Happy Birthday, König Charles. Die große Party war der Tradition nach zwar schon im Juni, aber jetzt hat er offiziell Geburtstag.
Rückblende: Vor 77 Jahren wird der heutige Monarch von Großbritannien und Nordirland geboren – damals noch als Prinz. Dafür aber gleich mit vier Namen: Charles, Philip, Arthur und George.
Über die Jahre wird er darauf vorbereitet, König zu werden. Wichtig dafür: Händeschütteln.
Hier als kleiner Junge, dann irgendwann in Farbe, mal in Uniform und hier mit einem Papst.
Mit zunehmendem Alter intensivierte der Thronfolger die Suche nach einer künftigen Königin. 1977 lernt er Lady Diana Spencer kennen, sie ist zu dem Zeitpunkt 16, er 29.
Charles, Prince of Wales:
»Ich bin beeindruckt, dass sie mutig genug war, es mit mir aufzunehmen.«
Vier Jahre später dann die Hochzeit.
Bedingt durch die Klatschpresse und sein nicht so eheliches Verhalten endet die Ehe 1992. Fünf Jahre später stirbt Diana bei einem Autounfall in Paris.
Um die Jahrtausendwende herum kommt Charles dann auch offiziell mit Camilla zusammen, der besonders im Boulevard stets eine Mitschuld an der Trennung von Charles und Diana zugeschrieben wird. Naja, heute ist sie Königin.
Denn als seine Mutter, Queen Elizabeth II., 2022 stirbt, verzichtet Charles nicht auf den Thron, sondern wird auf seine alten Tage nochmal Staatsoberhaupt. Was er jahrelang trainiert hat, kann er nun auf höchster Ebene einsetzen.
Mit internationalen Politikern, dem gemeinen Volk und auch nochmal mit einem Papst.
Neben seinen royalen Pflichten der Repräsentation setzt sich Charles über die Jahre vor allem für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit ein und ist bekannt für seinen grünen Daumen.
Charles, Prince of Wales:
»Wir können nicht länger so weitermachen, als gäbe es kein Morgen und keine Abrechnung mit dem Missbrauch unserer Natur. Wir müssen uns jetzt auf eine kriegerische Basis stellen und unser Handeln aus der Perspektive einer militärischen Kampagne angehen. Wir können diese äußerst schwerwiegende und dringende Herausforderung bekämpfen.«
Kurz nach seiner Krönung wird öffentlich, dass er an einer nicht näher beschriebenen Krebserkrankung leidet. Dennoch ist der Monarch auf vielen öffentlichen Terminen unterwegs.
Die Briten scheinen ihn zunächst nicht so schlecht zu finden…
Menge:
»God save the king!«
Es gibt allerdings auch weniger begeisterte Untertanen.
Aber immerhin hat er es geschafft, als König aktuell der viertbeliebteste Royal der Gegenwart zu sein, gleich hinter seinem Sohn William, dessen Frau Kate und seiner Schwester Anne.
Dass ihm das Leben in der Öffentlichkeit nicht immer so gefällt, ließ Charles auch beizeiten durchblicken:
Charles, Prince of Wales:
»Diese verdammten Leute, ich kann sie nicht ausstehen.«
Manchmal brauchte es nur eine Kleinigkeit, um ihn aus der Fassung zu bringen.
Charles, Prince of Wales:
»Oh Gott, ich hasse das.Ich kann dieses verdammte Ding nicht ertragen. Das passiert immer! Jedes verdammte Mal!«
Immerhin: Der Blaublüter beherrscht auch – very british – den humorvollen Auftritt. Hier beim Spiel auf einer Möhrenflöte. Ob diese Skills für ein Geburtstagsständchen reichen?
So oder so: Alles Gute und stets einen festen Händedruck.