung mit ihm geteilt habe. Daraufhin gab Trump seine Antwort.
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USA melden rund 200 verletzte Militär-Angehörige
Im Irankrieg sind nach Angaben der US-Armee bisher rund 200 Soldatinnen und Soldaten verwundet worden. Es habe zehn Schwerverletzte gegeben, teilt der Sprecher für das Nahost-Kommando Centcom, Tim Hawkins, mit. Der Großteil der Verletzungen sei aber leicht gewesen. Mehr als 180 Soldaten hätten den Dienst bereits wieder aufgenommen.
Die Einsatzkräfte seien in sieben Ländern der Region verletzt worden, sagte Hawkins weiter. Dabei handele es sich um Bahrain, den Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach vorherigen Angaben kamen im Irankrieg zudem 13 Soldatinnen und Soldaten ums Leben.
Die Einsatzkräfte seien in sieben Ländern der Region verletzt worden, sagte Hawkins weiter. Dabei handele es sich um Bahrain, den Irak, Israel, Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach vorherigen Angaben kamen im Irankrieg zudem 13 Soldatinnen und Soldaten ums Leben.
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Analyse: Trump sagt: »Wir brauchen niemanden«. Wirklich?
Es war eine typische Reaktion Donald Trumps. Keine 24 Stunden nachdem er die Alliierten in einem Interview aufgefordert hatte, die Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus mitzusichern, übte sich der US-Präsident in Trotz. Er habe vor allem sehen wollen, wie manche Länder auf die Anfrage reagieren würden, sagte Trump. »Wir brauchen niemanden.«
Trump und etliche seiner Minister haben in den vergangenen Tagen immer wieder betont, dass die USA sich um die Sicherheit in der Straße von Hormus kümmern würden. Unter anderem stellten sie einen militärischen Geleitschutz durch die U.S. Navy in Aussicht. Doch bisher ist davon wenig zu sehen. Das hat wohl seine Gründe.
Experten gehen davon aus, dass die USA dabei sehr wohl auf Hilfe von anderen Ländern angewiesen wären – zumindest, wenn sie wirklich einen Unterschied machen wollten. Nach Informationen von CNN sind derzeit knapp ein Dutzend US-Zerstörer, die für den Begleitschutz infrage kämen, in der Region.
Selbst wenn die Zerstörer nicht mehr in die Angriffe auf Iran eingebunden wären, würde es Berechnungen des »Economist« zufolge Monate bis Jahre dauern, bis die im Golf gestrandeten Schiffe heraus eskortiert wären. Und die Konvois könnten zahlenmäßig wenig dazu beitragen, zum Vorkriegsverkehr von 50 Öltankern am Tag zurückzukehren. Die Geleitflotte müsste also deutlich größer sein. Doch bis überhaupt weitere US-Zerstörer in der Region eintreffen, können Wochen vergehen.
Die Mission ist zudem nicht nur teuer und zeitaufwendig, sie ist auch äußerst riskant: Alle Einsatzkräfte, die die Tanker beschützen sollen, werden selbst zum Ziel. Um nicht noch mehr Unterstützung im Land zu verlieren, versucht die Trump-Regierung die Verluste so niedrig wie möglich zu halten. Mit seinem Rundumschlag im Weißen Haus wollte Trump wohl vor allem einen Eindruck zerstreuen: Dass er auf Hilfe angewiesen sein könnte.
Trump und etliche seiner Minister haben in den vergangenen Tagen immer wieder betont, dass die USA sich um die Sicherheit in der Straße von Hormus kümmern würden. Unter anderem stellten sie einen militärischen Geleitschutz durch die U.S. Navy in Aussicht. Doch bisher ist davon wenig zu sehen. Das hat wohl seine Gründe.
Experten gehen davon aus, dass die USA dabei sehr wohl auf Hilfe von anderen Ländern angewiesen wären – zumindest, wenn sie wirklich einen Unterschied machen wollten. Nach Informationen von CNN sind derzeit knapp ein Dutzend US-Zerstörer, die für den Begleitschutz infrage kämen, in der Region.
Selbst wenn die Zerstörer nicht mehr in die Angriffe auf Iran eingebunden wären, würde es Berechnungen des »Economist« zufolge Monate bis Jahre dauern, bis die im Golf gestrandeten Schiffe heraus eskortiert wären. Und die Konvois könnten zahlenmäßig wenig dazu beitragen, zum Vorkriegsverkehr von 50 Öltankern am Tag zurückzukehren. Die Geleitflotte müsste also deutlich größer sein. Doch bis überhaupt weitere US-Zerstörer in der Region eintreffen, können Wochen vergehen.
Die Mission ist zudem nicht nur teuer und zeitaufwendig, sie ist auch äußerst riskant: Alle Einsatzkräfte, die die Tanker beschützen sollen, werden selbst zum Ziel. Um nicht noch mehr Unterstützung im Land zu verlieren, versucht die Trump-Regierung die Verluste so niedrig wie möglich zu halten. Mit seinem Rundumschlag im Weißen Haus wollte Trump wohl vor allem einen Eindruck zerstreuen: Dass er auf Hilfe angewiesen sein könnte.
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Drohnenangriff soll Feuer auf wichtigem Ölfeld der Emirate ausgelöst haben
Ein Drohnenangriff hat ein Feuer auf einem wichtigen Ölfeld in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgelöst. Die Behörden in Abu Dhabi teilen mit, die Löscharbeiten auf dem Ölfeld Schah dauerten weiter an. Angaben zu Verletzten machten sie nicht.
Das Schah-Ölfeld liegt 230 Kilometer südlich der Stadt Abu Dhabi und fördert nach Angaben des staatlichen Energiekonzerns Adnoc pro Tag rund 70.000 Barrel Rohöl.
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Irans Parlamentssprecher: Sind auf langen Krieg vorbereitet
Aus Israel heißt es, man plane den Krieg gegen Iran noch mindestens drei Wochen fortzusetzen. Iran will nun auch ein Signal der Stärke senden. Sein Land sei auf einen langen Krieg vorbereitet, sagte Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf der arabischen Tageszeitung »al-Arabi al-Dschadid«, aus Erfahrung früherer Kriege seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden.
»Wir verfügen über ausreichende Bestände an Raketen und Drohnen, und da diese Technologie im Inland entwickelt wurde, sind wir in der Lage, sie mit höherer Geschwindigkeit und zu wesentlich geringeren Kosten zu produzieren als der Feind seine Abfangraketen«, sagte Ghalibaf. Ein Waffenstillstand müsse garantieren, dass der Krieg nicht wieder aufflamme, so der Parlamentssprecher. Iran werde weiterkämpfen, »bis der Feind seine Aggression bereut« und stabile politische und sicherheitspolitische Bedingungen geschaffen seien.
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Brand durch mutmaßlichem Drohnenangriff in Bagdad
In einem Hotel in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen ein Feuer ausgebrochen, nachdem eine Drohne die oberen Stockwerke des Gebäudes angegriffen haben soll. Das Innenministerium erklärte, ein Geschoss sei auf dem Dach des Hotels eingeschlagen, und die Zivilschutzteams hätten die Situation »sofort und professionell unter Kontrolle gebracht«. Es habe weder Verletzte noch Sachschaden gegeben, so das Ministerium.
In dem betroffenen Al-Rashid-Hotel werden oft ausländische Gäste und Vertreter ausländischer Missionen untergebracht. Videos in sozialen Medien zeigen Flammen und dichten Rauch, die aus dem 18-stöckigen Gebäude des Hotels aufsteigen. Bislang ist nicht klar, wer für den mutmaßlichen Drohnenangriff verantwortlich ist. Das al-Rasheed ist ein Fünf-Sterne-Hotel in unmittelbarer Nähe des stark gesicherten Regierungsviertels, auch bekannt als Grüne Zone. Sie beherbergt auch diplomatische Vertretungen und Vertretungen internationaler Organisationen.
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Militär: Israel weitet Einsatz am Boden im Libanon aus
Während Deutschland und seine Partner Israel dazu aufrufen, auf eine Bodenoffensive im Libanon zu verzichten, weiten die israelischen Streitkräfte den Einsatz weiter aus. Die Armee mobilisiere weitere Reservisten, sagte Sprecher Effie Defrin. Gegenwärtig seien bereits mehr als 100.000 Reservesoldaten an allen Fronten im Einsatz.
»Wir haben im Norden die Truppen verstärkt und werden den Einsatz in den kommenden Tagen vertiefen», sagte er. Israels Armee hatte eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits »begrenzte und gezielte Bodeneinsätze« im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz. Ziel sei es, die Einwohner des Nordens vor den Hisbollah-Angriffen zu schützen. Im Libanon besteht die generelle Sorge einer großangelegten Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des Landes.
»Wir haben im Norden die Truppen verstärkt und werden den Einsatz in den kommenden Tagen vertiefen», sagte er. Israels Armee hatte eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits »begrenzte und gezielte Bodeneinsätze« im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz. Ziel sei es, die Einwohner des Nordens vor den Hisbollah-Angriffen zu schützen. Im Libanon besteht die generelle Sorge einer großangelegten Bodeninvasion Israels mit anschließender Besatzung im Süden des Landes.

Zerstörung im Libanon. Foto: Ankhar Kochneva / ZUMA Press / IMAGO
Deutschland und Partner rufen Israel zu Verzicht auf Bodenoffensive im Libanon auf
In einer gemeinsamen Erklärung haben sich Frankreich, Italien, Kanada, Großbritannien und Deutschland besorgt zur Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon geäußert und beide Seiten zur Deeskalation aufgerufen. In ihrer Erklärung fordern sie »konstruktive Bemühungen um eine nachhaltige politische Lösung«.
»Eine signifikante israelische Bodenoffensive« hätte verheerende humanitäre Folgen für den Libanon, wo die Lage schon jetzt alarmierend sei. Sie könne außerdem zu einem langwierigen Konflikt führen, warnen die fünf Staaten: »Dies gilt es abzuwenden.«
»Eine signifikante israelische Bodenoffensive« hätte verheerende humanitäre Folgen für den Libanon, wo die Lage schon jetzt alarmierend sei. Sie könne außerdem zu einem langwierigen Konflikt führen, warnen die fünf Staaten: »Dies gilt es abzuwenden.«
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Deutschland und Partner rufen Israel zu Verzicht auf Bodenoffensive im Libanon auf
In einer gemeinsamen Erklärung haben sich Frankreich, Italien, Kanada, Großbritannien und Deutschland besorgt zur Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon geäußert und beide Seiten zur Deeskalation aufgerufen. In ihrer Erklärung fordern sie »konstruktive Bemühungen um eine nachhaltige politische Lösung«.
»Eine signifikante israelische Bodenoffensive« hätte verheerende humanitäre Folgen für den Libanon, wo die Lage schon jetzt alarmierend sei. Sie könne außerdem zu einem langwierigen Konflikt führen, warnen die fünf Staaten: »Dies gilt es abzuwenden.«
»Eine signifikante israelische Bodenoffensive« hätte verheerende humanitäre Folgen für den Libanon, wo die Lage schon jetzt alarmierend sei. Sie könne außerdem zu einem langwierigen Konflikt führen, warnen die fünf Staaten: »Dies gilt es abzuwenden.«
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Leseempfehlung: Libanon steht vor einer brutalen Wahl
Unser Kollege Christoph Reuter berichtet aus Beirut: Hunderttausende Libanesen fliehen vor israelischen Angriffen, die von der Hisbollah provoziert wurden. Viele Dörfer des Südens liegen in Trümmern, die Menschen befürchten, nie wieder zurückkehren zu können. Droht ein zweites Gaza? Lesen Sie hier seinen Text.

Israelischer Luftangriff auf Beiruts Stadtviertel Baschura nahe der Innenstadt: Der Krieg kommt näher . Foto: Wael Hamzeh / EPA
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Katharina Osterhammer
Auslandsressort

US-Präsident Donald Trump: »Haben nicht mit dieser Reaktion gerechnet«
Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus räumte US-Präsident Donald Trump ein, nicht mit der Reaktion Irans auf den israelisch-US-amerikanischen Angriff gerechnet zu haben. »Sie haben Katar getroffen, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Kuwait. Niemand hatte das erwartet. Wir waren schockiert.«
Sowohl Auslöser als auch Ziel und eine mögliche Exitstrategie des Krieges sind seit Beginn unklar. Auch Trump änderte mehrfach seine Begründung für den Angriffskrieg, der größtenteils als planlos wahrgenommen wird.
Sowohl Auslöser als auch Ziel und eine mögliche Exitstrategie des Krieges sind seit Beginn unklar. Auch Trump änderte mehrfach seine Begründung für den Angriffskrieg, der größtenteils als planlos wahrgenommen wird.
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Bericht des »Telegraph«: Mojtaba Khamenei überlebte Raketenangriff offenbar nur durch Zufall
Irans neuer Oberster Führer Mojtaba Khamenei hat die Angriffe der USA und Israels offenbar nur durch einen Zufall überlebt. Das berichtet der britische »Telegraph« unter Berufung auf einen Audio-Mitschnitt. In der Aufnahme soll Protokollchef Mazaher Hosseini zu hören sein, wie er vor hochrangigen Geistlichen und Kommandanten berichtet, was beim Beschuss des Anwesens des getöteten Obersten Führers Ali Khamenei passierte. Der »Telegraph« berichtet, die Aufnahme sei unabhängig überprüft und verifiziert worden.
Mojtaba Khamenei lebte dem Bericht zufolge in Teheran im gleichen Komplex wie sein Vater Ali Khamenei. Am 28. Februar habe der Oberste Führer hochrangige Sicherheitsbeamte zu einer Besprechung versammelt. Dann seien die Raketen um 9.32 Uhr in den Komplex eingeschlagen. Mojtaba Khamenei sei vor Ort gewesen, aber kurz vor dem Angriff nach draußen gegangen »um etwas zu erledigen«, so zitiert der »Telegraph« Protokollchef Hosseini. Er sei durch den Angriff leicht am Bein verletzt worden. Sein Vater sowie seine Frau und sein Sohn kamen bei dem Angriff ums Leben.
Mojtaba Khamenei lebte dem Bericht zufolge in Teheran im gleichen Komplex wie sein Vater Ali Khamenei. Am 28. Februar habe der Oberste Führer hochrangige Sicherheitsbeamte zu einer Besprechung versammelt. Dann seien die Raketen um 9.32 Uhr in den Komplex eingeschlagen. Mojtaba Khamenei sei vor Ort gewesen, aber kurz vor dem Angriff nach draußen gegangen »um etwas zu erledigen«, so zitiert der »Telegraph« Protokollchef Hosseini. Er sei durch den Angriff leicht am Bein verletzt worden. Sein Vater sowie seine Frau und sein Sohn kamen bei dem Angriff ums Leben.

Ein Demonstrant in Paris zeigt ein Porträt von Mojtaba Khamenei. Foto: Martin Lelievre / AFP
Mojtaba Khamenei wurde zum Nachfolger seines Vaters bestimmt, hat sich seit dem Angriff aber bislang nicht in der Öffentlichkeit gezeigt. Das hat Zweifel an seinem Gesundheitszustand geschürt. US-Präsident Donald Trump sagte kürzlich sogar, es sei unklar, ob Khamenei überhaupt am Leben sei. »Viele Leute sagen, er sei schwer entstellt. Sie sagen, er habe ein Bein verloren und sei sehr schwer verletzt worden. Andere sagen, er sei tot«, sagte Trump.
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Iranische Nationalspielerinnen nehmen am Training von Brisbane Roar teil
Die iranischen Fußballnationalspielerinnen Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh trainieren fortan im Frauenteam von Brisbane Roar, das in der A-League spielt, der höchsten australischen Fußballliga der Frauen. »Willkommen, Fatemeh und Atefeh«, schrieb der Verein auf der Plattform X.
»Der Verein ist weiterhin bestrebt, ihnen ein unterstützendes Umfeld zu bieten, während sie die nächsten Schritte ihrer Karriere meistern«, lies sich CEO Kaz Patafta in dem Post zitieren.
Aus Angst vor Repressionen in ihrer Heimat hatten Pasandideh und Ramezanisadeh in Australien Asyl beantragt, wie fünf weitere Spielerinnen. Diese sollen ihren Antrag jedoch inzwischen zurückgezogen haben.
»Der Verein ist weiterhin bestrebt, ihnen ein unterstützendes Umfeld zu bieten, während sie die nächsten Schritte ihrer Karriere meistern«, lies sich CEO Kaz Patafta in dem Post zitieren.
Aus Angst vor Repressionen in ihrer Heimat hatten Pasandideh und Ramezanisadeh in Australien Asyl beantragt, wie fünf weitere Spielerinnen. Diese sollen ihren Antrag jedoch inzwischen zurückgezogen haben.
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Katharina Osterhammer
Auslandsressort

Bundespräsident Steinmeier mahnt, Krieg schnell zu beenden
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat ein rasches Ende des Irankriegs gefordert und vor der drohenden und verhängnisvollen Ausweitung des Konflikts gewarnt. Nach den vorliegenden Informationen habe Iran weitreichende Möglichkeiten, die Straße von Hormus langfristig mit militärisch niedrigschwelligen Mitteln zu stören. »Wir sollten also möglichst bald zu einem Ende der Kampfhandlungen kommen und vor allen Dingen bei allen Beteiligten darauf hinwirken«, sagte Steinmeier.
Zugleich betonte er, dass dieser Krieg »auf zweifelhafter völkerrechtlicher Grundlage begonnen worden ist«. Er erinnerte daran, dass er als Außenminister daran mitgearbeitet habe, die Bedrohung aus Iran auf politischem Weg aus der Welt zu schaffen. Das sei mit dem Atomabkommen von 2015 gelungen – bis US-Präsident Donald Trump es in seiner ersten Amtszeit wieder aufkündigte.
Zugleich betonte er, dass dieser Krieg »auf zweifelhafter völkerrechtlicher Grundlage begonnen worden ist«. Er erinnerte daran, dass er als Außenminister daran mitgearbeitet habe, die Bedrohung aus Iran auf politischem Weg aus der Welt zu schaffen. Das sei mit dem Atomabkommen von 2015 gelungen – bis US-Präsident Donald Trump es in seiner ersten Amtszeit wieder aufkündigte.

Steinmeier auf seiner Reise in Panama-Stadt. Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa
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Leseempfehlung: Der brennende Burj Khalifa, den es nie gegeben hat
Fake-Raketeneinschläge, der erfundene Abschuss eines US-Jets: In sozialen Netzwerken kursieren KI-Videos zum Irankrieg. Eine Untersuchung der »New York Times« zeigt: Dahinter steckt eine organisierte Desinformationskampagne. Lesen Sie hier die Analyse zu KI-Fakevideos von unserem Kollegen Matthias Kremp.
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Katharina Osterhammer
Auslandsressort

Raketenangriff verursacht in Jerusalem Trümmerregen
Nach einem iranischen Raketenangriff sind in der Nähe der heiligen Stätten der drei Weltreligionen in Jerusalem Trümmerteile niedergegangen. Polizeikräfte und Sprengstoffexperten seien gegenwärtig an mehreren Einschlagorten in der Altstadt im Einsatz, hieß es in einer israelischen Polizeimitteilung.
Betroffen seien unter anderem der Tempelberg – auf dem sich mehrere der heiligsten Orte des Islams und des Judentums befinden – sowie die Grabeskirche, die als heiligste Stätte des Christentums gilt.
»Dieser Vorfall unterstreicht, dass der Feind nicht zwischen Religionen oder Gotteshäusern unterscheidet«, so die Polizeimitteilung. Er verdeutliche auch, warum die Stätten seit Kriegsbeginn auf Anweisung des Zivilschutzes für Besucher geschlossen blieben. Zuletzt hatte es unter anderem von der Arabischen Liga Kritik daran gegeben, dass Muslimen der Zutritt zur Al-Aqsa-Moschee verwehrt werde. Somit werde in den letzten Wochen des diesjährigen Ramadan die Religionsfreiheit eingeschränkt.
»Dieser Vorfall unterstreicht, dass der Feind nicht zwischen Religionen oder Gotteshäusern unterscheidet«, so die Polizeimitteilung. Er verdeutliche auch, warum die Stätten seit Kriegsbeginn auf Anweisung des Zivilschutzes für Besucher geschlossen blieben. Zuletzt hatte es unter anderem von der Arabischen Liga Kritik daran gegeben, dass Muslimen der Zutritt zur Al-Aqsa-Moschee verwehrt werde. Somit werde in den letzten Wochen des diesjährigen Ramadan die Religionsfreiheit eingeschränkt.

Raketenteil auf dem Dach der Grabeskirche in Jerusalem. Foto: Israel Police / REUTERS
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Hisbollah reklamiert Angriff mit Drohnen und Raketen im Norden Israels für sich
In einem Wohnort in der israelischen Küstenstadt Naharija ist nach einem Angriff mit Raketen und Drohnen ein Brand ausgebrochen. »Es handelt sich um eine Einschlagstelle zwischen zwei Gebäuden, die einen großen Brand verursacht hat«, berichtete ein israelischer Sanitäter laut Nachrichtenagentur dpa. Es seien mehrere Menschen verletzt worden.
Israelische Medien berichteten zunächst, die Armee prüfe, ob es sich um den Einschlag einer fehlgeleiteten israelischen Abwehrrakete handelte. Ein Armeesprecher sagte jedoch, die Prüfung habe ergeben, dass höchstwahrscheinlich eine angreifende Rakete in der Küstenstadt einschlug. Die Hisbollah reklamierte den Angriff für sich. Zuvor hatte Israels Armee »begrenzte« Bodeneinsätze im Libanon bestätigt.

Einschlagsort in Naharija . Foto: Odd Andersen / AFP
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Libanon meldet mehr als eine Million Vertriebene
Im Libanon sind Behördenangaben zufolge in den vergangenen 14 Tagen mehr als eine Million Menschen vertrieben worden. Insgesamt 1.049.329 Menschen hätten sich auf der Onlineplattform des Sozialministeriums als vertrieben gemeldet, melden die libanesischen Behörden. Rund 132.700 der Menschen seien in 600 Notunterkünften untergebracht.
Seit der Wiederaufnahme der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah am 2. März seien im Libanon insgesamt 850 Menschen getötet und mehr als 2100 weitere verletzt worden, teilte zudem das libanesische Gesundheitsministerium mit. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig prüfen.
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Leseempfehlung: Holt Trump sich die »verbotene Insel«?
Das Pentagon schickt Elitesoldaten an den Persischen Golf. Sie könnten die Ölinsel Charg einnehmen. Doch die Gefahr wäre groß: Die Iraner verfügen über Seeminen, Antischiffsraketen und jede Menge Drohnen. Lesen Sie hier den Text unseres Kollegen Oliver Imhof.

Ölinsel Charg: »Die verbotene Insel«. Foto: Planet Labs PBC / AP
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Trump beklagt fehlenden Enthusiasmus bei gefordertem Hormus-Einsatz
US-Präsident Donald Trump hat einer Reihe von Ländern mangelnde Hilfsbereitschaft in der Straße von Hormus vorgeworfen. Einige hätten »nicht besonders begeistert« auf seine Forderung nach einem Nato-Einsatz zur Sicherung der Meerenge reagiert, kritisierte Trump nun in Washington. »Und der Grad der Begeisterung ist mir wichtig.«
Darunter seien Staaten, die von den USA seit Jahrzehnten beschützt würden und in denen Zehntausende US-Soldaten stationiert seien, sagte der Präsident. Trump nannte Deutschland und andere Länder nicht namentlich. In der Bundesrepublik ist jedoch das größte Kontingent von US-Soldaten stationiert.
Darunter seien Staaten, die von den USA seit Jahrzehnten beschützt würden und in denen Zehntausende US-Soldaten stationiert seien, sagte der Präsident. Trump nannte Deutschland und andere Länder nicht namentlich. In der Bundesrepublik ist jedoch das größte Kontingent von US-Soldaten stationiert.

US-Präsident Trump. Foto: Alex Brandon / AP
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Katharina Osterhammer
Auslandsressort

»Alle haben Angst und versuchen trotzdem, Hoffnung zu bewahren«: Wie es einer Familie in Iran ergeht
Eine Exil-Iranerin hat dem Israel-Korrespondenten des SPIEGEL, Thore Schröder, berichtet, wie ihre Familie die Lage im Land erlebt.
Seit Sonntagnachmittag gebe es kaum mehr Internet. Sie vermute, dass viele VPNs abgeschaltet worden seien. »In der Vorwoche war die Verbindung noch so gut, dass ich häufig mit meiner Familie telefonieren konnte.« Auch Banküberweisungen und Geldabheben funktionierten kaum mehr. Ihre Schwester arbeite an einer Privatschule. Seit zwei Monaten habe sie kein Gehalt mehr bekommen. »Das Leid und die Hilflosigkeit aus der Ferne mit ansehen zu müssen, belastet mich sehr.«
Vor wenigen Monaten sei die Großmutter der Exil-Iranerin gestorben. Ihr kranker Onkel lebe noch immer in deren Wohnung in der Nähe Isfahans. Inzwischen sei diese durch Raketen beschädigt worden. »Gut, dass die Oma das nicht mehr erleben muss«, soll die Mutter der Berichterstatterin gesagt haben.
Alle hätten Angst und versuchen trotzdem, Hoffnung zu bewahren, berichtet die Exil-Iranerin über die Zustände in ihrem Heimatland.

Straßentreiben in Teheran: Letzte Einkäufe vor dem Frühlingsfest Nowruz vergangenes Jahr. Foto: AO / Middle East Images / IMAGO
Morgen, am Dienstag, ist Tschahar Schanbe Suri, das iranische Feuerfest, das symbolisch für den Tausch von Dunkelheit gegen Licht steht. Anhänger von Reza Pahlavi, einer zentralen Oppositionsfigur und Sohn des letzten iranischen Schahs, sollen trotz Verbot dazu aufgerufen haben, auf die Straße zu gehen. »Vielleicht ist das auch ein Grund, warum das Internet jetzt so massiv eingeschränkt wurde – um jede Form von Versammlung zu verhindern. Gleichzeitig weiß jeder, wie gefährlich das in der aktuellen Situation wäre«, sagt die Exil-Iranerin. Alles wirke noch bedrückender und unberechenbarer als vor wenigen Tagen, fügt sie an.
Am Freitag wird Nowruz gefeiert, das iranische Frühlingsfest. »Doch vielleicht kann selbst in dieser Dunkelheit ein neuer Frühling auch ein neuer Anfang sein.«
Am Freitag wird Nowruz gefeiert, das iranische Frühlingsfest. »Doch vielleicht kann selbst in dieser Dunkelheit ein neuer Frühling auch ein neuer Anfang sein.«
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Merz warnt Israel vor Bodenoffensive im Libanon
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Israel öffentlich vor den Folgen einer Bodenoffensive im Libanon gewarnt. »Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler«, sagte Merz bei einer Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten in Berlin.
Eine solche Offensive würde die »hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen«.

Merz bekräftigte außerdem, dass sich Deutschland nicht militärisch daran beteiligen werde, die Straße von Hormus wieder für Schiffe passierbar zu machen. »Dieser Krieg ist nicht Angelegenheit der Nato«, sagte Merz. Zuvor hatten sich bereits Nato-Generalsekretär Mark Rutte und der britische Premier Keir Starmer gegen eine Beteiligung der Nato ausgesprochen.
Der Krieg müsse schnellstmöglich und mit einer klaren Strategie zu Ende gebracht werden, forderte Merz. Die Region dürfe nicht in einen ewigen Krieg mit unklaren Zielen hineinschlittern. Eine weitere Ausweitung brächte große Risiken für die Partner und die gesamte Golfregion.
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