Eskalation in Nahost am 14. Juni Sieben Tote und mehr als hundert Verletzte durch neue iranische Angriffswelle
Iran hat bei seinen jüngsten Angriffen auch Tel Aviv und Jerusalem beschossen. Und: Nahe der iranischen Hauptstadt brennt ein Öldepot. Lesen Sie hier die Entwicklungen vom Samstag nach.
Mit
Henrik Bahlmann,
Malte Göbel,
Marc Hasse,
Björn Hengst,
Daniel Hofmann,
Tim Neumann,
Maximilian Popp,
Florian Pütz,
Severin Weiland und
Jean-Pierre Ziegler
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wir setzen unsere aktuelle Berichterstattung am Sonntag, dem 15. Juni, in einem neuen Liveblog fort. Klicken Sie hier, um dort weiterzulesen.
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Das Wichtigste in Kürze:
- Israel setzt seine Angriffe auf Iran nach eigenen Angaben ununterbrochen fort. Auch ein großes Gasfeld zählt zu den Zielen.
- Iran feuerte am Samstagabend als Reaktion eine neue Raketenwelle auf Israel ab.
- Irans Regierung meldet seit Beginn der israelischen Angriffe mindestens 800 Verletzte, Irans Uno-Botschafter spricht von fast 100 Toten.
- Bei Irans Angriffen auf Israel gab es dem Rettungsdienst Magen David Adom zufolge bislang mindestens drei Tote sowie mehr als 200 Verletzte.
In der Nacht zu Freitag hatte Israel einen groß angelegten Luftangriff auf Iran gestartet, die Operation »Rising Lion«. Ziel waren offenbar rund hundert Militäreinrichtungen und Atomanlagen sowie Anführer der iranischen Militär-Elite und Atomwissenschaftler. Iran wertet den Angriff als Kriegserklärung; US-Präsident Trump nannte die Angriffe »exzellent«. Hier sind weitere Informationen:
- Israels Operation »Rising Lion« geht über frühere Eskalationen hinaus. Lesen Sie hier die Analyse.
- So lief Operation »Rising Lion« ab: Ein Überblick in Karten, Videoaufnahmen und Grafiken.
- Drohnen, Jets, Bunkerbrecher: Wie ging Israels Militär vor?
- Was fehlt Iran noch zur Fertigung von Atomwaffen? Irans Weg zur Bombe.
- Die Folgen des israelischen Luftangriffs: Irans Regime kämpft jetzt ums Überleben.
- Israels Attacke: »Aus nachrichtendienstlicher Sicht beeindruckend«
- Jetzt zeigt sich: Israel verfügt über keine Exitstrategie
- Atomwaffenforscher: »Die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges zwischen Israel und Iran ist stark gestiegen«
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Israelischer Rettungsdienst meldet sieben Tote und viele Verletzte
Sieben Menschen sind in der Nacht auf Sonntag nach Angaben von Rettungskräften bei iranischen Raketenangriffen in Israel getötet worden. Widersprüchliche Angaben gibt es zu der Zahl der Verletzten. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete von mehr als 140 Verletzten. Unter Berufung auf örtliche Medien berichtete dagegen die Nachrichtenagentur dpa von rund 200 Verletzten.
Such- und Rettungsteams durchkämmen die Trümmer zerstörter Wohngebäude mit Taschenlampen und Hunden auf der Suche nach Überlebenden. Israelischen Medien zufolge werden nach einem Angriff auf Bat Yam, einer Stadt südlich von Tel Aviv, mindestens 35 Menschen vermisst. Ein Sprecher der Rettungsdienste sagt, eine Rakete habe dort ein achtstöckiges Gebäude getroffen. Viele Menschen seien gerettet worden, es habe jedoch auch Todesopfer gegeben. Es bleibt unklar, wie viele Gebäude in der Nacht getroffen wurden. Seit dem Beginn der iranischen Vergeltungsangriffe sind in Israel bislang mindestens neun Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt worden.
Such- und Rettungsteams durchkämmen die Trümmer zerstörter Wohngebäude mit Taschenlampen und Hunden auf der Suche nach Überlebenden. Israelischen Medien zufolge werden nach einem Angriff auf Bat Yam, einer Stadt südlich von Tel Aviv, mindestens 35 Menschen vermisst. Ein Sprecher der Rettungsdienste sagt, eine Rakete habe dort ein achtstöckiges Gebäude getroffen. Viele Menschen seien gerettet worden, es habe jedoch auch Todesopfer gegeben. Es bleibt unklar, wie viele Gebäude in der Nacht getroffen wurden. Seit dem Beginn der iranischen Vergeltungsangriffe sind in Israel bislang mindestens neun Menschen getötet und mehr als 300 weitere verletzt worden.

Rettungskräfte sind in der nordisraelischen Stadt Tamra im Einsatz. Itay Cohen / Reuters
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Israelische Rettungskräfte melden mindestens einen Toten und Dutzende Verletzte
Bei der jüngsten Welle von iranischen Angriffen auf Israel hat es nach Angaben von Rettungskräften mindestens einen weiteren Toten und Dutzende Verletzte gegeben. Aus mehreren Städten wie der Hafenmetropole Tel Aviv und Jerusalem gab es Berichte über getroffene Gebäude.
Die Menschen dürften inzwischen die Schutzräume in einer Reihe von Gebieten in Zentral- und Nordisrael wieder verlassen, teilte die Armee in der Nacht mit. Such- und Rettungskräfte seien an mehreren Orten im ganzen Land im Einsatz, von wo eingeschlagene Geschosse gemeldet worden seien.
Bei einer vorherigen Angriffswelle aus Iran waren in dem Ort Tamra im Norden Israels neuesten Berichten zufolge fünf Menschen getötet worden. Auch Israels Luftwaffe setzte in der Nacht ihre Angriffe auf Ziele in Iran fort. In der Hauptstadt Teheran seien »Infrastruktureinrichtungen des iranischen Atomwaffenprojekts« sowie Öllager bombardiert worden, teilte die israelische Armee mit. Die »Serie an Angriffen« sei abgeschlossen.

Israelische Rettungskräfte bei ihrem Einsatz in Tamra. Itay Cohen / Reuters
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Israel nennt Ziele seiner jüngsten Angriffsserie
Die israelische Luftwaffe hat nach Angaben des Militärs in der iranischen Hauptstadt Teheran »Infrastruktureinrichtungen des iranischen Atomwaffenprojekts« sowie Öllager bombardiert. Die »Serie an Angriffen« sei abgeschlossen, teilte die Armee in der Nacht auf Telegram mit. Zu den Zielen habe das Verteidigungsministerium der Islamischen Republik sowie das Hauptquartier einer staatlichen Atom-Forschungsorganisation gehört. Hinzu kämen Angriffe auf weitere Ziele, mit denen »die iranischen Bemühungen zur Erlangung einer Atomwaffe« unterbunden werden sollten – darunter das Versteck des staatlichen Atomarchivs.
Israel attackiert seit der Nacht zu Freitag Ziele in Iran – darunter Atomanlagen, führende Militärs, Atomwissenschaftler, Verteidigungsstellungen, Städte und Berichten zufolge auch Öl- und Erdgasfelder. Iran wertete die Luftattacken als Kriegserklärung und feuerte Hunderte Raketen und Drohnen auf Israel ab.

Irans Hauptstadt Teheran. Abedin Taherkenareh / EPA
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Iran kündigt neue Angriffswelle gegen Israel an
Im iranischen Staatsfernsehen wurden neue Angriffe gegen Israel angekündigt. Laut der Nachrichtenagentur Reuters waren in Tel Aviv und Jerusalem Explosionen zu hören.
Israels Militär teilte kurz darauf mit, dass seine Verteidigungssysteme in Betrieb seien, um die Bedrohung abzufangen. Die Bevölkerung sei angewiesen, Schutzräume aufzusuchen und dort bis auf Weiteres zu bleiben. Das Verlassen der Schutzräume sei nur nach ausdrücklicher Genehmigung gestattet.
Bei einer vorherigen Angriffswelle aus Iran waren in dem Ort Tamra im Norden Israels übereinstimmenden Medienberichten zufolge drei Menschen getötet worden. Umgekehrt wurden auch neue israelische Angriffe auf Ziele in Iran gemeldet.

Raketen über Jerusalem. Abir Sultan / EPA
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Israel spricht von großer Angriffswelle auf Teheran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine große Angriffswelle auf Teheran abgeschlossen. Ziele seien die Infrastruktur des iranischen Atomwaffenprojekts und Treibstofflager gewesen, teilt das Militär mit. Auch das Hauptquartier der iranischen Organisation für Verteidigungsinnovation und Forschung (SPND) in Teheran sei ein Ziel gewesen.

Rauch über Teilen Teherans nach einem israelischen Angriff. Imago
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Berichte über Explosionen in Jerusalem und Tel Aviv
In Tel Aviv und Jerusalem schrillen laut Berichten der Nachrichtenagentur Reuters erneut die Alarmsirenen. Augenzeugenberichten zufolge sind in beiden Städten Explosionen zu hören.
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Sirenenalarm in Teilen Israels
Im Norden Israels schrillen erneut Alarmsirenen. Grund sei das »Eindringen feindlicher Flugkörper« in den israelischen Luftraum, teilt das Militär mit. Es rief die Bürger im Norden und in Zentralisrael dazu auf, sich vorerst nur in der Nähe von Schutzeinrichtungen aufzuhalten.
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Frau stirbt bei iranischem Raketenangriff nahe Haifa
Eine junge Frau ist nach Angaben von Rettungskräften bei einem iranischen Raketenangriff nahe der Stadt Haifa im Norden Israels getötet worden. Sie sei aus den Trümmern eines Hauses geborgen worden, das bei dem Angriff zerstört worden sei, teilte der Rettungsdiensts Magen David Adom am frühen Sonntagmorgen mit. Iran hatte als Reaktion auf den am Freitag begonnenen Großangriff Israels am Samstagabend einen neuen Raketenangriff auf Israel gestartet. Nach Angaben der israelischen Feuerwehr schlugen mehrere Raketen in Wohnhäusern ein.

In Haifa stehen Menschen vor einem Schutzraum. Rami Shlush / Reuters
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Iran droht mit stärkeren Angriffen
Die iranischen Revolutionsgarden werfen Israel »Feindseligkeit« vor. Sollte die Regierung in Jerusalem bei diesem Kurs bleiben, würden die iranischen Angriffe »schwerer und umfangreicher«.
Iran hatte am Samstagabend einen neuen Raketenangriff auf Israel gestartet. Die israelische Armee gab am Abend wiederum weitere Luftangriffe auf militärische Ziele in Teheran bekannt.
Iran hatte am Samstagabend einen neuen Raketenangriff auf Israel gestartet. Die israelische Armee gab am Abend wiederum weitere Luftangriffe auf militärische Ziele in Teheran bekannt.
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Feuer auf Treibstoffdepot nahe Teheran
Nach neuen Angriffen Israels in der iranischen Hauptstadt Teheran hat sich der israelische Verteidigungsminister geäußert. «Teheran brennt», schrieb er auf der Plattform X.
Das iranische Onlineportal SNN hatte zuvor berichtet, ein Öl-Lager im Stadtteil Schahran im Nordwesten der Millionenmetropole sei getroffen worden. Die Lage sei jedoch unter Kontrolle. Videos iranischer Medien zeigten brennende Öltanks, aus denen dichter Rauch aufstieg.
Katz hatte bereits zuvor gedroht, Teheran werde brennen, sollte es weitere iranische Raketenschläge auf die israelische Zivilbevölkerung geben. In Israel gab es mindestens eine Tote und mehrere Verletzte bei einer neuen Angriffswelle in der Nacht.
Katz hatte bereits zuvor gedroht, Teheran werde brennen, sollte es weitere iranische Raketenschläge auf die israelische Zivilbevölkerung geben. In Israel gab es mindestens eine Tote und mehrere Verletzte bei einer neuen Angriffswelle in der Nacht.

Atta Kenare / AFP
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Israel attackiert offenbar Öldepot in Teheran
Israel hat bei seinen Angriffen nach iranischen Medienberichten auch ein Treibstoffdepot in der Hauptstadt Teheran attackiert. Das Onlineportal SNN berichtet, dass ein Öl-Lager im Stadtteil Schahran im Nordwesten der Millionenmetropole getroffen worden sei. Die Lage sei jedoch unter Kontrolle. Unmittelbar nach dem Vorfall trafen Einsatz- und Rettungskräfte ein. Auch in anderen Teilen der Stadt meldeten Augenzeugen heftige Explosionen. Videos iranischer Medien zeigen brennende Öltanks, aus denen dichter Rauch aufsteigt.
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Iran will Zusammenarbeit mit Atomenergiebehörde einschränken
Wegen der israelischen Angriffe auf seine Atomanlagen will Iran seine Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) einschränken. Der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi kritisierte das »Schweigen« der IAEA zu den Angriffen auf die »friedlichen« Atomanlagen in Iran. Iran werde daher nicht mehr mit der IAEA zusammenarbeiten »wie er es früher getan hat«.
Nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde wurden die Atomanlagen in Natans, Fordo und Isfahan beschädigt. Israel begründete seinen »Präventivangriff« auf Iran mit dem weit fortgeschrittenen iranischen Atomprogramm.
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Iranische Raketenwelle vorbei – mehrere Verletzte
Die iranische Raketenwelle ist offenbar vorbei. Das israelische Militär teilt Medienberichten zufolge mit, die Menschen im Land könnten die Schutzräume wieder verlassen.
Der Rettungsdienst Magen David Adom meldet, im Norden Israels seien 14 Menschen durch einen iranischen Flugkörper verletzt worden. Eine Person sei in einem kritischen Zustand. Getroffen worden sei ein zweistöckiges Haus. Die israelische Polizei meldet, einige Menschen hätten Explosionen gemeldet. Es gebe bislang aber keine Berichte über Raketeneinschläge oder Opfer.
Der Rettungsdienst Magen David Adom meldet, im Norden Israels seien 14 Menschen durch einen iranischen Flugkörper verletzt worden. Eine Person sei in einem kritischen Zustand. Getroffen worden sei ein zweistöckiges Haus. Die israelische Polizei meldet, einige Menschen hätten Explosionen gemeldet. Es gebe bislang aber keine Berichte über Raketeneinschläge oder Opfer.

Foto: Oren Ben Hakoon / Reuters
Die »Times of Israel« berichtet außerdem, Rettungskräften im Bereich in und um Haifa, wo offenbar einige Raketen gesichtet wurden, lägen bislang keine Berichte über Verletzte vor. Die Kräfte seien jedoch an zwei Orten im Einsatz. Die Feuerwehr sei an einem beschädigten Gebäude und einem ausgebrochenen Feuer in einem offenen Gebiet im Einsatz.
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Berichte: Israel attackiert einen Huthi-Führer
Israel hat offenbar einen Angriff auf einen hochrangigen Huthi-Anführer im Jemen ausgeführt. Das berichten mehrere israelische Medien übereinstimmend. Ziel des Angriffs sei der Stabschef der Huthis gewesen, Muhammad Al-Ghamari. Das Ergebnis des Angriffs sei unklar, heißt es in den Medienberichten. Das Militär hat sich bislang nicht öffentlich geäußert.
Die Huthis beschießen seit Beginn des Gazakriegs immer wieder Israel mit Drohnen und Raketen mit der Begründung, die Palästinenser unterstützen zu wollen. Auch Handelsschiffe mit Verbindungen zu Israel sowie den USA und Großbritannien wurden immer wieder angegriffen. Die Huthis werden von Iran unterstützt.
Die Huthis beschießen seit Beginn des Gazakriegs immer wieder Israel mit Drohnen und Raketen mit der Begründung, die Palästinenser unterstützen zu wollen. Auch Handelsschiffe mit Verbindungen zu Israel sowie den USA und Großbritannien wurden immer wieder angegriffen. Die Huthis werden von Iran unterstützt.
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Sirenenalarm in Israel
Medienberichten zufolge sind in mehreren Teilen Israels Sirenen zu hören. Die Zeitung »Haaretz« schreibt von Sirenenalarm im Norden Israels. Die »Times of Israel« berichtet von Flugkörpern über Haifa. Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, über Jerusalem seien Flugkörper zu sehen gewesen.
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Iran feuert neue Raketenwelle auf Israel ab
Iran hat eine neue Welle von Raketen auf Israel abgefeuert. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die als Sprachrohr der mächtigen Revolutionswächter gilt. Das könnte der erwartete erneute Gegenschlag Teherans sein.
Das israelische Militär teilt mit, es habe den Abschuss von Raketen in Richtung Israel registriert. »Die Verteidigungssysteme sind in Betrieb, um die Bedrohung abzufangen«, heißt es. Die Streitkräfte würden derweil weiter strategische Militärziele in Teheran angreifen.
Das israelische Militär teilt mit, es habe den Abschuss von Raketen in Richtung Israel registriert. »Die Verteidigungssysteme sind in Betrieb, um die Bedrohung abzufangen«, heißt es. Die Streitkräfte würden derweil weiter strategische Militärziele in Teheran angreifen.
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Israel bereitet sich auf iranischen Gegenschlag vor
Die Menschen in Israel bereiten sich auf den angedrohten iranischen Gegenschlag vor. Das israelische Militär ruft die Bevölkerung auf, sich in der Nähe von Schutzräumen aufzuhalten. »Bewegungen in öffentlichen Bereichen sollten auf ein Minimum beschränkt werden, und öffentliche Versammlungen müssen vermieden werden«, teilt das Militär mit. Sobald eine Warnung ausgesprochen werde, sollten die Menschen sich in die Schutzräume begeben.

Schutzraum in Israel. Foto: Tomer Appelbaum / AP
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Vorerst Fernunterricht für Israels Schüler
Schulen in Israel stellen wegen Israels Krieg mit Iran eine Woche lang auf Distanzunterricht um. Abschlussprüfungen, etwa in Geschichte und Biologie, werden um eine Woche verschoben, berichten mehrere Medien unter Berufung auf Bildungsminister Yoav Kisch. Demnach sollen die Schüler erst wieder ab dem 22. Juni in die Schulen kommen. Betroffen sind rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche, die landesweit Schulen besuchen.
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Die Zeichen stehen auf Eskalation
Während Israel laut Medienberichten weiter Angriffe gegen Iran fliegt, hat Irans Regime einen massiven Gegenschlag angekündigt. Schulen in Israel unterrichten weitgehend remote, Prüfungen für kommende Woche wurden verschoben. Beide Seiten stellen sich offenkundig auf eine weitere Eskalation des Konflikts ein.
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Trump über Telefonat mit Putin: »Er ist wie ich der Meinung, dass dieser Krieg beendet werden sollte«
US-Präsident Donald Trump hat sich zum Telefonat mit Russlands Machthaber Wladimir Putin geäußert. »Präsident Putin hat mich heute Morgen angerufen, um mir ganz herzlich zum Geburtstag zu gratulieren, aber vor allem, um über den Iran zu sprechen«, schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social. »Er ist wie ich der Meinung, dass dieser Krieg zwischen Israel und Iran beendet werden sollte.«
Zuvor hatte sich bereits Putins Berater Jurij Uschakow zu dem Telefonat geäußert. Demnach stand die »gefährliche Eskalation im Nahen Osten« nach den gegenseitigen Angriffen zwischen Israel und Iran im Mittelpunkt des Telefonats. Trump habe die Situation in der Region als »sehr besorgniserregend« bezeichnet.
Zuvor hatte sich bereits Putins Berater Jurij Uschakow zu dem Telefonat geäußert. Demnach stand die »gefährliche Eskalation im Nahen Osten« nach den gegenseitigen Angriffen zwischen Israel und Iran im Mittelpunkt des Telefonats. Trump habe die Situation in der Region als »sehr besorgniserregend« bezeichnet.

Foto: Saul Loeb und Pavel Bednyakov / various sources / AFP
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»Die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges zwischen Israel und Iran ist stark gestiegen«
Israel hat Irans Atom-Anreicherungsanlagen mitunter beschädigt. Das Vorgehen sei aggressiv und hochriskant gewesen, sagt Jim Walsh, der zu Atomwaffenprogrammen am MIT forscht. Wie geht es im Nahen Osten weiter? Lesen Sie hier das SPIEGEL-Interview.

Foto: Atta Kenare / AFP
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Iranische Medien melden erneute Angriffe auf Teheran
In Teheran hat es iranischen Medien zufolge erneute Angriffe gegeben. Es seien Explosionen zu hören und das Flugabwehrsystem im Süden der Millionenmetropole sei aktiviert worden, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Anwohner berichteten von lauten Detonationen.

Teheran: Rauch steigt nach einem israelischen Angriff auf. Foto: imago
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Iran droht mit schwerem Gegenschlag in den kommenden Stunden
Angesichts der fortschreitenden israelischen Angriffe droht Iran einem Medienbericht zufolge mit einem erneuten harten Gegenschlag. Das iranische Staatsfernsehen berichtet der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, dass innerhalb der nächsten Stunden »schwere und zerstörerische« Angriffe Irans gegen Israel zu erwarten seien. Das sei eine Antwort auf Israels Angriffe auf mehrere Ziele in Iran.
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Mit Material der Agenturen

