Krieg in Nahost Iran will Straße von Hormus offenbar für pakistanische Schiffe öffnen
Pakistans Außenminister verkündet einen Verhandlungserfolg: Künftig sollen pro Tag zwei Schiffe des Landes durch Irans Meerenge fahren dürfen. Und: In Abu Dhabi wurde ein großer Aluminiumhersteller beschädigt. Das war die Liveanalyse vom Samstag.
Mit
Ann-Dorit Boy,
Jonas Leppin,
Jonas Mielke,
Charlene Optensteinen,
Mathieu von Rohr und
Verena Töpper
Pakistans Außenminister Ishaq Dar: »Großartige Neuigkeiten«
Foto: Shamil Zhumatov / REUTERSDieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz hat am Samstagmorgen eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert – erstmals seit Beginn des aktuellen Krieges. Am Abend griff sie zum zweiten Mal an.
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den US-Präsidenten Donald Trump ungewöhnlich scharf kritisiert. Er wirft Trump eine »massive Eskalation« vor, die bedrohlich sei »für uns alle«. Deutschland könnte jedoch nach Ende der Kämpfe helfen, die Straße von Hormus zu sichern.
- Amerikas teuerster Flugzeugträger, die USS »Gerald R. Ford«, ist nach einer Pannenserie offenbar wieder einsatzbereit. Das Schiff ankert jetzt im Hafen von Split in Kroatien.
- In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde bei iranischen Angriffen einer der weltweit größten Aluminiumproduzenten beschädigt.
- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich mit Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten über Sicherheitsabkommen verständigt.
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- SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die Weltwirtschaft
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wir beenden unsere Liveanalyse an dieser Stelle. Über alle weiteren Entwicklungen zum Irankrieg halten wir Sie nun hier auf dem Laufenden.
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Huthi-Miliz greift Israel zum zweiten Mal in Folge an
Die proiranische Huthi-Miliz im Jemen hat am Samstagabend Israel zum zweiten Mal in Folge angegriffen. Eine Drohne sei über der südisraelischen Stadt Eilat, ein Marschflugkörper vor Erreichen israelischen Territoriums abgefangen worden, berichtete die »Times of Israel« unter Berufung auf das Militär. Die Huthi-Miliz bestätigte in einer Erklärung den Angriff vom Abend. Auch dieses Geschoss war von der israelischen Luftabwehr unschädlich gemacht worden.
Am Samstagmorgen hatte die jemenitische Miliz zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs vor einem Monat eine Rakete auf Israel abgefeuert. Die islamistische Huthi-Miliz kontrolliert weite Teile des Jemen und ist eng mit Teheran verbündet, von wo sie beträchtliche militärische Unterstützung erhält. Während des Gazakriegs hatte sie Israel regelmäßig beschossen, aber auch im Roten Meer und dem sich südlich anschließenden Golf von Aden Handelsschiffe attackiert.
Am Samstagmorgen hatte die jemenitische Miliz zum ersten Mal seit Beginn des Irankriegs vor einem Monat eine Rakete auf Israel abgefeuert. Die islamistische Huthi-Miliz kontrolliert weite Teile des Jemen und ist eng mit Teheran verbündet, von wo sie beträchtliche militärische Unterstützung erhält. Während des Gazakriegs hatte sie Israel regelmäßig beschossen, aber auch im Roten Meer und dem sich südlich anschließenden Golf von Aden Handelsschiffe attackiert.
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Pakistans Außenminister verkündet Verhandlungserfolg für eigene Schiffe
Iran erlaubt nach pakistanischen Angaben 20 weiteren Schiffen unter pakistanischer Flagge die Fahrt durch die Straße von Hormus. Das teilte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar auf X mit. Demnach dürfen künftig zwei pakistanische Schiffe pro Tag die Meerenge passieren. Dies sei »eine willkommene und konstruktive Geste« und »ein Vorbote des Friedens«, so Dar.
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Technische Uni in Teheran getroffen
In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Handyaufnahmen, die Folgen eines nächtlichen Angriffs auf die Iran University of Science and Technology im Osten Teherans zeigen sollen. Die Fernsehsender BBC und CNN haben unabhängig voneinander mehrere dieser Videos verifiziert.
Ein Videoclip zeigt ein Feuer in einem Gebäude. Während die Kamera schwenkt, sind Funken und Rauch zu sehen. Auf dem Boden sind große Mengen Trümmer zu erkennen. Ein anderes Video zeigt ein fast vollständig zerstörtes Gebäude. Verbogenes Metall, Ziegelsteine und andere Trümmer sind zu sehen.
Die Universität teilte mit, dass ein Gebäude durch US-amerikanisch-israelische Angriffe beschädigt worden sei, es jedoch keine Opfer gegeben habe. Sie verurteilte den Angriff und erklärte, Angriffe auf akademische Einrichtungen stellten einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.
Ein Videoclip zeigt ein Feuer in einem Gebäude. Während die Kamera schwenkt, sind Funken und Rauch zu sehen. Auf dem Boden sind große Mengen Trümmer zu erkennen. Ein anderes Video zeigt ein fast vollständig zerstörtes Gebäude. Verbogenes Metall, Ziegelsteine und andere Trümmer sind zu sehen.
Die Universität teilte mit, dass ein Gebäude durch US-amerikanisch-israelische Angriffe beschädigt worden sei, es jedoch keine Opfer gegeben habe. Sie verurteilte den Angriff und erklärte, Angriffe auf akademische Einrichtungen stellten einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.
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US-Zentralkommando veröffentlicht neue Zahlen
Bislang gibt es von der US-Seite wenige konkrete Informationen zum Stand des Irankriegs. Das US-Zentralkommando hat nun eine Zwischenbilanz in den sozialen Medien gepostet. Demnach haben die Vereinigten Staaten seit Kriegsbeginn mehr als 11.000 Ziele in Iran angegriffen und dabei mehr als 150 iranische Schiffe beschädigt oder zerstört.
Die Nachrichtenagenturen AP und Reuters hatten zuvor gemeldet, dass die Zahl der im Nahen Osten verletzten US-Soldaten inzwischen bei mehr als 300 liege.
Die Nachrichtenagenturen AP und Reuters hatten zuvor gemeldet, dass die Zahl der im Nahen Osten verletzten US-Soldaten inzwischen bei mehr als 300 liege.
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Angriff im Irak: Wohnsitz des Präsidenten der kurdischen Autonomieregion getroffen
Der Wohnsitz von Nechirvan Barzani, dem Präsidenten der halbautonomen kurdischen Region im Norden des Irak, wurde am Samstag angegriffen. Dabei entstand Sachschaden, es gab jedoch keine Verletzten. Das teilte ein Vertreter der Regionalregierung der Nachrichtenagentur Associated Press mit. Irans Revolutionswächter distanzieren sich laut Al Jazeera von dem Angriff.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim verbreitete eine Mitteilung der Revolutionswächter, in der es heißt, der Angriff auf den Wohnsitz Barzanis sei ein »Beispiel für einen Terroranschlag der Feinde«. Dieser ziele darauf ab, »den Frieden, die Stabilität und die regionale Zusammenarbeit zwischen der Region Kurdistan und den Nachbarländern zu untergraben«.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf X, er habe Barzani Unterstützung zugesagt: »Für die regionale Stabilität ist die Souveränität des Irak und der Region Kurdistan von entscheidender Bedeutung. Es muss alles getan werden, um eine Einbeziehung des Irak in die derzeitige Eskalation zu verhindern.« Frankreich stehe »weiterhin an der Seite seiner irakischen Partner«.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim verbreitete eine Mitteilung der Revolutionswächter, in der es heißt, der Angriff auf den Wohnsitz Barzanis sei ein »Beispiel für einen Terroranschlag der Feinde«. Dieser ziele darauf ab, »den Frieden, die Stabilität und die regionale Zusammenarbeit zwischen der Region Kurdistan und den Nachbarländern zu untergraben«.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf X, er habe Barzani Unterstützung zugesagt: »Für die regionale Stabilität ist die Souveränität des Irak und der Region Kurdistan von entscheidender Bedeutung. Es muss alles getan werden, um eine Einbeziehung des Irak in die derzeitige Eskalation zu verhindern.« Frankreich stehe »weiterhin an der Seite seiner irakischen Partner«.
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Huthi-Miliz feuert offenbar zweite Rakete auf Israel
Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz soll erneut eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert haben. Das berichten CNN und die »Times of Israel«. Laut israelischen Medien soll zudem ein Drohnenangriff vom Jemen aus auf Eilat im Süden Israels gestartet worden sein.
Die jemenitische Miliz hatte am Samstagmorgen erstmals seit Beginn des Irankriegs eine Rakete auf Israel abgefeuert. Die Huthis sind der am wenigsten durch US-amerikanische und israelische Militärschläge geschwächte Teil der iranischen »Achse des Widerstands« – und zugleich der unberechenbarste.
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WHO: Neun Rettungssanitäter bei Angriffen im Südlibanon getötet
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt mit, dass bei fünf separaten Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen im Südlibanon neun Rettungssanitäter getötet und sieben weitere verletzt wurden. Die wiederholten Angriffe beeinträchtigen die Gesundheitsversorgung im Südlibanon erheblich, schrieb WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X. Vier Krankenhäuser und 51 Zentren für die medizinische Grundversorgung seien derzeit geschlossen, weitere könnten nur mit eingeschränkter Kapazität arbeiten.
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Sicherheitskooperation mit der Ukraine – was Selenskyj den Golfstaaten zu bieten hat
Noch ist unklar, worin genau die drei Luftverteidigungs-Abkommen bestehen, die der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten geschlossen hat – oder noch schließen möchte. Doch die Reise des Ukrainers an den Golf scheint erfolgreich gewesen zu sein. Am Freitag war Selenskyj in Riad, am Samstag in Katar, als Nächstes soll in den kommenden Tagen das Abkommen mit den Emiraten unterzeichnet werden.
Nach den Worten des ukrainischen Präsidenten geht es um Vereinbarungen, die zunächst für eine Dauer von zehn Jahren geschlossen werden. Die Ukraine will laut Selenskyj mit den genannten Golfstaaten kooperieren in Sachen Waffenproduktion, Austausch von Erfahrungen und dem »Austausch knapper Ressourcen, über die das eine Land verfügt, während sie dem anderen fehlen«. Selenskyj sprach konkret von Produktionsstätten, die sowohl in der Ukraine als auch am Golf aufgebaut werden sollen.
Klar ist: Die drei Länder haben Geld, das sie in ihre Sicherheit investieren können und die Ukraine verfügt über einzigartige Erfahrung in der Abwehr von Drohnen iranischer Bauart. Es ist clever von Selenskyj, die Expertise seines Landes jetzt zu Markte zu tragen. Der amerikanische Außenminister Marco Rubio schloss zuletzt nicht aus, dass die USA für die Ukraine vorgesehene Waffenlieferungen in den Nahen Osten umleiten könnten. Die Ukraine braucht neue Allianzen.

Ukrainischer Präsident Selenskyj mit Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan: »Unsere Teams werden die Details ausarbeiten« . Foto: Abdulla Al Neyadi / UAE Presidential Court / REUTERS
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Aluminiumfabrik in Abu Dhabi bei iranischen Angriffen beschädigt
Emirates Global Aluminium, einer der weltweit größten Aluminiumproduzenten, berichtet von »erheblichen Schäden« an seinem Standort in Abu Dhabi nach iranischen Raketen- und Drohnenangriffen. Dabei seien auch mehrere Mitarbeiter verletzt worden, zum Glück niemand lebensgefährlich. Fast die Hälfte des in der Golfregion produzierten Aluminiums wird von Emirates Global Aluminium hergestellt.
Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate teilte mit, allein an diesem Samstag 20 ballistische Raketen und 37 Drohnen abgefangen zu haben. Seit Beginn der »offenkundigen iranischen Aggression« habe die Luftabwehr der Emirate 398 ballistische Raketen, 15 Marschflugkörper und 1872 Drohnen abgefangen. Elf Menschen seien ums Leben gekommen, darunter drei Militärangehörige.
Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate teilte mit, allein an diesem Samstag 20 ballistische Raketen und 37 Drohnen abgefangen zu haben. Seit Beginn der »offenkundigen iranischen Aggression« habe die Luftabwehr der Emirate 398 ballistische Raketen, 15 Marschflugkörper und 1872 Drohnen abgefangen. Elf Menschen seien ums Leben gekommen, darunter drei Militärangehörige.
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SPIEGEL Debatte: Sollte Deutschland sich an einer Friedenssicherung in der Golfregion beteiligen?
Bundeskanzler Friedrich Merz hat dem US-Präsidenten Unterstützung angeboten. Deutschland könnte nach Ende der Kämpfe helfen, die Straße von Hormus zu sichern. Was denken Sie: Sollte Deutschland mitwirken an einer Friedenssicherung in Nahost? Diskutieren Sie hier mit.
Merz wirft Trump »massive Eskalation« vor
Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump ungewohnt deutlich für sein Vorgehen im Irankrieg kritisiert. »Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang«, sagte Merz auf dem »FAZ-Kongress«. »Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle.«

Bundeskanzler Friedrich Merz. Foto: Hannes P. Albert / dpa
Über sein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche sagte Merz, es sei »nicht ohne Widersprüche« gewesen. Trump soll mehrmals gesagt haben, er brauche die Nato nicht. Der Kanzler habe zum US-Präsidenten gesagt: »Wenn du willst, dass wir helfen, dann frag uns bitte vorher.« Zuletzt hatte der US-Präsident Friedrich Merz und die deutsche Regierung für ihre Haltung im Irankrieg kritisiert.
Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, habe Merz den Vereinigten Staaten jedoch Hilfe angeboten – beispielsweise auch eine militärische Absicherung der Straße von Hormus gemeinsam mit anderen Ländern.
Sollte es zu einem Waffenstillstand kommen, habe Merz den Vereinigten Staaten jedoch Hilfe angeboten – beispielsweise auch eine militärische Absicherung der Straße von Hormus gemeinsam mit anderen Ländern.
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Iran soll thailändische Öltanker durchlassen
Nach Angaben von Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul hat sein Land mit Iran ein Abkommen zum Öltransport ausgehandelt. Iran wolle thailändischen Öltankern die sichere Passage der Straße von Hormus erlauben, sagte Anutin nach Angaben der »Bangkok Post«.
In einer Pressekonferenz entschuldigte Anutin sich beim thailändischen Volk für das »Chaos« bei den Spritpreisen. In den ersten drei Wochen des Irankriegs hatte die thailändische Regierung die Spritpreise mit Finanzspritzen gedeckelt. Dann wurden die Subventionen gestrichen – und seit Mittwochabend schnellen an Thailands Zapfsäulen die Preise nach oben.
Ein baldiges Ende des Konflikts sei unwahrscheinlich, sagte Anutin. Daher habe die Regierung ihre Maßnahmen anpassen müssen. Gleichzeitig rief der Ministerpräsident laut dem Onlinemedium »Khaosod« seine Landsleute dazu auf, Öl zu sparen: »Ich fordere die Öffentlichkeit auf, zuversichtlich zu bleiben, nicht in Panik zu verfallen und nicht zu horten.«
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Amerikas teuerster Flugzeugträger erreicht Kroatien
Die USS »Gerald R. Ford« ist nach einer Pannenserie offenbar wieder einsatzbereit. Der Flugzeugträger habe im Hafen von Split in Kroatien festgemacht, meldet die US-Marine.
Das mehr als 13 Milliarden Dollar teure Schiff war zuvor auf dem Stützpunkt der US-Marine auf Kreta repariert worden. Am 12. März war in einem Lüftungsschacht des Wäscheraums im Heck der »Gerald R. Ford« ein Brand ausgebrochen. Dieser hatte sich über die Belüftungsanlage in weitere Bereiche des Schiffes ausgebreitet und für viele Schäden gesorgt.
Die USS »Gerald R. Ford« gilt als schwimmende Stadt. Sie bietet Platz für mehr 4600 Soldaten und mehr als 70 Kampf- und Aufklärungsflugzeuge und Hubschrauber. In Notfallsituationen können sie bis zu 270 Einsätze innerhalb von 24 Stunden fliegen. Dank zweier besonders leistungsstarker Atomreaktoren an Bord erreicht das Schiff eine Geschwindigkeit von mehr als 30 Knoten, also etwa 56 Kilometern pro Stunde.
Das Schiff war im Februar von der Karibik in den Nahen Osten verlegt worden, um den Druck auf Iran zu erhöhen.
Das mehr als 13 Milliarden Dollar teure Schiff war zuvor auf dem Stützpunkt der US-Marine auf Kreta repariert worden. Am 12. März war in einem Lüftungsschacht des Wäscheraums im Heck der »Gerald R. Ford« ein Brand ausgebrochen. Dieser hatte sich über die Belüftungsanlage in weitere Bereiche des Schiffes ausgebreitet und für viele Schäden gesorgt.
Die USS »Gerald R. Ford« gilt als schwimmende Stadt. Sie bietet Platz für mehr 4600 Soldaten und mehr als 70 Kampf- und Aufklärungsflugzeuge und Hubschrauber. In Notfallsituationen können sie bis zu 270 Einsätze innerhalb von 24 Stunden fliegen. Dank zweier besonders leistungsstarker Atomreaktoren an Bord erreicht das Schiff eine Geschwindigkeit von mehr als 30 Knoten, also etwa 56 Kilometern pro Stunde.
Das Schiff war im Februar von der Karibik in den Nahen Osten verlegt worden, um den Druck auf Iran zu erhöhen.

USS »Gerald R. Ford« bei der Ankunft in Split. Foto: Elvis Barukcic / AFP
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Hisbollah-nahe Fernsehjournalisten sterben bei Luftangriff im Libanon
Zwei bekannte libanesische Fernsehjournalisten sind am Samstag bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon getötet worden. Das meldet die »New York Times« unter Berufung auf die Arbeitgeber der beiden. Zuvor hatte das israelische Militär erklärt, »den Terroristen« Ali Hassan Schuaib bei einem gezielten Angriff getötet zu haben.
Schuaib arbeitete für den Fernsehsender Al-Manar, der im Besitz der von Iran unterstützten Hisbollah ist. Er habe sich als Journalist getarnt, um israelische Militärstellungen aufzudecken, heißt es in einer Meldung des israelischen Militärs auf X.
Fatima Fatuni war Reporterin bei Al-Mayadeen, einem weiteren Sender, dessen redaktionelle Ausrichtung die Hisbollah im Allgemeinen unterstützt. Auch ihr Bruder Mohammed soll bei dem Angriff ums Leben gekommen sein. Er war Kameramann und saß anscheinend mit in dem Auto, das aus der Luft beschossen wurde.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun und der libanesische Informationsminister Paul Morcos verurteilten den Angriff scharf. Aoun schrieb auf X von einem »offensichtlichen Verbrechen, das gegen alle Normen und alle Verträge verstößt«. Die Journalisten seien »in erster Linie Zivilisten« gewesen, »die ihren Beruf ausübten«.
Schuaib arbeitete für den Fernsehsender Al-Manar, der im Besitz der von Iran unterstützten Hisbollah ist. Er habe sich als Journalist getarnt, um israelische Militärstellungen aufzudecken, heißt es in einer Meldung des israelischen Militärs auf X.
Fatima Fatuni war Reporterin bei Al-Mayadeen, einem weiteren Sender, dessen redaktionelle Ausrichtung die Hisbollah im Allgemeinen unterstützt. Auch ihr Bruder Mohammed soll bei dem Angriff ums Leben gekommen sein. Er war Kameramann und saß anscheinend mit in dem Auto, das aus der Luft beschossen wurde.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun und der libanesische Informationsminister Paul Morcos verurteilten den Angriff scharf. Aoun schrieb auf X von einem »offensichtlichen Verbrechen, das gegen alle Normen und alle Verträge verstößt«. Die Journalisten seien »in erster Linie Zivilisten« gewesen, »die ihren Beruf ausübten«.
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Ukraine schließt weitere Sicherheitskooperation mit Golfstaaten
Nach einem Abkommen mit Saudi-Arabien hat sich die Ukraine nun auch mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und mit Katar auf eine Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung verständigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist gerade durch die Golfstaaten.
Mit Saudi-Arabien hatte Selenskyj schon am Donnerstag ein Abkommen über Verteidigungszusammenarbeit unterzeichnet. Am Samstag traf er zunächst den Präsidenten der Arabischen Emirate, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, und reiste dann weiter nach Katar.
Mit Saudi-Arabien hatte Selenskyj schon am Donnerstag ein Abkommen über Verteidigungszusammenarbeit unterzeichnet. Am Samstag traf er zunächst den Präsidenten der Arabischen Emirate, Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, und reiste dann weiter nach Katar.
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Hafen in Oman stellt vorübergehend den Betrieb ein
Nach einem Drohnenangriff bleibt der Hafen Salalah in Oman wohl 48 Stunden gesperrt. Das geht aus einem Statement der Containerreederei Maersk hervor.
Zuvor hieß es von den iranischen Revolutionswächtern, man habe ein US-Militärschiff »in beträchtlicher Entfernung« zum Hafen in Salalah angegriffen. Das berichtet Al Jazeera. Man respektiere »das friedliche Land Oman«, hieß es demnach weiter.
Zuvor hieß es von den iranischen Revolutionswächtern, man habe ein US-Militärschiff »in beträchtlicher Entfernung« zum Hafen in Salalah angegriffen. Das berichtet Al Jazeera. Man respektiere »das friedliche Land Oman«, hieß es demnach weiter.
Golfstaaten melden weiterhin Angriffe
In Oman ist bei einem Drohnenangriff auf den Hafen von Salalah ein Arbeiter verletzt worden. Zudem sei ein Kran leicht beschädigt worden laut der Regierung des Sultanats auf der Arabischen Halbinsel.
In Abu Dhabi verletzten herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete fünf Menschen und lösten zwei Brände aus. Das teilt das Medienbüro des Emirats mit.
In Abu Dhabi verletzten herabfallende Trümmerteile einer abgefangenen ballistischen Rakete fünf Menschen und lösten zwei Brände aus. Das teilt das Medienbüro des Emirats mit.
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NGO: Iranerinnen und Iraner seit vier Wochen vom Internet abgeschnitten
Seit 672 Stunden blockiert das Regime in Teheran den Internetzugang für Menschen in Iran. Das berichtet die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks. Als die Angriffe der USA und Israels am 28. Februar begannen, wurde der Zugang zum Internet gekappt.
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Kämpfe im Libanon zwischen Israel und Hisbollah dauern an
Das israelische Militär greift weiter Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon an. Bei einem Angriff in der Hauptstadt Beirut seien zwei hochrangige Hisbollah-Mitglieder getötet worden, heißt es von den israelischen Streitkräften. Im Süden des Landes habe man Dutzende Angriffe durchgeführt, auch mit Unterstützung der israelischen Bodentruppen im Libanon. Bei den Gefechten seien zwei Soldaten schwer verletzt worden, teilt die Armee mit.
Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Morgen und in der Nacht zahlreiche israelische Angriffe. Israelische Kampfjets hätten einen Krankenwagen des islamischen Rettungsdienstes Risala getroffen. Dabei seien fünf Sanitäter getötet worden. Die Risala-Sanitäter stehen der Amal-Bewegung nahe, ein Verbündeter der Iran-treuen Hisbollah. Bei einem weiteren Angriff im Süden des Landes wurden nach NNA-Angaben vier Menschen getötet. Es soll sich um syrische Arbeiter gehandelt haben. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Informationen nicht.

Panzer der israelischen Armee an der Grenze zum Libanon. Foto: Tyrone Siu / Reuters
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Pezeshkian droht Golfstaaten
Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat erneut den Staaten in der Golfregion gedroht. Wer Sicherheit wolle, dürfe die Feinde Irans keinen Krieg von seinem Land aus führen lassen, schreibt Pezeshkian in einem Post auf X. Iran werde zurückschlagen, wenn Infrastruktur oder Wirtschaftszentren angegriffen würden, heißt es dort.
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Leseempfehlung: Warum die Golfstaaten ein zu schnelles Ende des Krieges fürchten
Irans Nachbarn wollten keinen Krieg. Nun haben sie Sorge, dass er mit offenem Ausgang endet, schreibt mein Kollege Bernard Zand. Riad und Abu Dhabi erwägen sogar, sich selbst zu beteiligen. Lesen Sie hier, welche drei große Risiken das birgt.

Besucher inspizieren eine Drohne vom Typ Falcon Shadow 25 auf der Waffenmesse IDEX in Abu Dhabi, 2023. Foto: Ryan Lim / AFP
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Irak: Drohne auf Ölfeld abgestürzt
Am Morgen ist laut dem irakischen Verteidigungsministerium eine Drohne auf das irakische Majnoon-Ölfeld in der Provinz Basra abgestürzt. Sie sei jedoch nicht explodiert, es habe weder Verletzte noch Schäden gegeben. Das Ölfeld zählt zu den größten des Landes.
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Berichte: Gespräch zwischen Pakistans Premierminister und Irans Präsident
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif soll ein einstündiges Telefonat mit Irans Präsident Masoud Pezeshkian geführt haben. Das berichten der US-Sender CNN und die Nachrichtenagentur Reuters.
Ab Sonntag empfängt Pakistan die Außenminister von Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten zu Gesprächen über den Irankrieg. Während des zweitägigen Austauschs wolle man »eingehende Diskussionen über eine Reihe von Themen führen, darunter Bemühungen zur Deeskalation der Spannungen in der Region«, teilt das pakistanische Außenministerium mit. Zuletzt hatte Pakistan sich als möglichen Ort für Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten positioniert.
Ab Sonntag empfängt Pakistan die Außenminister von Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten zu Gesprächen über den Irankrieg. Während des zweitägigen Austauschs wolle man »eingehende Diskussionen über eine Reihe von Themen führen, darunter Bemühungen zur Deeskalation der Spannungen in der Region«, teilt das pakistanische Außenministerium mit. Zuletzt hatte Pakistan sich als möglichen Ort für Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten positioniert.
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Leseempfehlung: Warum die Huthis für Iran wichtiger denn je sind
Iran hat noch eine Trumpfkarte, hat mein Kollege Fritz Schaap kürzlich geschrieben: die Huthi-Miliz. Lesen Sie hier seine Analyse, was ein Eingriff der Miliz bedeuten würde, für den Frachtverkehr, für Saudi-Arabien und für Israel.

Huthi-Anhänger mit einem Porträt ihres Anführers Abdul Malik al-Huthi. Foto: Mohammed Huwais / AFP
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Internationaler Flughafen in Kuwait bei Drohnenattacke getroffen
Ein Drohnenangriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait hat zu schweren Schäden geführt. Die amtliche Nachrichtenagentur des Golfstaats berichtet unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde, bei dem Angriff sei das Radarsystem des Flughafens beschädigt worden. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen.
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Mit Material der Agenturen

